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Warum Holz im Schlafzimmer?

Neben Stein ist Holz das mit Abstand älteste Baumaterial der Menschheit und übt schon seit jeher einen besonderen Reiz aus. Schließlich handelt es sich um ein organisches, natürlich gewachsenes Material, ist leicht zu verarbeiten und besitzt eine einmalige Vielseitigkeit. Selbstverständlich waren frühe Möbel vorwiegend aus dem Naturprodukt und auch aus der modernen Innenarchitektur ist der besondere Rohstoff nicht wegzudenken. Holz im Schlafzimmer hat darüber hinaus noch einen wohltuenden Einfluss auf den Schlaf – sowohl psychisch wie auch körperlich.

Die Geschichte der Menschheit ist ohne Holz undenkbar

Gäbe es kein Holz auf der Welt, wäre die Geschichte der Menschheit vollständig anders verlaufen – und das nicht nur, weil es unseren Vorfahren dann nicht möglich gewesen wäre, auf Bäumen zu leben.

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Es ist wohl keine übertriebene Behauptung, dass der natürliche Rohstoff bedeutsam für die Wohnentwicklung der Menschen war (und ist) – ohne ihn wäre kaum ein Fortschritt möglich gewesen, vom Feuermachen über die Herstellung von Werkzeugen bis hin zu dem Bau von Gebäuden aus Stein – und ganz wichtig natürlich: Als Luftquelle.

Ein perfektes Material für Schlafzimmermöbel

Im Schlafzimmer ist Holz das klassische Material für Schränke, Nachttische, Betten und Co. Doch natürlich findet sich das natürliche Material überall und in jedem Haushalt zu einem hohen Anteil wieder – sei es als robustes Massivholz oder in Form von gepressten Spanplatten. Je nach Holzart und Aufmachung sind die Vor- und Nachteile unterschiedlich, unterm Strich siegt das Holz aber in Puncto Vielfältigkeit, Nachhaltigkeit und Optik haushoch über andere Materialien wie Metall, Glas oder Kunststoff, welche heutzutage auch häufig für den Möbelbau verwendet werden.

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Dafür gibt es mehr als einen Grund, doch ein wichtiger ist die Wahrnehmung. Holz fühlt sich nicht nur warm und sanft an, sondern wirkt bereits rein optisch beruhigend und entspannend auf den Menschen. Darüber hinaus ist die Verwendbarkeit derartig vielfältig, dass es für jeden Geschmack passendes Mobiliar von verschiedenen Hölzern gibt. Nicht ohne Grund bevorzugen Innenarchitekten zum Großteil Holz, wenn Sie eine Wohnung oder einen repräsentativen Raum einrichten.

Holzmöbel verhelfen zu einem guten Schlaf

Mit der Frage, ob sich Holz positiv auf unser Schlafverhalten auswirkt haben sich bereits viele Wissenschaftler beschäftigt. Allerdings ohne einstimmiges Ergebnis. Was jedoch belegt ist, ist die Wirkung einiger Holzsorten auf die Entspannung des Körpers – haben Sie schon einmal eine Duftkerze mit Sandelholzduft angezündet?

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Ein weiterer Klassiker ist Zirbenholz, das von der in den Alpen und den Karpaten beheimateten Zirbelkiefer stammt und einen sehr charakteristischen und aromatischen Duft aufweist. In Experimenten gelang den Forschern der Nachweis, dass sich bei dem Schlafen in einem Zirbenbett, mit einem Zirbenkissen oder einfach nur mit dem Duft des Holzes der Blutdruck sinkt und der Herzschlag verlangsamt – etwa 3500 Schläge weniger benötigt der Schlafende in einer einzigen Nacht. Die exakten Ursachen dafür werden noch erforscht, aber es scheint eine Mischung aus mehreren Faktoren vorzuliegen. Einen großen Einfluss haben dabei die ätherischen Öle, die selbst trockenes Zirben- oder Sandelholz noch ausströmt. Sie besitzen selbst weit unter Grenze der Wahrnehmung noch einen entspannenden Effekt auf den gesamten Organismus, fördern den Tiefschlaf, verbessern die Atmung und stärken das Herz und den Kreislauf.

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Es verbessert zusätzlich das Raumklima, wenn Menschen Möbel aus dem natürlichen Werkstoff wählen und bevorzugt mit ihnen ihr Schlafzimmer einrichten. Der Grund dafür liegt in der organischen Struktur mit feinen Mikroporen, über die sie Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben können. Das wirkt auf die Umgebung ausgleichend und verhindert sowohl sehr feuchte wie auch sehr trockene Luft – erstere begünstigt die Vermehrung von Keimen und Bakterien, letztere hingegen führt zu einer Austrocknung der Schleimhäute und reizt die Atemwege.

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Ein weiterer Punkt spricht für Holz im Schlafzimmer: Es ist antistatisch und lädt sich auch durch Reibung mit unterschiedlichen Textilien nicht auf. Das bedeutet, feine Staubpartikel und kleine luftige Flusen bleiben nicht an seiner Oberfläche haften, was eine gründliche und sorgfältige Reinigung erleichtert und die Zahl von Allergenen senkt.

Diese Möbel gehören unbedingt in ein modernes Schlafzimmer

Der Volksmund weiß bereits seit Langem: „Weniger ist mehr“ – und er hat damit auch dann Recht, wenn es um Möbel für das Schlafzimmer geht. Hier sollte es zwar möglichst viel Stauraum, aber paradoxerweise nur wenige sichtbare Einrichtungsgegenstände geben – das schafft einen aufgeräumten und ordentlichen Eindruck.

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Dieser ist wichtig, um sich vor dem Einschlafen zu entspannen und den Kopf im bildlichen Sinne von den Dingen der Umgebung zu befreien. Einige Möbelstücke sollten dabei jedoch nicht fehlen – es ist sinnvoll, sich auf die über Generationen erprobte Garnitur zu verlassen: Die beinhaltet neben dem Bett einen Nachttisch pro Schläfer, einen Schrank, eine Kommode und einen Hocker, der ein wahres Allzweckmöbel darstellt und je nach aktuellem Bedarf als Ablage, Sitzgelegenheit, Leiter oder niedriger Tisch dienen kann.

Unterschiedliche Holzarten für robuste Möbel

Um ein Schlafzimmer einrichten zu können, eignen sich nicht alle Holzmöbel in dem gleichen Maß. Versiegelte Platten wie Pressholz bestehen aus Spänen und geschroteten Resten, die zwar unter Umständen eine an Naturmaterialien erinnernde Optik erreichen, letzten Endes aber eine Oberfläche aus Kunststoff ohne natürliche Eigenschaft herstellt.

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Aus diesem Grund ist nach Möglichkeit unversiegeltes Holz im Schlafzimmer vorzuziehen – es bietet eine hohe Beständigkeit, ist nur in geringem Maße einer chemischen Behandlung unterzogen und erweist sich als ebenso resistent wie beständig. Typisches Holz ist unter anderem die Kiefer, die sich durch schnelles Wachstum, einen hohen Anteil an ätherischen Ölen und einen geraden Wuchs auszeichnet. Besonders häufig verwendet werden die folgenden Holzarten:

Buche

Bei Buchen handelt es sich um sehr gerade Bäume mit bis zu 50 Metern Höhe, die in ihrem unteren Bereich keine Äste bilden. Das langsame Wachstum macht dieses Material zu einer seltenen und sehr edlen Lösung.

Eiche

Wie die Buche ist die Eiche ein langsam wachsendes Hartholz und kann ein Alter von mehreren Hundert und bis zu 1000 Jahren erreichen. Mit Schlafzimmermöbel aus diesem Material können sich mehrere Genrationen einrichten.

Fichte

Dieser Nadelbaum besitzt zwar eine weiche Struktur, weist dafür aber einen mitunter bis auf 20 Meter astfreien Stamm auf und eignet sich dadurch perfekt für Holzmöbel.

Kiefer

Die Kiefer ist reich an ätherischen Ölen, wächst relativ schnell und besitzt einen geraden Stamm. Wegen ihres schnellen Wachstums und der robusten Natur ist sie die erste Wahl, um in Nord- und Mitteleuropa Möbel herzustellen.

Zirbelkiefer

Diese Sorte ist ein sehr exklusiver und hochwertiger Rohstoff aus Mitteleuropa. Traditionell bildet er wegen seiner Öle, der feinen Maserung und einer dichten, dunkel erscheinenden Struktur ein Material für das hochwertige Bett.