© Вадим Пастух – stock.adobe.com

Folgen von Schlafmangel

« Was passiert, wenn Sie zu wenig schlafen? »

Kopfschmerzen, eine verringerte Konzentrationsfähigkeit und ein erhöhtes Stresslevel – wer zu wenig schläft kennt diese Symptome leider nur zu gut aus eigener leidvoller Erfahrung. Aber warum reagiert unser Körper so empfindlich auf eine zu kurze Nachtruhe? Und was genau sind die konkreten Folgen von Schlafmangel? Wir geben dir einen Überblick über die häufigsten Symptome und erklären dir, warum gesunder Schlaf für dich so wichtig ist.

Gesunde Nachtruhe ist unverzichtbar

Am Ende eines anstrengenden Tages ins gemütliche Bett sinken, pure Erholung genießen und einfach schlafen: Das fühlt sich nicht nur gut an, sondern ist für den Körper sogar unentbehrlich. Die zahlreichen Folgen von Schlafmangel zeigen, wie entscheidend eine gesunde Nachtruhe für den gesamten Organismus ist.

Primera Perkal-Bettwaesche 2-teilig gestreift

Dabei gilt es, zu unterscheiden zwischen den direkten Auswirkungen auf Wohlbefinden sowie die Leistungsfähigkeit am nächsten Tag und den langfristigen Folgen, die drohen, wenn der Schlafmangel chronisch wird. Bevor wir einen genaueren Blick auf die häufigsten Folgeerscheinungen werfen, ist natürlich die Frage nach den Ursachen interessant.

Ursachen erkennen und beheben

Wer von dauerhaften Ein- und Durchschlafstörungen geplagt wird, dem ist das auch in den meisten Fällen bewusst. Auch wer abends einfach zu spät ins Bett geht und deswegen die empfohlenen sieben bis neun Stunden Schlaf nicht bekommt, erkennt das Problem leicht. Doch Schlafmangel kann auch aus einer ungesunden Schlafhygiene hervorgehen. Hier wirken sich verschiedene Faktoren wie etwa der individuelle Lebensstil und die Gestaltung von Bett und Schlafzimmer ungünstig auf die Schlafqualität aus. Deswegen sind ein ansprechendes Bettsystem, gemütliche Bettbezüge und eine komfortable Matratze auch entscheidende Faktoren für eine erholsame Nachtruhe.

ABC-Dream Spezial Sondermaß Kaltschaummatratze 7 Zonen

Eine unzureichende Ausstattung des Schlafzimmers oder des Bettes kann dazu führen, dass der Nachtschlaf mehr einem oberflächlichen Schlummer gleicht, der für den Körper und die Psyche keine ausreichende Erholung bietet. Am nächsten Morgen fühlt es sich beinahe so an, als hätte man überhaupt nicht geschlafen. Zudem können verschiedene gesundheitliche Probleme dafür verantwortlich sein, dass die Nachtruhe einfach keine ausreichende Erholung bringt. So vielfältig die Ursachen auch sein mögen, so eindeutig bleibt dennoch die Konsequenz:

Wer mehrere der typischen Folgen von Schlafmangel bei sich feststellt, sollte sich dringend fragen, woran es liegen könnte.

Oft hilft es, bestimmte Gewohnheiten oder den Tagesrhythmus zu ändern. Allerdings ist es bei anhaltenden Schlafproblemen empfehlenswert, einen Arzt aufzusuchen. Denn wenn sich Schlafmangel-Symptome einmal manifestieren, können sie die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen.

Warum zu wenig Schlaf gesundheitliche Folgen hat

Um die facettenreichen und teils tiefgreifenden Folgen von Schlaflosigkeit zu verstehen, hilft es, sich die zahlreichen Prozesse zu vergegenwärtigen, die während der Nachtruhe im Körper ablaufen. Denn tatsächlich arbeitet unser Körper und unsere Psyche auch in der Nacht, wir liegen also nicht einfach nur im Bett und tun nichts. Vielmehr dient die nächtliche Ruhephase zur Regeneration zahlreicher Körperfunktionen, des Aufbaus und der Reparatur der Körperzellen sowie der Verarbeitung aller Sinneseindrücke und Erfahrungen des Tages. Die Nachtruhe ist also für Geist und Körper unverzichtbar.

nachtruhe-koerper-geist Folgen von Schlafmangel
© Grustock – stock.adobe.com

Die sieben gravierendsten Folgen von Schlafmangel

Schlaflosigkeit wirkt so komplex auf den menschlichen Körper, dass sich unendlich viele mögliche Auswirkungen der mangelnden Nachtruhe nennen lassen. Die im Anschluss näher betrachteten sieben Folgen gehören jedoch zu den besonders häufig auftretenden Problemen, die sich über kurz oder lang bei allen Menschen einstellen, die zu wenig oder schlecht schlafen.

1. Verringerte Konzentrations- und Leistungsfähigkeit

Diese Konsequenz kennen wohl die meisten, sie zeigt sich bereits nach einer unruhigen Nacht. Die Ursache für Konzentrationsschwächen ist, die verstärkte Ausschüttung des Botenstoffs Adenosin. Unser Körper reagiert mit diesem Hormon auf akuten Schlafentzug.

Zu den spürbarsten Auswirkungen gehört eine verzögerte Reaktionsfähigkeit. Hinzu kommen aber auch eine erhöhte Reizbarkeit, eine verlangsamte Denkfähigkeit und mangelnde Ausdauer.

Außerdem ist der Stresspegel dauerhaft erhöht. Tatsächlich geht wissenschaftlichen Studien zufolge auch ein großer Anteil der Verkehrsunfälle mit einem Schlafdefizit einher. Schlafmangel kann also noch weitreichendere Folgen mit sich bringen, als es im ersten Moment den Anschein haben mag.

2. Gestörte Hormonbalance

Viele der scheinbar selbstverständlichen Körperfunktionen werden durch körpereigene Botenstoffe, die Hormone, gesteuert. Vorwiegend werden sie auf einen Impuls des Gehirns hin freigesetzt. Bei Schlaflosigkeit unterbleibt dieser jedoch in vielen Fällen. Die Folge ist, dass der gesamte Hormonhaushalt ins Ungleichgewicht gerät. So kommt es, dass auch sexuelle Unlust, Menstruationsproblemen bei Frauen oder die Beeinträchtigung der männlichen Fruchtbarkeit ursächlich mit einer zu kurzen Nachtruhe in Verbindung stehen.

Gestoerte Hormonbalance folgen-von-schlafmangel
© Ulia Koltyrina – stock.adobe.com

3. Langfristiger Schlafmangel führt zu Gewichtsproblemen

Wer schläft, isst nicht. Das ist allerdings nicht die alleinige Ursache dafür, dass Übergewicht in der Tat zu den Folgen chronischer Schlaflosigkeit zählt. Schuld daran sind wieder die Hormone, genauer: vermehrt ausgeschüttetes Ghrelin und eine Verringerung von Leptin. Das ist denkbar ungünstig, denn gerade das Hormon Ghrelin ist es, das uns hungrig macht! Im Normalfall produziert es der Körper am Ende einer erholsamen Nachtruhe vermehrt, um ein Hungergefühl zu erzeugen und zu signalisieren, dass es Zeit für das Frühstück ist. Gleichzeitig drängt der Organismus damit das Sättigungshormon Leptin zurück. Bei schlechtem Schlaf hingegen gerät das sinnvoll abgestimmte Gefüge durcheinander. Heißhungerattacken können tagsüber auftreten. Zudem versucht der Körper seine durch den Schlafmangel entstandene Energielosigkeit durch erhöhte Nahrungsaufnahme zu kompensieren.

4. Schlaflosigkeit beeinträchtigt den Blutzuckerspiegel

Zu wenig Schlaf und Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes stehen Medizinern zufolge in engem Zusammenhang. Forscher fanden heraus, dass Probanden bereits nach wenigen Nächten mit maximal vier Schlafstunden ihren Blutzuckerspiegel deutlich langsamer abbauten und empfindlicher auf Insulin reagierten.

Schlaflosigkeit Folgen von Schlafmangel
© amenic181 – stock.adobe.com

5. Geschwächtes Immunsystem

Schon zwei Wochen mit Schlafphasen von weniger als sechs Stunden pro Nacht, schwächen nachweislich die Leistungsfähigkeit des Immunsystems. Der Körper wird anfälliger für Erkältungs- und Infektionskrankheiten, aber auch Entzündungen treten dann häufiger auf.

6. Zu wenig Schlaf belastet das Gehirn

Insbesondere die REM-Schlafphase dient dazu, die Ereignisse des Tages zu verarbeiten. Die meisten Lernprozesse und die Informationsverarbeitung sind stark an diese Phase gekoppelt. Wenn wir zu wenig oder einfach schlecht schlafen, kommt es häufig zur Verkürzung der relevanten Tief- und REM-Schlafphasen zugunsten eines oberflächlichen Leichtschlafes. Das kann über Dauer dazu führen, dass Erfahrungen nicht richtig im Gedächtnis abgespeichert werden und dass wir infolgedessen Sinneseindrücke nicht vollständig verarbeiten können. Auch ein Zusammenhang von Schlafmangel und Demenzerkrankungen im fortgeschrittenen Lebensalter wird immer wieder diskutiert.

Studien zufolge haben Menschen die dauerhaft mit weniger als fünf Schlafstunden pro Nacht auskommen ein fast doppelt so hohes Risiko, im Alter an Demenz zu erkranken.

7. Muskelabbau und schlechtes Bindegewebe

Das Wachstumshormon Somatotropin ist nicht nur in der kindlichen Phase des Wachstums relevant. Vielmehr dient es der Zellregeneration, hilft beim Erhalt sowie beim Aufbau neuer Muskelmasse und eines intakten, festen und gleichzeitig flexiblen Bindegewebes. Zudem trägt es dazu bei, das Gefäßsystem von gefährlichen Ablagerungen zu reinigen. Das Gehirn schüttet das sogenannte Human Growth Hormone vorwiegend während der Tiefschlafphasen aus: Bei einer Nacht mit zu wenig Schlaf kann es nur vermindert zum Einsatz kommen. Die körperliche Erholung ist damit eingeschränkt. Bei längerfristigem Schlafmangel sind die ungünstigen Folgen absehbar.

Steppdecken oder Kissen fan Hollofil Dream

Fazit: Schlafqualität hat höchste Priorität

Die zahlreichen Folgen von Schlafmangel machen deutlich: Eine gesunde Nachtruhe ist für die Gesundheit unverzichtbar. Wer gesundheitlichen Problemen vorbeugen möchte, der sollte stets auf ausreichend Nachtruhe achten und alles tun, damit die Schlafqualität möglichst hoch ist. So wichtig Auftragsfristen und Überstunden, lange Partyabende oder lieb gewonnene Gewohnheiten auch sein mögen – der gesunde Schlaf ist für Lebensqualität und Gesundheit von entscheidender Bedeutung.