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Das ideale Bett für Neugeborene

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Das Bett für Neugeborene gehört zu den wichtigsten Anschaffungen, die bei freudigen Aussichten auf Familienzuwachs nötig sind. Schließlich verbringt Ihr Baby in den ersten Monaten fast seinen gesamten Tag im Reich der Träume. 16 bis 18 Stunden Schlaf sind ganz normal. Da sollte das Babybett natürlich alles erfüllen, was für eine angenehme und vor allem sichere Schlafenszeit sorgt. Aber was genau ist das?

Das richtige Bett für die Allerkleinsten finden

Wer zum ersten Mal ein Baby bekommt, steht vor zahlreichen spannenden Fragen: Schließlich erobern Sie dabei völlig neues Territorium und wollen direkt alles richtig machen. Im Bereich der Ausstattung gehört die Frage nach der passenden Schlafstätte zweifelsohne zu den entscheidenden – und damit auch zu jenen, über die sich besonders frisch gebackene Eltern Gedanken machen. So viel ist klar: Das Neugeborene benötigt ein solides Babybett. Von gutgemeinten Alternativen sollten Sie aus Sicherheitsgründen von Beginn an absehen.

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Allerdings gibt es nicht nur ein einziges Bett für Neugeborene: Von der Wiege über den Stubenwagen bis hin zum Beistell- und Gitterbett bieten sich facettenreiche Möglichkeiten. Für alle Bedürfnisse ist das Richtige erhältlich – und genau anhand dieser individuellen Rahmenbedingungen lässt sich die Entscheidung ganz leicht treffen.

Folgende Kriterien entscheiden über das passende Babybett:

  • Wo soll das Bett stehen?
  • Wie viel Raum steht zur Verfügung?
  • Wie hoch ist das Budget?
  • Wie lange kann das Bettchen verwendet werden?

Betten für Neugeborene – welches ist das Richtige?

Jede Variante bringt unterschiedliche Vorzüge mit. Neugeborene sind in ihren ersten Lebenswochen in einem kleinen Stubenwagen, einem Beistellbett zum elterlichen Bett oder einer Schaukelwiege bestens aufgehoben.

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Denn der Schlafplatz ist dann nicht zu groß. Auf diese Weise fühlt sich das Kleine sicher geborgen. Aber auch in einem Babybett können Neugeborene von Beginn an gut schlafen. Hier ist es wichtig, die Schlafstätte mit ins Elternschlafzimmer zu holen. Der folgende Überblick stellt Ihnen die beliebtesten Betten für neugeborene Babys genauer vor.

Das Gitterbett

Der Klassiker unter den Babybetten ist das Bettchen mit Gittern. Maße von 120 x 60 sowie 140 x 70 cm sind üblich. Zudem sind entsprechende Modelle, wie der Name bereits andeutet, umlaufend mit robusten Gitterstäben ausgestattet. Diese erlauben es Babys mit wachsenden motorischen Fähigkeiten zwar, sich daran aufzurichten und festzuhalten. Sie schützen allerdings zuverlässig vor dem Herausfallen. Durch diese Sicherheitsvorkehrung sowie den Größenspielraum erlaubt ein Gitterbettchen eine lange Nutzungsdauer für Neugeborene bis hin zu einem Alter von etwa vier Jahren.

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Viele Ausführungen sind dabei mit herausnehmbaren Stäben und verstellbarem Lattenrost ausgestattet. So wird aus dem Bett für Neugeborene nach einigen Jahren im Handumdrehen ein kuscheliges Juniorbett. Das kommt besonders Eltern mit begrenztem Budget zugute, da sich eine weitere Neuanschaffung auf diese Weise hinauszögern lässt. Allerdings könnte das Kleine sich gerade zu Beginn in einer großen Schlafstätte etwas verloren fühlen. Schließlich ist es die Wärme des Mutterleibs gewohnt. Für sichere Geborgenheit sorgt ein Plätzchen ganz in der Nähe der Eltern.

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Zudem sind im Handel sogenannte Nestchen erhältlich. Diese verkleinern die Liegefläche. Experten raten jedoch eher von der Nutzung entsprechender Hilfsmittel ab, da sie einerseits die Gefahr eines Wärmestaus bergen. Andererseits könnte das Kleine mit dem Gesicht darin versinken und ersticken.

Das Beistellbett

Sogenannte Beistellbetten sind ähnlich konzipiert wie Gitterbetten. Allerdings befinden sich die Stäbe nur an drei Seiten, während die offene Front nahtlos an das Bett der Mutter herangeschoben werden kann. Diese Nähe gibt dem Kleinen besondere Sicherheit. Aber sie ist auch praktisch: Denn zum Stillen, Trösten oder Kuscheln müssen Sie dann nachts nicht extra aufstehen. Allerdings bringen entsprechende Beistellbetten für Neugeborene auch deutlich kleinere Maße von rund 90 x 40 cm mit. Sie sind daher nur für einen kürzeren Zeitraum nutzbar, etwa bis zu einem Alter von acht Monaten.

Der Stubenwagen

Auf der Hand liegt der große Vorteil eines Stubenwagens: Durch seine Rollen lässt er sich leicht überall hinschieben. Dadurch können Sie Ihr schlafendes Neugeborenes jederzeit mitnehmen und währenddessen beruhigt anderen Tätigkeiten nachgehen. Außerdem sind die Designs etwas für Nostalgiker: Die meisten Stubenwagen bestehen aus einem niedlichen Korb mit hübschen Verzierungen und einem Himmel darüber. Durch ihre dezenten Ausmaße fügen sie sich auch in engen Wohnraum harmonisch ein – bieten aber auch nur eine sehr begrenzte Nutzungsdauer etwa bis zum sechsten Lebensmonat.

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Die Wiege

Wiegen vereinen die Vorzüge mehrerer Arten von Betten für Babys: Zum einen sind sie auf Rollen meist gut portabel. In ihrer Größe liegen sie zwischen dem klassischen Gitterbett und dem deutlich kleineren Beistellbett. Mit der Wiege können Sie Ihr Baby sanft in den Schlaf schaukeln und zwar bis es etwa 12 Monate alt ist. Sobald das Kleine anfängt, selbständig zu krabbeln oder zu sitzen, ist der Umstieg auf ein Gitterbett nötig. Vor allem damit das Kind nicht über den Wiegenrand fällt.

Sicherheit geht vor – babygerechte Ausstattung

Unabhängig davon, für welche Art von Bett Sie sich entscheiden: Es gibt verschiedene Anforderungen, die jedes Modell grundsätzlich erfüllen sollte. Darüber hinaus liegt es an Ihnen, die Bettgestaltung so zu wählen, dass kein Sicherheitsrisiko entsteht und das Kleine sich jederzeit wohl und geborgen fühlen kann.

Risiken vermeiden

Voluminöse Kissen oder Decken sind bei Neugeborenen tabu. Ebenso Accessoires wie Wärmflaschen, Heizkissen oder Schaf-Felle. Niedliche Kuscheltiere sollten ebenfalls erst später ins Kinderbett einziehen. Auch von zusammengerollten Handtüchern als Lagerungshilfen im Babybett raten Experten mittlerweile ab. Denn all diese Utensilien würden nur das Risiko einer Überhitzung oder des Erstickens erhöhen.

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Eine optimale Bettausstattung für Babys ist ein einfacher Babyschlafsack. Denn dieser lässt sich weder wegstrampeln noch über das Köpfchen ziehen. Allerdings muss ein solcher Schlafsack die richtige Länge mitbringen und darf die Bewegungsfreiheit nicht einengen. Später eignen sich spezielle Kinderdecken und Kissen. Wichtiger wird dann außerdem zunehmend die passende Kinderbettwäsche.

Richtige Schlafhaltung

Früher galt die seitliche Schlafposition als förderlich für die Atmung, während die Bauchlage seit jeher als risikoreich für den plötzlichen Kindstod (SIDS) gilt. Heute befürworten Experten einhellig die Rückenlage als optimale Schlafhaltung für Neugeborene. Dadurch wird unter anderem der Verzicht auf Lagerungshilfen möglich.

Die richtige Babymatratze nicht vergessen

Neben einem passenden Bett für Neugeborene ist vor allem die richtige Bettausstattung von Bedeutung. Einer geeigneten Babymatratze sollte in Sachen Sicherheit eine besondere Aufmerksamkeit zukommen. Um keine Keime oder Pilzsporen einzuschleusen ist hier, wie bei allen Bettwaren, eine Neuanschaffung dringend zu empfehlen.

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Darüber hinaus ist eine moderne Babymatratze meist genau auf die Bedürfnisse der Allerkleinsten zugeschnitten. Deshalb kommen die Modelle ohne Härtegrade oder ähnliche Richtlinien aus. Dennoch sollte sie genau überprüfen, ob Ihr Baby zwar leicht in die Schlafunterlage einsinkt, keinesfalls aber tief darin versinkt. Atmungsaktive Schaumstoffmodelle bewähren sich durch zahlreiche Vorteile wie optimale Hygiene, Luftdurchlässigkeit und moderate Anschaffungskosten.

Das Babybett richtig zusammenstellen

Damit Ihr Baby sich rundum wohl und sicher fühlen kann – aber auch Sie selbst ruhig schlafen – ist ein zuverlässiges Bett für Neugeborene absolut unerlässlich. Während die Wahl des Modells eher dem persönlichen Geschmack sowie praktischen Rahmenbedingungen obliegt, gilt es die Bettausstattung so sicher wie möglich zu halten: Dafür ist vor allem eine durchdachte und sparsame Verwendung von Bettwaren und Accessoires sinnvoll, sowie eine neue, nicht zu weiche Babymatratze.