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Die perfekte Schlafzimmergestaltung 

«Mit Stil, Finesse und passenden Möbeln zum schönen Schlafgemach»

Das optimale Schlafgemach ist leise, dunkel und eher kühl, denn diese Faktoren steigern die Schlafqualität. Doch auch das Ambiente ist für guten Schlaf von entscheidender Bedeutung. Denn nur wer sich rundum geborgen fühlt, kann wirklich entspannen. Mit den folgenden acht Schritten kannst du deine Schlafzimmergestaltung so planen, dass es zur puren Ruheoase wird: Hier lässt sich einfach neue Kraft tanken und gestärkt in den nächsten Tag starten.

Schlafzimmergestaltung leicht gemacht – in acht Schritten zur Wohlfühloase

Unabhängig davon, ob du ein komplett neues Schlafzimmer gestalten möchtest, etwa nach einem Umzug, oder ob du nach neuen Ideen für dein bestehendes Reich suchst: Mit den folgenden Veränderungen sorgst du für eine entspannte Atmosphäre und schaffst dir den idealen Rückzugsort. Durch die neu gewonnene ruhige Ausstrahlung hilft dir die Schlafzimmergestaltung, besser zu schlafen und zu relaxen. Setze der Reihe nach folgende Punkte Schritt für Schritt um oder wähle einfach einige Lieblingstipps zur individuellen Gestaltung aus.

1. Das Herzstück positionieren

Dein komfortables Bett ist zweifelsfrei der Hauptakteur in deinem Schlafzimmer, daher ist es nur folgerichtig, bei der Schlafzimmergestaltung mit diesem Möbelstück zu beginnen und im Zweifelsfall alle weiteren Einrichtungsideen daran auszurichten. Es braucht keine Neigung zum Feng Shui, um zu bemerken, dass die Position der Schlafstätte einen erheblichen Einfluss darauf nimmt, wie gut wir schlafen. Die optimale Bettausrichtung vermittelt unserem Unterbewusstsein ein Gefühlt der Sicherheit: Je geborgener das Flair, desto leichter fällt es, Entspannung zu finden – und für erholsamen Schlaf ist genau diese ein entscheidender Faktor. Stress, Druck und Ängste hingegen halten uns wach und können die Schlafqualität erheblich mindern.

Deshalb bevorzugen die meisten Menschen einen geschützten Kopfbereich. Im Idealfall steht die Kopfseite deswegen an einer Wand. Wer sein Bett dennoch gerne frei im Raum aufstellen möchte, sollte sich gleich beim Kauf für ein Modell mit hohem Kopfteil entscheiden. Auch dieses gewährt das urmenschliche Sicherheitsbedürfnis – und ermöglicht außerdem entspanntes Sitzen, etwa zum Lesen oder Frühstücken. Weiterhin ist eine Ausrichtung mit Blick auf die Tür günstig – aus demselben Grund.

Hasena Bett Wood-Line

2. Diese Schlafzimmermöbel erhöhen den Komfort

Natürlich lebt die Schlafzimmergestaltung von der Wahl der richtigen Ausstattung. Dass die Schlafstätte zunächst mit einer optimal zu den persönlichen Voraussetzungen passenden Matratze bestückt sein will, versteht sich im Grunde von selbst. Aber auch die umgebenden Möbel nehmen Einfluss auf Komfort und Ambiente.

Da das Flair möglichst ruhig und offen wirken sollte, sollten große Möbel wie der Kleiderschrank am besten hinter der Tür positioniert werden. So wirkt das Zimmer direkt größer und freundlicher, als wenn gleich beim Eintreten massive Schlafzimmermöbel den Blick versperren. Kleine Möbel wie schöne Kommoden oder der praktische Nachttisch hingegen bereichern durch höchstmöglichen Komfort. Ein Nachttisch sieht nicht nur behaglich aus, sondern macht das Relaxen im Bett einfach gemütlicher: Alles liegt direkt griffbereit neben dem Kopfende. Ebenso sorgt eine Sitzmöglichkeit für einladendes Flair. Wer wenig Raum zur Verfügung hat, kann Nachttisch und Sitzgelegenheit verbinden: kleine Hocker oder Bänke erfüllen diese Doppelfunktion perfekt. Schlafzimmerregale oder eine schöne Kommode bieten mehr Ablagefläche und sorgen schon allein dadurch für Entspannung. Dennoch gilt für die Schlafzimmergestaltung immer: Weniger ist mehr.

Bett mit einem Nachtschrank - Schlafzimmergestaltung
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3. Räume entspannend aufteilen

Wenn der Raum durch zu viele Schlafzimmermöbel oder zu viel Deko überladen wirkt, wird es schwierig, eine entspannte Atmosphäre zu gestalten. Wie von selbst entsteht dann ein unruhiger Eindruck. Musst du dennoch mehr als Bett, Nachttisch und Kleiderschrank im Raum unterbringen, solltest du für eine klare Aufteilung sorgen. Etwa könnte eine Hälfte des Raumes ausschließlich als Ruheoase dienen, während du den anderen Teil als Büro oder Wohnbereich einrichtest. Natürlich ist es immer ratsamer, beide Welten komplett zu trennen, schon allein um den Kopf wirklich einmal freizubekommen. Lässt der Platzmangel dies jedoch schlichtweg nicht zu, hilfst du einfach raffiniert durch strikte Raumaufteilung nach. Auch eine bewusste unterschiedliche Farb- oder Materialwahl in den verschiedenen Zonen kann die Abgrenzung unterstreichen.

Schlafzimmergestaltung mit Bett und Schreibtisch
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4. Gelassene Ideen zur Farbgestaltung

Grundsätzlich sollte auch die Wahl der Farbtöne bei der Schlafzimmergestaltung ganz im Zeichen der Ruhe stehen. Von der Wandfarbe bis hin zu den komfortablen Bettbezügen oder zusätzlichen Deko-Accessoires kommen am besten nicht mehr als drei Nuancen zum Einsatz. Schon allein diese Zurückhaltung nimmt die Hektik heraus und steigert die Gelassenheit. Bei der Farbwahl kann die psychologische Wirkung der jeweiligen Töne helfen: Rot mag beispielsweise sinnlich wirken. Es strahlt aber gleichzeitig auch Aggressivität aus. Besser sind betont beruhigende Farben wie etwa alles zwischen Grün und Blau. Darüber hinaus wirken Naturtöne erdend. Wer es dennoch lieber bunt mag, kann durch eine ausgewogene Mischung die nötige Balance erzeugen: etwa frisches Pink zu ruhigem Olivgrün oder Türkis zu warmen Sandfarben.

Hasena Bett Top-Line

5. Naturmaterialien bevorzugt

In der Natur fühlen sich viele Menschen ganz von selbst gelöst und befreit. Deshalb liegt es nahe, diese Wirkung auch in die Schlafzimmergestaltung zu transportieren. Neben den Farben sind hier vor allem die richtigen Materialien gefragt. Holzmöbel gehören nicht umsonst zur beliebtesten Ausstattung für das Schlafzimmer. Das massive Material strahlt solide Zuverlässigkeit aus, wirkt unvergänglich und stark. Tatsächlich bringen Holzmöbel wie Kommode, Kleiderschrank oder natürlich die Schlafstätte aber auch einen handfesten Effekt mit, der noch über Optik und Flair hinausgeht: Dank ihrer natürlichen Oberfläche können Holzmöbel Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen und gezielt wieder abgeben. So helfen sie dabei, das Raumklima im Schlafzimmer und damit auch die Schlafqualität sowie das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern.

Holzmöbel im Schlafzimmer
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6. Schlafzimmergestaltung ins richtige Licht rücken

Nachts sollte es möglichst dunkel sein: Gute Vorhänge oder zuverlässige Rollos solltest du also unbedingt in die Schlafzimmergestaltung einplanen. Abends empfiehlt sich ein sanftes rotstichiges Dämmerlicht: Das kurbelt die Melatoninproduktion an. Nur mit einer ausreichenden Menge des Schlafhormons im Körper kommen wir im Bett zur Ruhe. Optimal sind dezente Lichtquellen und individuelle einstellbare Leseleuchten direkt am Kopfteil.

Frau schiebt Vorhang auf - Schlafzimmergestaltung
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7. Warmes Flair im Schlafzimmer gestalten

Schöne Bettwäsche, eine hübsche Kuschel- oder Tagesdecke oder auch ein Schaffell: All diese flauschigen Textilien sorgen nicht nur dafür, dass wir uns wohlig einkuscheln können, sie strahlen auch optisch Wärme aus und machen den Raum mit einfachen Mitteln sofort wohnlicher. Auch hier gilt es wieder, die drei Hauptkriterien für die Schlafzimmergestaltung zu beachten:

  • eine ruhige Ausstrahlung steht im Fokus
  • nicht überladen, einige Akzente erfüllen den Zweck
  • bei Farb- und Musterwahl auf Einklang mit dem Gesamtbild im Raum achten
Bett mit Kissen und Tagesdecke
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8. Deko gezielt casten

Stell dir vor, jede neue Deko müsste erst ein hartes Casting vor einer Experten-Jury durchlaufen: Was ist ihre besondere Qualität, warum sollte gerade sie in dein Schlafzimmer einziehen dürfen? Mit kritischem Deko-Casting beugst du dem wahllosen Anhäufen von Nippes vor. Was die auserwählten Stücke leisten sollten, ist einerseits ein wohnliches und geborgenes Flair zu gestalten. Andererseits sollten sie mit dir in persönlicher Beziehung stehen: Ein Foto aus dem Urlaub sorgt für mehr individuelle Wärme als ein beliebig gekauftes Strandbild.

Pflanzen werden gerne gänzlich aus der Schlafzimmergestaltung verbannt: Schimmelsporen aus der Erde, Sauerstoffentzug und Allergiepotenzial sagt man ihnen nach. Das stimmt allerdings nur zum Teil. Manche Pflanzen wie etwa die Grünlilie erzeugen optisch ein tolles Urlaubsfeeling und reinigen überdies die Luft, indem sie Schadstoffe binden – ohne nachts den Sauerstoff wegzuatmen. Wie immer, wenn es darum geht, das Schlafzimmer zu gestalten, kommt es also auf eine bewusste Auswahl an.