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Mittagstief überwinden und vermeiden

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Am Morgen startest du ausgeruht und fit in den Tag, aber um die Mittagszeit erfasst dich regelmäßig eine bleierne Müdigkeit? Damit bist du nicht allein. Denn viele Menschen leiden unter den Folgen des berüchtigten Mittagstiefs. Die Ursache dafür ist tief in unseren Genen verankert. Deswegen kann man dem Tief auch kaum entgehen. Aber die Intensität der mittäglichen Müdigkeit kannst du schon mit einfachen Mitteln abmildern. Wir verraten dir, wie du die Mittagsmüdigkeit überwinden kannst, welche Rolle dabei deine Ernährung spielt und warum ein optimal abgestimmtes Bett dabei so wichtig ist.

Müdigkeit am Tag – ein normales Phänomen

Es ist durchaus nicht ungewöhnlich, dass Menschen um die Mittagszeit scheinbar ohne direkten Anlass müde werden. Schlechter Schlaf in der Nacht kann eine Ursache dafür sein, stellt jedoch nicht den einzigen Auslöser dar. In der Tat ist die Abnahme der Leistungsfähigkeit und eine bisweilen scheinbar spontan auftretende Ermüdung genetisch in unserem Stoffwechsel verankert. Das haben Forschungen in der Chronobiologie, das ist die Wissenschaft von der zeitlichen Organisation in biologischen Systemen, nachgewiesen.

Mann schlafend am Laptop
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Der Grund dafür leitet sich mit hoher Wahrscheinlichkeit aus der evolutionären Entwicklung aller Säugetiere ab. In der Natur ist die Mittagszeit eine Phase, in der sich die Tiere entspannen können. Denn es besteht kein Grund zu erhöhter Wachsamkeit, da die meisten gefährlichen Raubtiere erst in der Dämmerung am Morgen oder in den Abendstunden auf die Jagd gehen. Darüber hinaus herrschen in vielen Breiten zu dieser Tageszeit eher ungünstige Bedingungen für intensive körperliche Aktivität, denn wenn die Mittagssonne vom Himmel brennt, ist es schlicht zu warm.

Am Morgen ist die Leistungsfähigkeit bei den meisten Tieren dagegen besonders hoch. Schließlich gilt es, zunächst einmal die Nahrungsvorräte für den kommenden Tag zu sichern. Ist das geschafft, dann ist es biologisch sinnvoll, nach der ersten größeren Mahlzeit des Tages die Leistungsfähigkeit für einen gewissen Zeitraum zu senken, um die Verdauung zu fördern und neue Reserven für den Abend aufzubauen. Es fällt schwer, dieses im Stoffwechsel angelegte Mittagstief komplett zu vermeiden, aber die Folgen lassen sich spürbar abmildern.

Rote Katze schläft auf einer Tastatur
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Das Mittagstief hat oft einen entscheidenden Auslöser

In den meisten Fällen tritt die Müdigkeit unmittelbar nach dem Mittagessen ein – und das aus einem guten Grund. Denn die Aufnahme einer größeren Menge Nahrung ist für unseren Körper ein Signal, eine verdiente und gesundheitlich sinnvolle Pause einzulegen. Besonders eine schwere, fett- und kalorienreiche Mahlzeit führt unausweichlich dazu, dass wir müde werden. Um das Essen zu verarbeiten und die Nährstoffe aufnehmen zu können, konzentriert sich die Blutversorgung auf den Magen und den Verdauungstrakt. Als Folge nimmt die Durchblutung des Gehirns ab, sodass es weniger mit Sauerstoff versorgt wird, deswegen fühlen wir uns müde.

Die Ernährung nimmt deshalb eine Schlüsselrolle ein, um ein Mittagstief zu vermeiden. Deswegen sind opulente und fettreiche Mahlzeiten in der Mittagspause nicht empfehlenswert, denn sie führen dazu, dass das Tief intensiver ausfällt und sich nur schwer überwinden lässt. Besonders problematisch an dem gefürchteten Mittagstief ist, dass es längere Zeit anhält und sich auch nicht mit einem kurzen Schläfchen vertreiben lässt. Die niedrige Sauerstoffzufuhr, die unserem Gehirn in dieser Phase zur Verfügung steht, reguliert sich erst nach frühestens zwei Stunden wieder auf ein normales Niveau. Während unser Gehirn nur eingeschränkt mit Sauerstoff versorgt wird, ist übrigens auch die Qualität unseres Schlafes nicht gut. Ein Nickerchen zur Mittagszeit ist deswegen nicht die ideale Lösung, um das Tief zu überwinden.

Mehrmals am Tag droht ein Tief

Um den ganzen Tag über wach und aktiv zu bleiben, reicht es nicht aus, ein einziges Mittagstief zu vermeiden. Über den Tag verteilt lauern oft bis zu drei dieser Müdigkeitsphasen auf uns. Diese treten in zeitlichen Intervallen von etwa drei Stunden auf und halten bis zu zwei Stunden an. Dieser wellenartige Verlauf mit Höhen und Tiefen ist vollkommen normal und dient unter anderem dazu, zu bestimmten Tageszeiten und speziellen Gelegenheiten Höchstleistungen zu erbringen. Da diese Müdigkeitsphasen immer regelmäßig zu ähnlichen Uhrzeiten auftreten, besteht die Möglichkeit, den eigenen Tagesablauf umzustrukturieren, um das Mittagstief zu vermeiden oder zu überwinden. So kann man die Müdigkeitsphasen einfach mit einplanen und versuchen, sie auf einen günstigen Moment zu legen.

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Mit diesen praktischen Tipps überwindest du das Tief

Es ist nicht immer möglich, das Mittagstief zu vermeiden. Allerdings gibt es Wege und Praktiken, die dabei helfen können, es rasch und effektiv zu überwinden. Viele dieser Maßnahmen beruhen auf dem einfachen Prinzip, den Stoffwechsel anzuregen und auf sanfte Weise den Körper mit zusätzlicher Energie zu versorgen. Geeignet sind zum Beispiel:

  • Aktivierende Düfte von ätherischen Ölen wie Majoran-, Pfefferminz- oder China-Öl
  • Frische Luft, um die Sättigung und Zufuhr von Sauerstoff zu erhöhen
  • Einfache und leichte Bewegung – etwa ein kurzer Mittagsspaziergang
  • Ausreichende Aufnahme von Flüssigkeit, bevorzugt Wasser
  • Kaltes Wasser über die Unterarme laufen lassen, um den Kreislauf anzuregen
  • Das Lösen von Denkaufgaben, um die Leistung langsam wieder zu aktivieren

Optimalerweise beginnt man mit diesen Maßnahmen bereits, bevor die Müdigkeit einsetzt. Denn dann lässt sich ein Absacken der Leistungskurve frühzeitig unterbrechen. Es ist deutlich leichter, ein Mittagstief zu überwinden, wenn sich dieses nicht entwickeln kann, sondern bereits im Vorfeld gestoppt wird.

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Mittagstief vermeiden, statt es zu überwinden

Das Tief vollständig zu vermeiden, stellt für die meisten Menschen zunächst keine einfache Aufgabe dar. Sie erfordert eine detaillierte Kenntnis des eigenen Biorhythmus. Auch ist es wichtig, auf das eigene Körpergefühl und die typischen Gewohnheiten im Tagesablauf zu achten. Ein Schlüssel zur Überwindung des Tiefs stellt das Essen dar. Es ist hilfreich, die Belastung durch fette und kohlenhydratreiche Nahrung zu senken und für einen konstanten und stabilen Blutzuckerspiegel zu sorgen. Das erreicht man, indem man mehrere kleine Mahlzeiten zu sich nimmt und diese auf den Tag verteilt.

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Schlechter Schlaf in der Nacht stellt ebenfalls einen Faktor dar, der das Tief verstärkt. Die bereits bestehende Erschöpfung wirkt sich dann stärker aus und lässt sich schwer unterdrücken. Eine entspannende und ausreichende Nachtruhe stellt deshalb die grundlegende Basis dar, um das Mittagstief vermeiden zu können. Voraussetzung dafür ist ein optimales Bett, das mit einem optimalen Lattenrost und einer idealen Matratze ausgestattet ist. Dann ist die vollständige Regeneration in der Nacht möglich. Wird diese Grundlage mit weiteren Maßnahmen wie einer ausgewogenen Ernährung, einem strukturierten Tagesablauf und einfachen Mitteln zur Aktivierung der eigenen Energie verbunden, lässt sich ein Mittagstief vermeiden.