Babyzimmer gestalten
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Babyzimmer einrichten

« Damit die Allerkleinsten sich wohlfühlen »

Es ist ein Geschenk: sowohl das Neugeborene selbst als auch die verantwortungsvolle Aufgabe, sein Babyzimmer einrichten zu dürfen. Freundlich, praktisch und natürlich absolut sicher sollte das Reich des neuen Erdenbürgers sein. Wie das mit der richtigen Mischung aus Einrichtungsideen, Farben und Babybett spielend gelingt, das erfährst du in diesem Artikel.

Babyalltag – schlafen, essen, entdecken, schlafen

Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da, ruhen kann man schließlich auch am Tag. So zumindest sehen es Neugeborene. Tausende überwältigender Eindrücke strömen auf die Sinne ein. Dazu noch die fordernde Aufgabe zu wachsen und sich in Windeseile umfassend zu entwickeln: Babys führen einen absolut beeindruckenden Alltag. Es ist nur selbstverständlich, dass sie einen Großteil davon schlafend im gemütlichen Babybett verbringen. Schließlich müssen all die Reize verarbeitet, das Wachstum angeregt und unzählige innere Prozesse eingeleitet werden. Dafür braucht das Kleine genau die richtige Umgebung, um sich rundum geborgen zu fühlen. Folgende Tipps können dir dabei helfen, dein Babyzimmer richtig einzurichten.

Baby im Babybett
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Sorge für eine ruhige Umgebung

Tatsächlich muss es gar nicht unbedingt ein eigenes Babyzimmer sein – zumindest aus Sicht des Babys. Eine hübsch und vor allem passend hergerichtete Ecke im Schlafzimmer genügt bei begrenztem Wohnraum ebenfalls und steht der Entwicklung keinesfalls im Wege. Wichtig bleibt, dass das Babyreich sich mit dem idealen Bettzubehör ruhig und geschützt einrichten lässt. Unbedingt sollte es gemütlich zugehen, denn neben dem Schlafen liegt eine weitere Priorität der Kleinen natürlich in zwei wesentlichen Punkten: Essen und Kuscheln. Für diese beide Bedürfnisse ist ein bequemer Rückzugsort wie ein geräumiger Sessel ideal geeignet.

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Babyzimmer einrichten – aber sicher

Neben Ruhe und gemütlichem Flair steht eine sichere Umgebung an erster Stelle. So süß manche Einrichtungsideen oder schöne Kindermöbel auch designt sein mögen: Du solltest zunächst immer alles daraufhin überprüfen, ob es in irgendeiner Form ein Risiko darstellt. Selbst wenn Neugeborene noch nicht selbstständig im Zimmer unterwegs sind, möchtest du den Raum wahrscheinlich länger als nur ein paar Monate nutzen: Bald wird gekrabbelt und die Welt erkundet. Aber selbst und insbesondere im Bett können bereits Gefahren lauern. Die erste Devise lautet daher immer: Nur Kindermöbel kaufen, die auch wirklich auf Babys ausgelegt sind. Anschließend gilt es, diese sowie die gesamte Einrichtung für das Babyzimmer so zweckmäßig wie möglich zu gestalten.

Babyzimmer einrichten mit Babymöbeln
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Herzstück Babybett – Tipps für das optimale Modell und die ideal Ausstattung

Zweckmäßigkeit ist wahrscheinlich das Letzte, woran viele Eltern denken wollen, wenn sie ein niedliches Babyzimmer einrichten. In der Tat liegt darin aber fast der wichtigste Aspekt. Ein süßes, babygerechtes Flair zieht mit einigen Accessoires und Einrichtungsideen ganz von selbst ein.

Sicherheit im Babybett und allgemein in allen Schlafsituationen des Neugeborenen spielt in den ersten Lebensmonaten eine große Rolle. Deshalb ist es wichtig, von vornherein das Babybettchen passend einrichten, und zwar so:

  • Vorgesehenes Babybett oder Wiege kaufen, Neugeborene unter einem Jahr nicht im Elternbett oder auf dem Sofa schlafen lassen.
  • Eine eher feste Babymatratze wählen, zu weiche Unterlagen lassen den kleinen Körper oft einsinken.
  • Auf Kopfkissen verzichten.
  • Lose Decken und auch Nestchen in Form gepolsterter Bettumrandungen können im Babybettchen Gefahrenquellen sein, deswegen darauf verzichten.
  • Besser einen kleinen Schlafsack als Bettdecke verwenden, denn den Schlafsack kann sich das Baby nicht ins Gesicht ziehen.
  • Vor dem Kleinkindalter auf Kuscheltiere im Bett verzichten.

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Der ideale Platz für das Babybett

Neben der Ausstattung kommt es natürlich auch auf den Standort an, den das Babybett erhält. Er sollte für das nächtliche Stillen so praktisch wie möglich gewählt sein. Ein Beistellbettchen macht das Füttern deutlicher komfortabler. Die Forschung belegt zudem, dass das Baby besser schlafen und zudem seine Bindung zu den Eltern intensivieren kann, wenn es die Nacht mit ihnen im Schlafzimmer verbringt, wohlgemerkt in Hörweite, jeder in seinem eigenen Bett. Das liegt daran, dass die Kleinen unterschwellig die Atemgeräusche der Eltern wahrnehmen und dadurch Sicherheit verspüren.

Umgekehrt nehmen jedoch auch Mama und Papa die Streck-Geräusche des Nachwuchses wahr: Das ist tagsüber zwar niedlich, kann nachts aber schnell den Schlaf rauben. Ob daher das Babybett im Schlafzimmer aus Elternsicht auch immer die richtige Lösung ist, bleibt eine individuelle Entscheidung.

Baby Beistellbett
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Was gehört unbedingt ins Babyzimmer?

Außer dem Bett gehört eine Kommode, um das Neugeborene zu wickeln, zur den unverzichtbaren Kernpunkten der Einrichtung für das Babyzimmer. Sie schont den Rücken sowie die Nerven beim Wickeln und bietet überdies jede Menge Stauraum. Zudem lässt sich dieser Platz gerade bei begrenztem Raum so gestalten, dass er eine reine Babyzone ist. Mit einem schönen Mobile darüber und hübscher Wandgestaltung wird sich das Baby absolut wohlfühlen. Du hast die Möglichkeit, alle wichtigen Utensilien direkt griffbereit zu verstauen. Zudem lässt sich bei den meisten Modellen die Wickelauflage später einfach abnehmen, sodass du schon die erste Kommode für die Kinderzimmer-Einrichtung besitzt.

Tatsächlich gehört dann nur noch ein sanftes Nachtlicht zu den Must-haves, mit denen du dein Babyzimmer einrichten solltest. Um noch mehr Babybedarf dekorativ zu verstauen, eignen sich hübsche Körbe und Boxen als praktische Aufbewahrungsmöbel. Viel mehr benötigt das Kleine bisher noch nicht. Das ändert sich jedoch schnell mit dem Kleinkinderalter, wenn zahlreiche Spielsachen und deutlich mehr Kleidung einziehen. Am besten behältst du die rasante Entwicklung schon bei der Gestaltung des Babyzimmers im Hinterkopf, falls nicht ohnehin ein Umzug ansteht.

Babyzimmer einrichten mit Wickelkommode
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Die Gestaltung des Babyzimmers muss nicht bunt sein

Eine gängige Annahme lautet: Wer ein kindgerechtes Babyzimmer einrichten wolle, müsse unbedingt auf möglichst bunte Farben setzen. Das ist jedoch gar nicht nötig. Denn wie eingangs gesagt, beschäftigt sich dein Baby hauptsächlich damit, zahlreiche neue Eindrücke zu verarbeiten. Ein Zuviel an Farben in der Einrichtung würde da nur verwirrend wirken und zur Reizüberflutung führen. Bekannt ist jedoch auch, dass das Baby kräftige Farben und insbesondere starke Kontraste liebt.

Wie lässt sich das in Einklang bringen? Ganz einfach: Wähle eine ruhige, sehr helle Farbe wie Creme, Weiß, Rosé oder Beige und kombiniere dazu einen weiteren Farbton, der deutlich dunkler ist, etwa kräftiges Grün, Marine oder Rot. Selbst Schwarz-Weiß ist eine äußerst passende Wahl, da es zugleich ruhige Geborgenheit und Kontraste vereint.

Dezent gestaltetes Babyzimmer
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Vom Baby zum Kleinkind

Eine eher zurückgenommene Gestaltung des Babyzimmers bleibt flexibel und an die verschiedenen Entwicklungsstufen des Kindes gut anpassbar. So lassen sich durch niedliche Wandbilder gezielte Akzente setzen. Zunehmend mehr Farben für Kleinkinder lassen sich über kindgerechte Accessoires wie bunte Kindermöbel in den Raum zaubern. Plüschtiere können als süße Deko im Babyzimmer warten. Optisch werten sie das Babyzimmer auf, nur ins Bettchen sollten sie vorerst. Weitere tolle Deko-Ideen sind frei schwebende Ballons, Lichterketten und farbige Nachtlichter in Form von Tieren – auch sie können Farbe in einen grundsätzlich dezent gehaltenen Raum bringen. Wichtig bleibt jedoch, sich für einige auserwählte Gestaltungsideen und Accessoires zu entscheiden und die Einrichtung des Babyzimmers keinesfalls zu überladen.