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Welche Matratze bei Rückenschmerzen?

Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Leiden der deutschen Bevölkerung. Da Menschen durchschnittlich ein Drittel ihrer Zeit im Bett verbringen, ist der Zusammenhang zwischen Rückenschmerzen und ungeeigneten Betten offensichtlich. Die richtige Matratze und die Rückenschmerzen gehören möglicherweise bald der Vergangenheit an. Dabei haben Käufer aufgrund der vielfältigen Auswahl die Qual der Wahl. Vor allem die persönlichen Vorlieben und die eigenen Bedürfnisse sind bei der Kaufentscheidung ein wichtiger Aspekt.

Die Ursachen für Rückenprobleme

Die Ursache für Rückenprobleme liegt oftmals in verspannten Muskeln. Die Verspannungen können aus unterschiedlichen Gründen resultieren. Möglicherweise sitzen Betroffene im Alltag überwiegend oder sie belasten ihren Rücken falsch bzw. einseitig. Zudem bewegen sich viele Menschen nicht genug. Allerdings müssen die Muskeln am Rücken ausreichend gestärkt sein, um die umliegenden Gelenke und insbesondere die Wirbelsäule zu schützen.

Ueberwiegendes Sitzen kann zu Rueckenproblemen fuehren
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Ohne eine ausreichende Muskulatur sind Rückenprobleme vorprogrammiert. Zudem werden insbesondere Menschen mit Übergewicht oftmals von gesundheitlichen Problemen an der Wirbelsäule geplagt. Denn die Wirbelsäule muss dann wortwörtlich Schwerstarbeit leisten. Darüber hinaus ist auch das Bett mitsamt falschem Zubehör oftmals für Rückenschmerzen (mit-)verantwortlich. Die Beschwerden am Rücken können dabei so weit reichen, dass sich sogar ganze Bandscheiben verschieben. Aus kurzfristigen Verspannungen entstehen dann langfristige gesundheitliche Beschwerden.

Die beste Matratze bei Rückenschmerzen

Da der Mensch einen großen Teil seiner Zeit im Bett verbringt, ist die richtige Schlafumgebung notwendig, um langfristig gesundheitliche Beschwerden zu vermeiden. Denn der Schlaf dient zur Erholung für den menschlichen Körper. Wenn sich der Körper folglich auch nicht in der Nacht nach einem anstrengenden Tag erholen kann, werden die Beschwerden nur verschlimmert. Folglich ist das richtige Bett von eminenter Bedeutung. Deshalb ist es notwendig, dass bei der Auswahl des richtigen Bettzubehörs sorgfältig vorgegangen wird.

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Wohlgefühl und Gesundheit – all das ermöglicht die richtige und komfortable Schlafumgebung. Die Frage nach dem besten Modell kann allerdings nicht pauschal beantwortet werden. Denn es spielen persönliche Vorlieben und auch die individuellen, körperlichen Eigenschaften eine wichtige Rolle. Welches Modell für eine jeweilige Person am Besten ist, kann folglich nicht aus der Ferne beantwortet werden. Eins ist allerdings sicher: eine sorgfältig ausgewählte Matratze beugt Rückenschmerzen vor und hilft den Betroffenen bei der Bewältigung gesundheitlicher Probleme.

Die unterschiedlichen Modelle

Die vier am häufigsten vorkommenden Arten sind die Federkern-, Visco-, Kaltschaum- und Latexmatratze. Federkernmatratzen haben im Inneren Metallfedern und weisen eine überaus hohe Punktelastizität auf.

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Demgegenüber profitieren Menschen mit einer Viscomatratze von der hohen Anpassungsfähigkeit. Kaltschaummatratzen sind überaus elastisch und haben unterschiedliche Zonen. Darüber hinaus sind die Varianten eine Anschaffung für die Ewigkeit. Denn die Haltbarkeit ist überdurchschnittlich lang. Latexmatratzen sind im Gegensatz dazu eher fest und schwer.

Die Auswahl – wie Sie das für Sie beste Modell finden

Da die richtige Matratze bei Rückenschmerzen von eminenter Bedeutung ist, müssen Interessierte bei der Auswahl des richtigen Modells unterschiedliche Kriterien berücksichtigen.

Die Schlafposition

Bei der Suche nach dem richtigen Modell ist die individuelle Schlafposition ein entscheidender Aspekt. Denn Bauch-, Rücken-, Seiten- oder Wechselschläfer haben unterschiedliche Bedürfnisse. Wer überwiegend auf dem Bauch oder auf dem Rücken schläft, benötigt eine festere Variante. Denn andernfalls besteht das Risiko, dass der mittlere Körperbereich und insbesondere die Rumpf- und Rückenregion durchhängt.

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Die daraus folgende Belastung verschlimmert die Rückenprobleme, sodass dies unbedingt vermieden werden muss. Deswegen sind Federkernmatratzen oder Viscomatratzen vorzugswürdig, da diese eher fest sind und sich trotz allem der menschlichen Ergonomie elastisch anpassen. Demgegenüber sind Seitenschläfer mit einer flexiblen Matratze, die überaus anpassungsfähig ist, besser beraten. Neben den konventionellen Federkern- oder Viscomatratzen kommen auch Kaltschaum- und Latexmatratzen in Betracht.

Der Härtegrad

Neben der Position ist insbesondere der Härtegrad der Matratzen ein wichtiges Kriterium. Denn das Liegegefühl unterscheidet sich von Person zu Person. Der Härtegrad ist folglich davon abhängig.

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Denn ein niedriger Wert sorgt für ein weiches Liegegefühl, während ein hoher Wert ein festes Liegen ermöglicht. Fernab von den persönlichen Vorlieben ist auch das Körpergewicht wichtig. Leichte Menschen können einen geringen Härtegrad wählen, während Menschen mit einem Gewicht von über 90 Kilogramm eher die Härtegrade H3 und H4 bevorzugen sollten.

Die Liegezonen

Gerade bei Rückenschmerzen sind die Liegezonen entscheidend für ein hohes Wohlgefühl im Bett. Denn viele Hersteller unterteilen ihre Modelle in Liegezonen, die bestimmte Regionen des Körpers stützen sollen. Darüber hinaus sorgen die Liegezonen für eine gleichmäßige Verteilung des Gewichts, die sich an der Ergonomie des menschlichen Körpers orientiert.

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Mit Hilfe von den verschiedenen Zonen ist es möglich, den körpereigenen Liegedruck zu verringern. Im Handel sind vor allem die Matratzen mit sieben verschiedenen Zonen beliebt. Zudem gibt es allerdings auch 3-, 5- und 9-Zonen-Matratzen.

Das richtige Zubehör – der Lattenrost

Die richtige Matratze ist bei Rückenschmerzen allerdings kein Allheilmittel. Denn das Zusammenspiel mit dem Lattenrost entscheidet über den Schlafkomfort und das gesunde Liegegefühl. Wer den Rückenschmerzen den Kampf ansagen möchte, sollte infolgedessen auch den geeigneten Lattenrost kaufen. Nur dann ist das Liegegefühl wirklich optimal.

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Ein Rolllattenrost ist eine einfach konzipierte Variante, die nicht individuell einstellbar ist. Die Latten sind mit einem Band verbunden und werden lediglich auf dem Bett ausgerollt. Bei einem geringen Preis ist auch der Komfort vergleichsweise gering und ausbaufähig. Wie der Name es schon sagt, ist der Standardlattenrost oft vertreten. Die Bretter sind leicht gebogen und mit einem Rahmen verbunden. Desto mehr Latten integriert sind, desto besser passt sich das Modell an den Körper an. Darüber hinaus gibt es auch anpassbare Modelle. Bei diesen Varianten sind Stoffspanner integriert, mit deren Hilfe Betroffene die Nachgiebigkeit modifizieren können. Flexible Modelle bieten einen noch höheren Komfort.

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Denn nun ist es möglich, das Bett in unterschiedliche Formen zu bringen. Die Konfiguration der Einstellung ist manuell, automatisch oder teilweise sogar per Fernbedienung möglich. Die Belastungszonen des Lattenrostes können somit den individuellen Schlafbedürfnissen und körperlichen Voraussetzungen angepasst werden. Es ist zum Beispiel möglich, die Matratze bei Rückenschmerzen im Bereich um den Kopf etwas höher zu positionieren.

Die richtige Matratze bei Rückenschmerzen – Ihre Chance auf ein schmerzfreies Leben

Wer Rückenprobleme hat, kämpft oft täglich mit unvorstellbaren Schmerzen. Dies kann den Alltag und die Lebensqualität signifikant beeinträchtigen. Mit der Wahl der richtigen Matratze und des passenden Lattenrostes sowie vielleicht einem guten Kopfkissen ist es aber möglich, die Schlafqualität zu erhöhen. Dann kann sich der Körper in der Nacht ausruhen und dem strapazierten Rücken Erholung bieten. Zusätzlich sollten Betroffene, die Rückenprobleme haben, allerdings auch die Ursachen bekämpfen – eine Reduzierung des Gewichts sowie regelmäßiges Rückentraining und Bewegung tragen ihren Teil dazu bei.