Betten-ABC Matratzenproduktion

Betten-ABC Matratzenproduktion

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Wie man sich bettet… Wer sich für alles rund um eine optimale Nachtruhe interessiert, weiß: Eine hochwertige Matratze spielt eine der Hauptrollen im Drehbuch der schönen Träume. Grund genug, einmal genauer zu schauen, wie sie eigentlich ins gemütliche Bett gelangt. Wirf einen Blick hinter die Kulissen und weit unter die vertraute Oberfläche des Matratzenbezugs. Wir stellen dir in diesem Artikel die einzelnen Schritte der Matratzenproduktion bei der Fertigung einer modernen Schlafunterlage genauer vor.

Willkommen hinter den Kulissen von Betten-ABC

Sie fängt den erschöpften Körper Nacht für Nacht auf, um ihn am nächsten Morgen ausgeschlafen und entspannt in einen neuen Tag zu schicken. Dabei bettet sie ihn im Idealfall druckfrei und unterstützt die einzelnen Partien genau mit der Festigkeit, die sie benötigen. Tatsächlich ist eine gute Matratze einfach unverzichtbar. Deshalb gibt es davon mittlerweile eine nahezu unendliche Auswahl. Verschiedenste Modelle, Designs und Härtegrade bieten auch für dich und deinen Körper die maßgeschneiderte Matratzenvariante.

Einmal die Kaufentscheidung gewonnen und im heimischen Bett eingezogen, bewährt sich die Traummatratze vor allem, indem sie einfach überhaupt nicht mehr auf sich aufmerksam macht und regelrecht in Vergessenheit gerät. Von dieser Faustregel weichen wir heute ab und geben der Königin erholsamer Nächte den Ruhm, den sie verdient. Schließlich fallen gute Matratzen nicht einfach vom Himmel – das wäre zwar kostengünstig, aber doch sehr gefährlich. Vielmehr müssen echte Profis die Matratzenproduktion übernehmen: nach den modernsten Erkenntnissen der Schlafexpertise und nach höchsten Standards. Bei Betten-ABC kommen die fertigen Exemplare entweder von bekannten Herstellern oder von der exklusiven Betten-ABC-Eigenmarke. Doch wie geschieht das genau?

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Die Matratzenproduktion im Überblick

Fest steht natürlich, dass so komplexe Produkte wie unsere modernen Schlafunterlagen auf ebenso aufwendige Prozesse zurückgehen. Zudem besitzt jeder Hersteller seine ganz eigenen Geheimnisse. Anstatt die Matratzenproduktion im technischen wie chemischen Detail darzustellen, ist deshalb ein Gesamtüberblick über das Geschehen viel spannender. Dabei gilt es natürlich zunächst je nach Matratzenart zu unterscheiden: Schaummatratzen und Federkernmodelle machen den Großteil der in unseren Betten zu findenden nächtlichen Begleiter aus. Da beide auf vollkommen unterschiedlichen Konzeptionen basieren, läuft die Matratzenproduktion ebenso verschiedenartig ab.

Kaltschaummatratze herstellen – vom Schäumungsprozess bis zum fertigen Modell

Die einzelnen Produktionsschritte, die bei der Herstellung dieser Matratzenvariante angewendet werden, stellen wir dir nun der Reihe nach vor:

Die Schäumung

Die weit verbreiteten Kaltschaummatratzen bestehen aus Schaum, wie der Name schon erahnen lässt. Das haben sie mit allen anderen Schaummatratzen, etwa Memory- und Visco Foam sowie Komfortschaum gemein. Meist handelt es sich um maschinell aufgeschäumtes Polyurethan. Daher ist auch der Name PU-Schaum geläufig. Woher kommen nun aber die teils erheblichen Unterschiede zwischen der Kalt- oder Viscoschaummatratze? Sie resultieren aus der jeweiligen Herstellungsmethode. So führt Kaltschaum seinen Namen deshalb, weil er im Zuge der Produktion nicht erhitzt wird. Aus großen Kanälen wird er als flüssige kühle Masse in große Vorlagen gepumpt. Bei den sonstigen Varianten hingegen wird die Schaummasse vorab in der Maschine erhitzt. Nachdem sie ausgegossen worden ist, gewinnt sie durch Auskühlung und Aushärtung ihre spezifische Materialstruktur.

Der Schnitt

Natürlich kann ein simpler Schaumstoffblock noch keine großen Anforderungen an modernen Schlafkomfort erfüllen. Wer sich bereits einmal verschiedene Schaummatratzen angesehen hat, weiß: Sie können ganz verschiedene Schnitttypen aufweisen. Von Rillenstruktur über Wellen- bis 3-D-Würfelschnitt erfüllt der Oberflächenschnitt facettenreiche Aufgaben in Sachen ergonomische Anpassung. Die Schnittmuster erfolgen über präzise maschinelle Einstellung. Selbstverständlich gehört aber auch die grundsätzliche Form zum Schneideprozess der Matratzenproduktion. Hier erhält die Schlafunterlage ihre typischen Maße von etwa 2 Metern Länge und einer für einen oder zwei Schläfer angenehmen Breite.

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Der Bezug

Schließlich gelangt der fertige Schaumquader mit allen innovativen Extras in Sachen Schnitt und Aufbau in seine Hülle. Aber auch diese muss natürlich erst hergestellt werden. Aus großen Stoffbahnen, die in Material und Struktur genau der jeweiligen Designidee folgen, entstehen hochwertige Matratzenbezüge.

Verpacken und ab ins Bett

Abschließend werden die Schaumstoffkerne in der Regel von Hand mit dem Bezug versehen. Daraufhin erhalten die Matratzen ihr Klebeetikett mit allen wichtigen Angaben zum Produkt, und kommen dann in den Handel. Schließlich wartet die fertige Matratze im Onlineshop von Betten-ABC darauf, für dich genau die Richtige zu sein.

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Unterschiede zur Matratzenproduktion von Federkernmodellen

Federkernmatratzen tragen ihren Aufbau ebenfalls bereits im Namen. Hier werden grundsätzlich bei der Matratzenproduktion verschiedenartige Sprungfedern miteinander verbunden.

Vernetzung

Je nachdem, wie die Stahlfedern genau beschaffen – hier haben alle Hersteller unterschiedliche Vorstellungen von der Idealform und -größe – und vor allem, wie sie bei der Matratzenproduktion miteinander verbunden sind, ergeben sich mehrere Unterarten der Federkernmatratzen. Die einfachste Form der Modelle mit Bonellfedern wird mittels einfacher Drähte untereinander vernetzt. Bei Taschenfederkernmodellen hingegen werden die einzelnen Federn maschinell oder teils sogar in Handarbeit in einzelne Stofftaschen gehüllt. Diese wiederum sind miteinander vernäht. Jede der Taschen reagiert gesondert, wenn sie mit Gewicht belastet werden. Daraus entsteht die für die ergonomische Lagerung des Körpers so wichtige Punktelastizität. Netzartige Bonellfederkerne können aufgrund ihrer Struktur nur gemeinsam, also flächenelastisch reagieren und erzeugen daher beim Schlafen den typischen Hängematten-Effekt.

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Der Zusammenbau

Da wir natürlich nicht auf den puren Stahlfedern nächtigen wollen, kommt anschließend in der Regel ebenfalls eine Einbettung in PU-Schäume oder sonstige Materiallagen zum Einsatz. Daher besteht der nächste wichtige Schritt der Matratzenproduktion mit Federkern darin, all diese Elemente zusammenzufügen, ein bisschen wie beim Packen eines Pakets oder nach dem Baukasten-Prinzip.

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Matratze herstellen – die Gemeinsamkeiten

Der größte Unterschied je nach Materialart steckt somit im Kern der Matratze. Ist dieser einmal produziert, folgen durchweg ähnliche Arbeitsschritte. Auch die Federkernmodelle benötigen eine Schutzhülle aus atmungsaktiven und hautfreundlichen Bezügen. Damit diese später vom Besitzer regelmäßig gereinigt werden können, wird in die meisten Bezüge ein Reißverschluss eingenäht. Ebenfalls sind die meisten modernen Matratzenbezüge mit seitlichen Laschen versehen. Diese dienen nicht nur den Fabrikarbeitern bei der Matratzenproduktion dazu, die teils schweren Schlafunterlagen besser handhaben zu können. Insbesondere beim Beziehen und Wenden im Bett erweisen sie sich als wertvolle Helfer.

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Fazit: Die Matratzenproduktion bestimmt über den Charakter der Schlafunterlage

Wie sich herausstellt, können sich die so unscheinbar wirkenden Hauptakteure unserer Schlafstätten im Inneren erheblich unterscheiden. Natürlich gibt es neben den beiden hierzulande beliebtesten Matratzentypen Kaltschaum und Federkern noch zahlreiche weitere Varianten, die sich wiederum auf andere Weise fertigen lassen. Aber auch innerhalb einer einzigen Materialart hängen die entstehenden Eigenschaften der fertigen Matratze nach dem Herstellen stark davon ab, wie die einzelnen Bestandteile im Laufe der Matratzenproduktion weiterverarbeitet werden – etwa ob heißer oder kalter Schaum, vernetzte oder einzeln verpackte Stahlfedern zum Einsatz kommen. Der Einblick zeigt, wie viel Aufwand, Know-how und Präzision in unseren Matratzen stecken. Umso wichtiger ist es, genau die Richtige für die eigenen Bedürfnisse auszuwählen und sie so lange als möglich zu pflegen.