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Holzmöbel pflegen

« Wie Schlafzimmermöbel ihren Glanz behalten »

Holz ist ein natürlicher Werkstoff, der die Menschheit schon seit Ewigkeiten begleitet und für viele Zwecke genutzt wird – so auch für den Möbelbau. Bis heute erfreuen sich klassische Holzmöbel großer Beliebtheit, überzeugen sie doch mit ihrer angenehmen Haptik, einer bezaubernden Optik und je nach Holzart mit vielerlei positiven Materialeigenschaften. Holz kann zum Beispiel auch das Raumklima verbessern. Wichtig ist nur, die Möbel gut in Schuss zu halten. Dazu gibt es verschieden Möglichkeiten – vorwiegend die Anwendung von Holzöl oder -wachs. Wie Sie Ihre Holzmöbel pflegen, erfahren Sie hier. 

Holzmöbel richtig pflegen  Ursachen und Wirkung 

Wie andere mehrzellige Lebewesen besitzen Pflanzen ein internes Kapillarsystem, das bei ihnen durch Transportkanäle – in der Botanik als Tracheen und Tracheiden bezeichnet  erweitert wird. Außerdem enthält Holz einen entsprechend seiner Art variierenden Anteil an Fetten und Ölen, die einen wesentlichen Bestandteil des Harzes bilden, darüber hinaus aber auch in den Zellen zu finden ist. Zu ihren Effekten zählt, dass sie Hölzer geschmeidig halten und die Oberfläche vor dem Eindringen von größeren Mengen an Flüssigkeit schützen. 

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In einem lebenden Baum produziert der Organismus die für die Pflege notwendigen Substanzen selbst. Um Holzmöbel zu pflegen, müssen diese Substanzen mitunter von außen zugeführt werden. Geschieht dies nicht, trocknen die Möbel aus, werden porös und ziehen sich leicht zusammen. In der Folge nehmen sie zum Beispiel Flüssigkeiten über ihr Kapillarsystem auf und saugen diese förmlich nach innen. Verschüttete Getränke, aber auch einfaches Wasser beim Abwischen dringt deshalb tief in die Oberfläche ein und bildet dort Flecken, die sich nicht oder nur schwer wieder entfernen lassen. RegelmäßigMöbelpflege durch entsprechende Pflegemittel versiegelt hingegen die Oberfläche teilweise  noch wichtiger ist jedoch, dass die Pflegemittel in die Struktur eindringen und verhindern, dass die Möbel Flüssigkeiten dauerhaft aufnehmen und einlagern. Der Überzug der Holzfasern verhindert, dass sich Wassermoleküle an sie binden. Feuchtigkeit verdampft stattdessen im Laufe der Zeit und führt nicht dazu, dass das Holz aufquillt. 

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Möbelpflege hängt von der Holzart ab 

Die Eigenschaften unterschiedlicher Holzsorten unterscheiden sich stark voneinander. Ihre Härte und Beschaffenheit variiert nach Typ und wird nicht zuletzt von dem Klima ihrer natürlichen Verbreitung bestimmt. So besitzen viele Edelhölzer aus tropischen und subtropischen Zonen eine sehr dichte, feste und schwere Struktur, die es überflüssig macht, diese Holzmöbel zu pflegen. Das klassische Beispiel ist das wegen seiner Robustheit für Gartenmöbel beliebte Teakholz, das auch in Außenbereichen keinerlei Pflege benötigt. Diese ist nur erforderlich, wenn die Möbel ihre Farbe dauerhaft behalten sollten  unbehandelt entwickelt sich hingegen eine gräuliche Patina, die keinen negativen Einfluss auf die Stabilität, Haltbarkeit und Resistenz gegen schädliche Umweltbedingungen zur Folge hat. 

Obwohl der Einsatz von Tropenholz für Schlafzimmer heute kaum noch gebräuchlich ist, war er bis zu der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts durchaus nicht unüblich. Das sollte bei der Pflege älterer Holzmöbel und speziell von Antiquitäten mit unbekannter Herkunft beachtet werden, falls die Sorte des Holzes nicht sicher bekannt ist oder eindeutig bestimmt werden kann. Auch bei heimischen Baumarten existieren teilweise deutliche Unterschiede, wie die daraus gefertigten Holzmöbel zu pflegen sind. Einige Harthölzer, wie zum Beispiel Eiche, erweisen sich als sehr robust und benötigen naturbelassen keine regelmäßige Pflege, sofern sie schonend behandelt werden. Anders sieht es bei Weichhölzern wie der Kiefer aus, die sich in den letzten Jahrzehnten zu einer der wichtigsten Sorten für Holzmöbel entwickelt haben. 

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Die Verarbeitung entscheidet 

Ebenso wie die Holzsorte an sich beeinflusst die Art der Verarbeitung beziehungsweise nachträglichen Behandlung, wie sich Holzmöbel pflegen lassen. Die wichtigsten Unterschiede unter ihnen sind naturbelassenes, gebeiztes, lasiertes und lackiertes Holz. Entscheidendes Merkmal der ersten beiden Varianten ist, dass in diesem Fall das Holz nicht versiegelt ist, sondern weiterhin über offene Poren verfügt. Dadurch eignen sie sich überdurchschnittlich gut für Schlafzimmermöbel wie Kommoden oder Nachttische. Die Möbel tragen dazu bei, das Raumklima zu stabilisieren, indem sie je nach Differenz zur Umgebung entweder Feuchtigkeit aufnehmen oder abgeben. Lasierte und lackierte Holzmöbel weisen hingegen in der Regel eine Schutzschicht auf, die keine Diffusion zulässt, was sie zwar unempfindlicher macht, gleichzeitig aber einige wertvolle, positive Eigenschaften verlieren lässt. 

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Generell sollte man in naturbelassenes oder gebeiztes Holz pflegen, indem man es mit flüssigen Mitteln behandelt  zum Beispiel durch Ölen in einem Intervall zwischen sechs und 24 Monaten. Wachsen ist ebenfalls möglich, sofern die Behandlung nicht zu häufig oder zu „großzügig“ erfolgt, weil sonst die Poren verstopfen und der Austausch von Wasserdampf nicht mehr möglich ist. Wichtig ist allerdings, dass es bei einer Lösung bleibt  es ist niemals ratsam, von Öl auf Wachs oder umgekehrt zu wechseln. Bei einem lasierten oder lackierten Holzmöbel bieten sich vor allem Wachs und geeignete Putzmittel an. 

Falsches Vorgehen bei der Holzpflege kann Schäden verursachen 

Grundsätzlich handelt es sich bei allen Holzarten um einen widerstandsfähigen und belastbaren Werkstoff  bei falscher Behandlung reagiert es jedoch ebenso wie andere Materialien empfindlich. Unbedingt sollte eine dauerhafte Nässe vermieden werden, falls die Oberfläche nicht entsprechend behandelt wurde. Selbst dies ist zwar kein absolutes Kriterium  der überwiegende Teil der Lagunenstadt Venedig steht nach wie vor auf in das Sediment gerammten Holzpfosten. Bei einem Schlafzimmermöbel sieht die Situation jedoch anders aus. Die gewöhnliche, regelmäßige Reinigung sollte deshalb immer mit einem trockenen oder maximal nebelfeuchten Tuch erfolgen. 

Frau reinigt Regal mit Tuch - Holzmöbel pflegen
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Geeignete Produkte für die milde und zuverlässige Pflege 

Eine angemessene Behandlung sowie die korrekte Anwendung und Qualität der verwendeten Mittel stellen die wichtigsten Voraussetzungen dar, um Holzmöbel so zu pflegen, dass sie sich dauerhaft in einem perfekten Zustand erhalten. Bei dem Unternehmen Renuwell handelt es sich um einen kleinen, lediglich in Deutschland und der Schweiz agierenden Hersteller, der sich auf hochwertige Produkte zum Reinigen, Wachsen, Ölen, Pflegen und Auffrischen von hochwertigen Oberflächen spezialisiert hat.

Das Portfolio enthält zahlreiche Artikel, die sich optimal dafür eignen, Schlafzimmermöbel unterschiedlicher Bauart zu behandeln. Zu diesen gehören spezielle Mittel zum Wachsen und Ölen von Holz, schonende Möbel-Schnellpflege und milde, alkoholfreie Reiniger, die sich gleichermaßen für Leder, Holz, Lack, Glas und Metall anbieten. Ergänzt wird dieses Sortiment durch hauseigene Spezialmischungen wie dem Möbel-Generator und eine lebensmittelechte, langfristig haltbare Holzbutter. Ein Unterschied zu Angeboten von anderen Anbietern besteht in der Spezialisierung und der hohen Qualität  Renuwell besitzt eine mehr als 50 Jahre lange Erfahrung und hat sich in der Nische für Pflegemittel als renommierter Hersteller etabliert. 

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