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Für eine bessere Bettenhygiene

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Gesunder Schlaf legt die Basis für leistungsstarke Tage, Vitalität und Lebensfreude. Für eine gute Nachtruhe kommt es dabei einerseits auf das richtige Bett inklusive dem passenden Bettzubehör an, anderseits aber auch auf eine ordentliche Bettenhygiene. Doch was versteht man darunter eigentlich?

Von der Schlafhygiene zur Bettenhygiene

Schlafhygiene umfasst im Prinzip alles, was sich im weitesten Sinne auf unseren Schlaf auswirkt, vom Lebensstil über die Ernährung bis hin zur eigentlichen Gestaltung von Bett und Schlafbereich. Eine gute Schlafhygiene bedeutet damit, optimal für sich und die eigene Nachtruhe zu sorgen. Schließlich wirken sich zahlreiche Faktoren erwiesenermaßen auf die Qualität der nächtlichen Regenerationszeit aus.

Wenn Sie also etwa ab dem Nachmittag auf Koffein verzichten, Stress ausbremsen und vor dem Bett elektrische Bildschirme meiden, halten Sie durch diese Verhaltensweisen im übertragenen Sinn ihre Schlafqualität sauber.

Im ganz wörtlichen Sinne hingegen ist die Bettenhygiene zu verstehen. Sie bezieht sich in der Tat auf alles, was Sie tun können, um Ihr Bett hygienisch rein, gemütlich und milbenfrei zu halten. Dazu gehört viel mehr, als es auf den ersten Blick den Anschein hat. Den Grundstein für Gemütlichkeit legt natürlich eine hübsche Bettwäsche, die zur Jahreszeit und zum Klima passt.

Von der Schlafhygiene zur Bettenhygiene
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Auch möglichst zum eigenen Körpertyp passende Bettwaren, insbesondere eine entsprechende Matratze ist für die meisten Personen noch eine Selbstverständlichkeit. Allerdings können Sie darüber hinaus durchaus noch mehr tun.

Die Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer

Bettenhygiene im Schlafzimmer bedeutet vor allem ein Kampf mit übermäßiger Feuchtigkeit. Das liegt zum großen Teil daran, dass jeder Mensch in jeder Nacht durch Schwitzen gut einen halben Liter Flüssigkeit verliert. Die Nässe muss irgendwohin entweichen. Eine atmungsaktive Matratze ist dabei die Lösung. Sie nimmt die Feuchtigkeit auf und gibt sie schnell und effizient an die Umgebungsluft ab. Ähnlich sollten es moderne Bettwaren bewerkstelligen.

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Somit steigt die Luftfeuchtigkeit im Laufe der Nacht allerdings erheblich an. Grundsätzlich sollte die Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer zwischen 40 und 60 Prozent liegen. Um einer hohen Luftfeuchte entgegenzuwirken, sollten Sie also zwei Mal am Tag – am besten beim Aufstehen und vor dem Bettgehen – stoßlüften, um so für einen Luftaustausch zu sorgen. Abzuraten ist jedoch, das Fenster über längere Zeit nur zu kippen, da der Raum dadurch nur auskühlt.

Ordnung muss nicht immer sein

Damit neben dem Schlafzimmer auch tatsächlich das Bett selbst vom Durchlüften profitiert, müssen Sie Ihren Ordnungssinn unter Umständen etwas umschulen. Denn während ein hübsch gemachtes Bett immer als besonders ordentlich galt, ist es im Grunde das Schlechteste, das Sie in Sachen Bettenhygiene tun können. Eigentlich liegt es auf der Hand – oder eher auf der Matratze: Wenn Sie Ihre Schlafunterlage nach dem Aufstehen abdecken, verbleibt die überschüssige Feuchtigkeit von der Nacht unter den Decken. Sie kriecht dann ins Innere – ganz unabhängig davon, ob es sich um eine besonders atmungsaktive Matratze handelt oder nicht. Die unschöne Folge ist das Gegenteil von Hygiene.

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Zwangsläufig resultiert Schimmelbildung in und auf der Schlafunterlage. Langfristig kann sich das in allergischen Reaktionen, Kopfschmerzen und Atemwegserkrankungen sowie vermehrtem Milbenbefall äußern. Dem lässt sich unkompliziert vorbeugen, indem Sie beim Lüften die Kissen entfernen und die Decke weit zurückschlagen. Je länger das Bett frei atmen darf, desto besser für die Bettenhygiene.

Richtige Wahl von Bettwäsche und Matratze

Für besseren Schlaf und mehr Bettenhygiene empfiehlt es sich, das Schlafzimmer eher kühl zu halten. Die optimale Temperatur liegt zwischen 16 und 19 Grad. Wer im Dachgeschoss oder in allgemein wärmeren Regionen wohnt, weiß, dass sich dieser Richtwert nicht immer umsetzen lässt.

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Umso wichtiger ist es, direkt beim Kauf neuer Bettwaren vorzusorgen: Die Bettwäsche sollte immer zur Saison passen, also im Sommer kühlende Varianten etwa aus Mako-Satin oder luftigem Seersucker, im Winter hingegen flauschige Biberbettwäsche. Grundsätzlich ist es erforderlich, die Waschmaschine auf mindestens 60 Grad einzustellen, wenn Sie Ihre Bettwäsche reinigen. Nur so lassen sich Keime, Milben und Milbenkot nachhaltig daraus entfernen. Sollten Sie bereits Textilien besitzen, die nur 40 Grad aushalten, dann kann ein zusätzlicher Hygiene-Spüler helfen.

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Beim Kauf einer neuen Schlafunterlage ist es ratsam, auf eine atmungsaktive Matratze zu achten. Das gilt insbesondere für Vielschwitzer. Taschenfederkernmatratzen und Kaltschaummatratzen liegen hier vorn. Zudem helfen spezielle Material-Konzeptionen wie etwa innovatives Coolmax®, um für mehr Atmungsaktivität und damit für verbesserte Bettenhygiene zu sorgen.

Bettwäsche regelmäßig wechseln

Wie lang sind die Abstände, in denen Sie Ihre Bettbezüge reinigen und die Schlafunterlage neu beziehen? Liegt Ihre Antwort irgendwo zwischen vier und sechs Wochen, dann liegen Sie Studien zufolge genau im deutschen Durchschnitt. Experten empfehlen jedoch einen deutlich kürzeren Turnus, mindestens alle 14 Tage. Schließlich können sich durch das Zusammenspiel aus Feuchtigkeit und Körperwärme im Bett Bakterien bilden. Außerdem sammeln sich winzige Hautschüppchen zunehmend an. Diese sind – neben Schimmelpilzen – jedoch die Hauptnahrungsquelle unliebsamer Bettmilben.

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Ordentliche Matratzenpflege ist für die Bettenhygiene unabdingbar

Ebenfalls wichtig für die Bettenhygiene ist es, die Matratze zu pflegen. Die Matratze etwa alle sechs Wochen wenden – und zwar so, dass Sie sowohl Ober- und Unterseite als auch Vorder- und Rückseite immer wieder einmal zum Schlafen verwenden. Das macht Milben die Nahrungsversorgung schwerer und sorgt überdies für eine gleichmäßige Abnutzung der Schlafunterlage. Zusätzliche Topper oder Matratzenauflagen verhindern das Eindringen von Feuchtigkeit. Für Allergiker stehen spezielle Encasings zur Verfügung. Diese lassen keine Hautschüppchen zu den Milben dringen und hungern diese somit aus. Diese Bezüge sind eine sinnvolle Ergänzung, können aber eine souveräne Bettenhygiene nicht ersetzen.

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