Startseite | Das perfekte Bett | Gesunder Schlaf mit Allergiker Encasings
© Prostock-studio – stock.adobe.com

Gesunder Schlaf mit Allergiker Encasings

« Wie effektiv sind Bettbezüge gegen Milben? »

Man sieht sie nicht, aber doch sind sie da – Milben. Die kleinen Tierchen finden im Bett ihre idealen Lebensbedingungen und können gerade für Menschen, die an Allergien leiden, äußerst lästig werden. Welche Möglichkeiten gibt es, gegen die Plagegeister vorzugehen? Und wie helfen Allergiker Encasings?

Ungebetene Gäste im Bett

Der technische Fortschritt und kontinuierlich steigende Standards in der Hygiene haben die Menschen von vielen lästigen Bettgenossen wie Wanzen, Flöhen und anderen Insekten erlöst.

Milben sind wegen ihrer geringen Größe – in der Regel beträgt ihre Größe nur zwischen der Hälfte und dem Zehntel eines Millimeters – hingegen nach wie vor weitverbreitet und in jedem Schlafzimmer zu finden.

Die kleinen und unerwünschten Gäste sind zwar weitgehend harmlos, verursachen aber durch ihre Ausscheidungen bei dafür empfindlichen Menschen erhebliche Beschwerden. Eine Lösung für dieses Problem stellen Allergiker Encasings als zusätzliche Bettwäsche.

Warum Milben im Bett eine perfekte Umwelt vorfinden

Bei Milben handelt es sich um winzige Spinnentierchen, die sich allerdings stark von ihren größeren Artgenossen unterscheiden. Zunächst einmal leben die in menschlicher Umgebung heimischen Arten zu der Mehrzahl weder räuberisch – also fangen aktiv Beute – oder mit wenigen Ausnahmen wie den relativ großen Zecken parasitär, indem sie direkt einen Wirt angreifen oder infiltrieren. Stattdessen besteht ihre Nahrung aus organischem Material wie abgestorbenen Haut- und Haarzellen, die ein menschlicher oder tierischer Körper jeden Tag in großer Anzahl produziert. Sie siedeln in großer Zahl auf allen geeigneten Oberflächen und suchen permanent eine geeignete Umgebung, in der sie sich vermehren und ausbreiten können. Aus mehreren Gründen bevorzugen Hausstaubmilben dabei Betten, die nicht durch abweisende Encasings geschützt werden. Sie bieten nicht alleine eine ausreichende Grundlage an Nahrung, sondern auch eine nahezu optimale Temperatur beziehungsweise eine ausgezeichnete Isolierung gegen Kälte.

Staubmilben in einem Kissen
© Juan Gärtner – stock.adobe.com

Besonders in der kühlen Nacht wärmt der Körper sie und lässt dadurch die Temperatur auf einen optimalen Bereich zwischen 20° Celsius und 30° Celsius ansteigen. Da sie aufgrund ihrer Größe unbemerkt bleiben, nehmen auch wenige Personen direkte Maßnahmen in Form einer speziellen Bettwäsche oder einem Milbenschutzbezug gegen sie durch. Nicht zuletzt erzeugt die von dem Schläfer abgesonderte Feuchtigkeit – durchschnittlich verlieren wir im Schlaf zwischen 0,5 und 1 Liter Flüssigkeit durch Schweiß – für ein nahezu perfektes Ambiente, in dem sich die Organismen fortpflanzen und nicht durch schädliche Einflüsse beeinträchtigt werden. Mikroorganismen schätzen diese Bedingungen, sofern sie nicht ein spezieller Bettbezug, ein Encasing, an ihrer Verbreitung hindert.

Hausstaub: Eine Allergie gegen das eigene Bett

Obwohl sie selbst nur sehr selten schädlich sind, bereiten Hausstaubmilben einem Allergiker große Probleme. Der Grund sind nicht die kleinen Lebewesen selbst, sondern bestimmte Proteine in ihren Ausscheidungen, auf die das Immunsystem irrtümlich wie auf Keime und Krankheitserreger reagiert. Die Folge sind Symptome wie Reizungen der Augen und der Schleimhäute, ein Jucken auf der Haut und Rötungen bis hin zu einer fieberartig erhöhten Körpertemperatur. Ein Problem ist, dass Kleintiere im Bett nicht allein im Bezug der Matratze nisten – sie finden in der gesamten Bettwäsche ein Klima, das ihren Anforderungen an eine lebensfähige Umwelt nahezu perfekt entspricht. Ihre Ausbreitung innerhalb von Textilien wie Decken, Kissen oder Matratzen ist kaum zu verhindern, denn die winzigen Tierchen besiedeln nahezu unvermeidlich den menschlichen Körper und bevorzugen behaarte Stellen, in denen sie sowohl Nahrung wie auch Schutz finden.

bnp-medicase-anti-allergie-deckenbezug-encasing-gegen-hausstaubmilben

Im Unterschied zu einer Allergie gegen bestimmte Tiere wie Hunde oder Katzen ist es dem Allergiker in diesem Fall deshalb praktisch nicht möglich, den direkten Kontakt mit dem Auslöser seiner Beschwerden zu vermeiden. Aus diesem Grund umfassen Maßnahmen zur Bekämpfung von Belastungen wie die Allergiker Encasings auch weniger die aktive Vernichtung der Ursachen – eine Vorgehensweise, die auch bei einer Allergie gegen Tiere, Gräser oder bestimmte Bäume weder wünschenswert noch durchführbar wäre. Sie setzen stattdessen wie bei einer Tierallergie auf Verfahren, die einen Kontakt vermeiden oder zumindest auf ein Minimum reduzieren. In den meisten Fällen lässt sich eine Exposition gegenüber den Ausgangsstoffen einer Allergie nicht vollständig vermeiden – solange diese aber einen individuellen Schwellenwert nicht überschreitet, löst sie weder gesundheitliche Beschwerden noch ein Risiko für chronische Krankheiten oder sogar dauerhafte Beeinträchtigungen aus.

bnp-medicase-anti-allergie-matratzenbezug-encasing-gegen-hausstaubmilbenAllergiker Encasings blockieren die Poren

Bei Encasings handelt es sich um einen getrennten Milbenschutzbezug, der zusätzlich zu dem gewöhnlichen Bettbezug eingesetzt wird. Sie bestehen aus einem Kissen-, Decken- und einem Matratzenbezug, der aus sehr feinen Fasern und dadurch für Kleinstlebewesen undurchdringlichem Material gemacht ist.

Das bevorzugte Material sind Microfasern aus synthetischen Stoffen wie Polyamid, Polyester oder Polypropylen. Sie sind so dünn und fein gewebt, dass sie eine unüberwindliche Barriere für Hausstaubmilben und selbst für ihre Ausscheidungen darstellen. Bei einer frühzeitigen Verwendung bleiben diese dadurch auf die Oberfläche beschränkt, aber auch bei einem späteren Einsatz verhindert eine Allergiker Bettwäsche, dass die kleinen Tiere und selbst große und lange Moleküle wie Proteine diese Schranke durchdringen.

Ein Vorteil dieser Bettbezüge ist, dass sie bei hochwertigen Varianten eine Porendichte aufweisen, deren Größe exakt zwischen der von langen, verketteten Verbindungen wie den Eiweißen und kleinen Molekülen wie Wasser liegt. Dadurch wirkt das Encasing wie eine semipermeable Schicht für unterschiedliche Stoffe, die auf einer Nanoebene schädliche Substanzen oder Organismen blockiert und zeitgleich eine Durchlüftung und Trocknung der Bettwäsche ermöglicht. Sie entzieht der Hausstaubmilbe ihre Lebensgrundlage, indem sie Partikel wie Hautschuppen nicht mehr nach innen passieren lassen.

Encasings allein reichen nicht aus: Bekämpfung von Milben im Schlafzimmer

Für ihr Überleben benötigen Milben poröse Materialien wie zum Beispiel Textilien aus natürlicher Baum- oder Schafwolle, die ihnen als behagliches Reservier und als Reservoir für ihre Nahrungsaufnahme dienen. Ein regelmäßiges Waschen der Bettwäsche bei Temperaturen von mehr als 60° Celsius entfernt leider nur die auf ihr sitzenden Bakterien, Keime und Hausstaubmilben – der überwiegende Teil sitzt jedoch in der Matratze, Decke oder dem Kopfkissen und wird deshalb durch eine kontinuierliche Reinigung der Bezüge nicht entfernt.

bnp-medicase-anti-allergie-kissenbezug-encasing-gegen-hausstaubmilbenEs ist deshalb in erster Linie wichtig, die Verbindung zwischen Milben im Bett und denen außerhalb zu unterbrechen.

Genau an diesem Punkt setzen Allergiker Encasings an – sie bilden eine für Milben, deren Ausscheidungen und für abgestorbene Zellen undurchlässige Barriere. Sie schneiden diese einerseits von der Nahrungszufuhr ab und verhindern gleichzeitig das Ein- und Ausdringen von möglicherweise schädlichen Substanzen oder Mikroorganismen auf einer molekularen Ebene.

Gerade weil eine Allergie von zahlreichen äußeren Faktoren ausgelöst werden kann, empfiehlt es sich, diese neben den Encasings bei der Bekämpfung von möglichen Ursachen zu berücksichtigen.

Dazu gehört selbstverständlich eine regelmäßige Reinigung, darüber hinaus müssen aber auch die Umgebung und deren Eigenschaften berücksichtigt werden.

Textile Oberflächen jeder Art – seien es Teppiche oder Gardinen – beherbergen eine Vielzahl von Mikroorganismen, die zwar nur selten schädlich, aber ebenso wenig nützlich sind. Die Milben im Bett sind deshalb nur ein Teil des Problems und Allergiker Bettwäsche lediglich ein Teil der Lösung, ebenso wichtig ist die Umgebung vom Teppich auf dem Boden bis zum Kleiderschrank, der neben dem Bett steht.