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Gesund schlafen

« Erholsam durch die Nacht »

Gesunder Schlaf ist absolut wichtig. Die Nachtruhe wirkt sich in vielfältiger Art und Weise auf den menschlichen Organismus aus. Allerdings sind viele Menschen von Schlafstörungen geplagt. Doch warum ist das so? Und welche Probleme bringt Schlaflosigkeit mit sich. Erfahren Sie mehr.

Die Bedeutung von gesundem Schlaf

Das menschliche Schlafverhalten ist von unterschiedlichen Phasen geprägt. Auf einen erholsamen Tiefschlaf folgen Traumphasen, in denen sich der Körper anstrengt. Diese Phasen werden die ganze Nacht durchlaufen. Bei Schlafstörungen können Betroffene entweder gar nicht einschlafen oder wachen mitten in der Nacht auf. Dies bringt den idealtypischen Schlafrhythmus durcheinander. Die Erholung kommt infolgedessen zu kurz. Dies wirkt sich negativ auf die Fitness und den Gemütszustand am nächsten Tag aus. Darüber hinaus zieht dies allerdings auch negative, langfristige Folgen nach sich. Denn dauerhafte, unruhige Nächte führen zu einer Beeinträchtigung der Gesundheit. Menschen, die nicht ausreichend und gesund schlafen, sind deutlich häufiger krank. Berichten der Krankenkasse zufolge steigen derartige Störungen in Deutschland deutlich an. Gründe dafür sind beispielsweise ein stressiger Alltag, organische Ursachen oder eine psychische Belastung. Doch wie kann man dem entgegenwirken?

Erholt und ausgeschlafen aufstehen
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Das Raumklima im Schlafzimmer für gesunden Schlaf

Wer erholsam ruhen möchte, sollte für die richtigen klimatischen Bedingungen im Schlafzimmer sorgen. Wenn man im Winter zitternd im Bett liegt ist das ebenso nicht zielführend, als wenn man im Hochsommer unter der Hitze leidet. Eine Temperatur von ca. 18 Grad Celsius empfehlenswert. Ebenso sollte die Luftfeuchtigkeit bedacht werden, wobei zu berücksichtigen ist, dass sich diese im Laufe der Nacht durch die Atemluft und Schwitzen erhöht. Vor dem Bettgehen sollte die Feuchtigkeit bei leicht über 40 Prozent liegen. Weiterhin sollten Sie für angenehme Lichtverhältnisse sorgen – lichtdichte Vorhänge sind empfehlenswert.

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Die letzte Mahlzeit vor dem Schlafengehen

Wann sollte vor dem Einschlafen die letzte Mahlzeit zu sich genommen werden? Beim Thema Essen ist ein Mittelweg gefragt – denn der Magen sollte nicht leer, aber auch nicht voll sein. Empfehlenswert sind leicht verdauliche Mahlzeiten ca. 4 Stunden, bevor es ins Bett geht. Andernfalls muss der Körper noch im Bett das Essen verdauen. Dann kommt die Erholung wieder zu kurz.

Vor allem für Personen mit Schlafstörungen ist es empfehlenswert, gewisse Getränke zu vermeiden, um gesunden Schlaf zu genießen. Bei wem die nächtliche Erholung zu kurz kommt, der sollte weitgehend auf koffeinhaltige Getränke verzichten. Zumindest sollten Betroffene nach 15 Uhr keine Cola und keinen Kaffee mehr konsumieren. Oftmals ist der Irrglaube weit verbreitet, dass Alkohol für die richtige Bettschwere sorgt. Während alkoholische Getränke wie ein Glas Wein durchaus beim Einschlafen helfen können, bringt der Alkohol den Schlafrhythmus in der Nacht durcheinander.

Vor dem Schlafen nicht zu deftig essen
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Sollte man zudem eventuell noch eine Tablette nehmen, bevor es zu Bett geht? Hier ist Vorsicht geboten. Denn Tabletten haben oftmals Nebenwirkungen und wirken sich dauerhaft negativ auf den Körper aus. Deshalb sollten Betroffene Tabletten erst nach eingehender Absprache mit dem Hausarzt einnehmen. Wer lieber auf natürliche Hilfsmittel setzt, kann auf Baldrian-Tropfen zurückgreifen.

Gesunder Schlaf mit dem richtigen Bett

So wichtig die Schlafumgebung und die Atmosphäre im Schlafzimmer auch ist, nichts geht über ein gemütliches Bett. Die richtige Bettausstattung ist maßgeblich für guten und gesunden Schlaf. Das Herz des Bettes bildet die Matratze, die zum großen Teil bestimmend ist, wie gut man ruht. Dabei ist darauf zu achten, dass die Wirbelsäule gerade ist. Zudem sinken das Becken und auch die Schultern bestenfalls leicht in die Seitenlage ein. Bei der Auswahl des richtigen Härtegrades kommt es unter anderem auf Körpergröße und das Körpergewicht an. Außerdem haben unterschiedliche Matratzenarten ganz eigene Eigenschaften. So weisen Federkernmatratzen eine überaus hohe Punktelastizität auf, während Kaltschaummatratzen sich dem Körper und dem Lattenrost besonders gut anpassen. Wenn Sie sich eine Matratze kaufen, dann sollten Sie auf jeden Fall eine fachkundige Beratung nicht verzichten, um das Modell zu finden, das Ihren individuellen Ansprüchen genügt.

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Für Allergiker ist es zudem entscheidend, beim Schlafen eine speziell konzipierte Bettwäsche zu verwenden. Um zu jeder Jahreszeit gerne in das Bett zu fallen, ist die Dicke der Bettwäsche entscheidend. Während im Sommer eine dünne Bettdecke vorzugswürdig ist, sollte die Decke im Winter etwas dicker sein. Mit den Kissen ist es das Gleiche. Um Nackenbeschwerden zu vermeiden, können eigens konzipierte Nackenkissen verwendet werden. Diese unterstützen die Wirbelsäule im Halsbereich und beugen somit körperlichen Beschwerden und schmerzhaften Verspannungen vor.

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Stress vermeiden, guten Schlaf erlangen

Stress ist einer der Hauptgründe für unruhige Nächte. Wer unausgeschlafen in den nächsten Tag startet, ist wiederum schnell gestresst – ein Teufelskreis! Aus diesem Grund ist es von hoher Bedeutung, dass der erlebte Stress reduziert wird. Dabei helfen verschiedene Entspannungstechniken. Yoga, Autogenes Training oder die progressive Muskelentspannung nach Jacobsen sind beliebte Mittel, um entspannter durch das Leben zu gehen.

Eine weitere Möglichkeit das Wohlbefinden zu verbessern, ist die Unterstützung durch angenehme Musik. Hierfür eignen sich insbesondere ruhige, klassische Stücke. Der Fachhandel bietet sogar eigens dafür aufgenommene Entspannungsmusik an.

Wann ins Bett gehen?

Während Kinder noch keine Entscheidungsgewalt darüber haben, wann es Zeit für die Nachtruhe ist und das Zubettgehen oftmals einem echten Kampf gleicht, so stellen sich viele Erwachsene die Frage, ob sie eher früher oder später schlafen sollten.

Der menschliche Körper signalisiert, wann er müde ist. Aus diesem Grund sollte das körperliche Gefühl entscheidend sein und nicht die Uhrzeit. Um die Uhrzeit jedoch aktiv beeinflussen zu können, sollten Betroffene morgens immer zur gleichen Zeit aufstehen. Denn spätestens nach ein paar Tagen tritt abends dann die Müdigkeit zur passenden Zeit ein. Gesunder Schlaf sollte bestenfalls mindestens sieben Stunden betragen.