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Sie wollen besser aufstehen können?

« Mit diesen Tipps starten Sie fit und aktiv in den neuen Tag! »

Das Schlafen könnte so erholsam sein, wenn man am Morgen nicht aufstehen müsste. Wer auch regelmäßig mit dem Aufwachen kämpft, findet hier zehn hilfreiche Tipps, um gut in den Tag zu starten. So wichtig ausreichend gesunder Schlaf auch ist: besser aufstehen und durchstarten, schließlich ist das Leben zu kostbar, um es zu verschlafen.

1. Aufhören zu „snoozen“!

Für Morgenmuffel gibt es nichts Willkommeneres als die Snooze-Funktion. Einfach noch fünf Minuten dösen nach dem Weckerklingeln – einmal, zweimal… bestimmt lässt es sich nach dieser Schonfrist schon viel besser aufstehen! Dem ist leider nicht so, im Gegenteil: Je öfter Sie wieder in einen leichten Schlaf verfallen, desto geräderter fühlen Sie sich anschließend, womöglich sogar über den gesamten Tag hinweg.

Deshalb lautet die harte, aber sinnvolle Devise: besser gleich aufstehen, sobald das unliebsame Weckgeräusch das erste Mal ertönt. Um sich selbst zu überlisten, positionieren Sie das Handy oder den Wecker an der anderen Seite des Zimmers. Da der Störenfried nicht gleich griffbereit neben dem Bett liegt, sind Sie gezwungen, sich zu erheben und ihn zum Schweigen zu bringen. Einmal aufgestanden, können Sie dann auch gleich wach bleiben.

2. Für Motivation sorgen

Wer es schafft, sofort aus den Federn zu springen, umgeht zudem die gefährliche Bedenkzeit: Viele Morgenmuffel nutzen die verbleibenden Minuten im Bett, um sich selbst vom Durchstarten abzuhalten: Gedanken an die Kälte im Zimmer, an die eigene Müdigkeit oder an den wartenden Berg Arbeit laden tatsächlich eher dazu ein, die Augen wieder zu schließen. Um morgens besser aufstehen zu können, ist deshalb Motivation nötig.

ein kleiner positiver gedanke am morgen kann deinen ganzen tag veraendern
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Sie haben die Wahl zwischen Zuckerbrot und Peitsche: Für die harte Tour verpflichten Sie sich selbst, für alle fünf Minuten über der anvisierten Aufstehzeit in eine kleine Strafkasse einzuzahlen. Alternativ stellen Sie sich vor, was Sie Schönes an diesem Tag erwartet, und machen sich damit richtig Lust, endlich loslegen zu dürfen. Je greifbarer desto besser: Die tolle neue Kaffeemaschine nebenan oder der anstehende Brunch mit der Schwester sind gelungene kleine Lockmittel.

3. Tageserfolge visualisieren

Eine weitere Form der Motivation ist auch, sich direkt vor die müden Augen zu führen, was Sie tagsüber alles schaffen werden, wenn Sie nur aufstehen. Häufig stellt der Mensch die momentane Bequemlichkeit über spätere Zufriedenheit.

Folgerichtig scheint es für den Augenblick zwar unumgänglich, noch fünf Minuten zu schlafen, im Tagesverlauf drohen aber Frust und Schuldgefühle deshalb. Sich die Vorteile bewusst zu machen, führt hingegen zu einem positiven Mindset. Schrittweise verankert sich dadurch der Wunsch nach frühem Aufstehen im Unterbewusstsein und wird Sie einfach via Willenskraft aus dem Bett bewegen.

4. Genügend Zeit einplanen & Morgenroutine schaffen

Die Aussicht auf eine sympathische Morgenroutine lässt Sie gleich mit einem besseren Gefühl aufwachen: Auch notorische Morgenmuffel sollten deshalb die Zeit nicht zu knapp bemessen. Statt hektisch in letzter Minute aus dem Haus zu hetzen, hilft eine angenehme Routine dabei, gut in den Tag zu starten.

In Ruhe das Frühstück genießen, eine kleine Meditation oder eine Folge der Lieblingsserie beim Kaffee sorgen dafür, dass der Körper nicht gleich in den ersten Stunden von Stresshormonen überflutet wird.

5. Mit einem Lächeln in den Tag

Die erste Stunde des Wachseins kann Ihre tägliche Stimmung und Leistungsfähigkeit nachweislich prägen: Geben gleich negative Gedanken, Ängste und Stress den Ton an, wird die selbsterfüllende Prophezeiung höchstwahrscheinlich auch eintreten. Stattdessen besser aufwachen und den neuen Tag direkt mit einem Lächeln begrüßen.

Mit einem Laecheln in den Tag
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Was zunächst etwas esoterisch anmuten mag, findet seine wissenschaftliche Grundlage in der Funktion des Gehirns: In der Tat reichen bereits zu einem Lächeln hochgezogene Mundwinkel aus, um direkt zahlreiche Glückshormone auszuschütten.

6. Das Aufstehen durch Vorbereitungen versüßen

Insbesondere Morgenmuffel hassen es, den Komfort des warmen Bettes gegen eine Welt voller Unordnung einzutauschen. Deshalb helfen Sie sich selbst, gut in den Tag zu starten, indem Sie bereits am Vorabend für eine einladende Atmosphäre sorgen. Legen Sie etwa schon das Outfit bereit, sorgen Sie dafür, dass Sie in der Küche kein Chaos erwartet: Erledigen Sie einfach vorab alles, worauf Sie frisch nach dem Aufwachen wirklich keine Lust haben.

7. In Bewegung kommen

Wichtig ist es, gleich den Kreislauf in Schwung zu bringen: Schon im Bett kann ausgiebiges Dehnen dabei helfen, die Müdigkeit zu vertreiben. Anschließend gilt es, sich alle Methoden zunutze zu machen, die den Körper in Bewegung bringen. Hartgesottene wählen die kalte Dusche. Aber auch ein kleines Morgensport-Programm oder sanftes Yoga wirkt manchmal wahre Wunder. Wer nicht der Typ für morgendlichen Sport ist, kann sich kurz auf Balkon, Terrasse oder vor ein weit geöffnetes Fenster begeben und tief die frische Luft einatmen. Auch ein Glas Wasser lässt sie besser aufstehen und vitaler im Tag ankommen, da der Stoffwechsel direkt aktiviert wird.

8. Kraft des Lichtes nutzen

Das natürliche Licht lässt den Körper besser aufwachen als etwa eine völlig abgedunkelte Umgebung. So wichtig diese über Nacht ist, um genügend Melatonin auszuschütten und gesund zu schlafen: wenn die ersten Sonnenstrahlen eindringen können, macht das auf natürliche Weise wach und hilft, morgens besser aufstehen zu können.

Kraft des Lichtes nutzen
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Ähnlich funktioniert ein Lichtwecker. Zudem gilt es, sofort alle Vorhänge und Rollos aufzuziehen.

9. Den persönlichen Schlafrhythmus entdecken

Bekanntlich ist der Schlaf vor Mitternacht der erholsamste, und sobald die Umgebung morgens heller und lauter wird, ist der Tiefschlaf nur noch schwer möglich. Früh genug ins Bett zu gehen, kann somit durchaus dazu führen, dass Sie besser aufwachen. Die Anzahl der nötigen Schlafstunden ist dabei individuell verschieden: Probieren Sie einfach einmal aus, ob Sie sich nach sechs oder neun Stunden fitter fühlen. Eine wichtigere Rolle spielen die Schlafphasen. Ein voller Schlafzyklus aus Einschlafphase, Tiefschlaf und REM-Phase umfasst etwa 90 Minuten.

Experten empfehlen deshalb, den Wecker immer so einzustellen, dass sich die Schlafzeit in entsprechende 90er Perioden teilen lässt, anstatt Sie mitten aus einem Zyklus herauszureißen. In der Praxis ist das natürlich schwierig, weil die genaue Einschlafzeit nicht klar ist. Einen nützlichen Anhaltspunkt gibt die Methode dennoch. Zudem können spezielle Apps helfen, mithilfe der individuellen Schlafphasen gesund zu schlafen.

10. Gesund schlafen, besser aufwachen

Wer sich morgens trotz einer gut geplanten Schlafenszeit müde und wenig erholt fühlt, sollte seine Schlafumgebung überprüfen. Denn je höher die Schlafqualität, desto leichter fällt es auch für Morgenmuffel, besser aufwachen und aufstehen zu können. Gesunder Schlaf ist stark an ein passendes Bettsystem gekoppelt: Sie sollten sich rundum wohl in Ihrem Bett fühlen. So muss die Matratze eine hohe Qualität und den richtigen Härtegrad aufweisen, das Kopfkissen sollte den Nacken perfekt stützen und alle Bettwaren sollten für ein optimales Wohlfühlklima beim Schlafen sorgen.

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Lerchen können besser aufstehen

Bestimmt wird Sie der eine oder andere Tipp mit mehr Energie in den Tag starten lassen. Aber stressen Sie sich nicht. Wie schwer das morgendliche Wachwerden fällt, bestimmen bereits die Gene. Forscher unterscheiden sogenannte Eulen und Lerchen. Während die Lerchen-Typen auch in düsterster Frühe freudig aus dem Bett springen und sich topfit fühlen, haben die nachtaktiven Eulen morgens etwas mehr zu kämpfen. Dafür sind sie abends zu Höchstleistungen fähig, während die Lerchen schon kaum mehr die Augen offen halten können. Vielleicht hilft Ihnen das Wissen um Ihren persönlichen Schlaftyp bei der Tagesplanung. Noch eine abschließende Motivation für alle Eulen: Belohnen Sie sich mit einem Schummeltag in der Woche, an dem Sie sich dem Schlaf so lange hingeben können, wie Sie wollen.