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Dame schläft zufrieden
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Moderne Verbundtextilien ermöglichen wasserabweisenden Matratzenschutz für das Bett

Ein Nässeschutz für das Bett stellt bei kleinen Kindern, akuter Krankheit oder anderen gesundheitlichen Problemen eine sinnvolle Ergänzung dar. Er ermöglicht dem Schlafenden bei einem Malheur einen schnellen Wechsel der Bettwäsche und trägt dazu bei, die Matratze langfristig zu schonen. Durch moderne Textilien und Materialien schränkt die Schutzauflage die Bequemlichkeit im Bett in keiner Weise ein und bildet einen einfachen und gleichermaßen effizienten wasserabweisenden Matratzenschutz, der sich hygienisch reinigen lässt.

Millionen Menschen in Deutschland von Inkontinenz betroffen

Obwohl von dem Problem ein erheblicher Teil der Bevölkerung betroffen ist, ist Inkontinenz auch heute ein noch oft tabuisiertes Thema: Nach Schätzungen von Medizinern leiden etwa 10 Millionen Menschen in Deutschland an einer mehr oder weniger schweren Harnschwäche, die sich häufig auf in den Nachtstunden auswirkt und die Schlafqualität deutlich mindert. Frauen sind von diesem Problem überdurchschnittlich häufig betroffen – bereits zwischen 20 und 30 Jahren verlieren etwa zehn Prozent von ihnen in der Nacht Harn, bis zu einem Alter von 80 Jahren steigt diese Zahl auf beinahe die Hälfte aller Personen an. Medizinisch wird dabei zwischen unterschiedlichen Formen dieses Symptoms unterschieden:

Mann mit starkem Hanrdrang
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Dranginkontinenz

Hier entsteht ein so spontaner und akuter Harndrang, dass ein Mensch nicht mehr den Weg zur Toilette zurücklegen kann. Die Ursachen für eine Dranginkontinenz sind in der Regel krankheitsbedingt oder körperlicher Natur und schließen lokale Entzündungen, Alzheimer oder Schäden der für die Muskelsteuerung verantwortlichen Nerven mit ein.

Belastungs- oder Stressinkontinenz

Durch einen erhöhten Innendruck im Bauch löst die Belastungsinkontinenz einen unfreiwilligen Harnverlust aus. Diese Form steht meist in Verbindung mit einer körperlichen Tätigkeit wie Lachen, Niesen oder Aufstehen. In seiner ausgeprägtesten Form – dem sogenannten Grad 3 – kommt es aber auch ohne zusätzliche Belastung und während des Schlafes zu einer teilweise oder vollständigen Entleerung der Blase.

Überlaufinkontinenz

In einem gesunden Körper hält der Muskeldruck den Harn bis zum Gang auf die Toilette zurück. Übersteigt der Innendruck die Muskelkraft, kommt es zu einer spontanen Entleerung oder einem dauerhaften Tröpfeln, das nicht selten mit einem unangenehmen Gefühl bis hin zu Schmerzen verbunden ist. Zu den Auslösern gehören gutartige Vergrößerungen der Prostata beim Mann, ein schlecht eingestellter Diabetes oder eine Schwächung des Muskels, der für den Verschluss des Harngangs zuständig ist.

Mischinkontinenz

In diesem Fall überschneiden sich Faktoren, die eine Stress- und eine Dranginkontinenz begünstigen und lösen einen Harnverlust aus, der durch einen Faktor alleine nicht auftreten würde.

Ein Symptom, keine Krankheit

In jedem Fall ist die Inkontinenz selbst keineswegs eine eigenständige Krankheit, sondern immer nur ein Symptom für eine körperliche Ursache. Leider verschweigen viele Betroffene aus Scham ihr Problem und informieren mitunter in einem frühen Stadium nicht einmal ihren Hausarzt über erste Anzeichen. Eine frühe Therapie, die die besten Chancen auf eine schnelle Genesung bieten würde, findet aus diesem Grund zu selten statt.

älterer Herr im Gespräch mit einer Ärztin
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Die Schutzauflage: wasserabweisender Matratzenschutz für das Bett

In der Vergangenheit bestand eine Matratze mit Nässeschutz häufig aus einem wasserdichten Gummilaken, das die Bettwäsche direkt ersetzen sollte. Eine solche Schutzauflage beeinträchtigt allerdings erheblich den Komfort und das Schlafgefühl – sie wird aus diesem Grund mittlerweile fast ausnahmslos mit einem weichen Laken aus natürlichen Materialien wie Leinen oder Baumwolle kombiniert. Dabei ist zu berücksichtigen, dass diese keinesfalls völlig wasserabweisend, aber auch nicht zu dick und saugfähig sein sollte. Optimal sind leichte und dünne Stoffe mit einer hohen Aufnahmekapazität, die Flüssigkeit jedoch nicht einfach speichern, sondern durch eine kapillare Struktur in ihrem Inneren verteilen. Sie besitzen den Vorteil, dass sie relativ große Mengen Feuchtigkeit aufnehmen, diese gleichzeitig schnell wieder abgeben können und dadurch wenig Zeit zum Trocknen benötigen. Diese Eigenschaften werden ebenfalls für die Oberfläche von Matratzen benötigt, so dass sich das Liegegefühl trotz des wasserabweisenden Matratzenschutzes im Bett erhält. Stoffe mit entsprechenden Merkmalen sind zum Beispiel leichter Satin und Mako-Satin, Jersey oder Perkal – allgemein eignen sich vor allem Vertreter aus Naturfasern, die einer leichten Sommerbettwäsche ähneln.

Molton Matratzenauflage wasserdicht

Zusätzlicher Matratzenschutz für lange Haltbarkeit

Eine Matratze ist bis zu einem gewissen Grad für die Belastung durch Feuchtigkeit ausgelegt – naturgemäß verliert ein menschlicher Körper im Schlaf bis zu einem Liter Flüssigkeit, die zu einem erheblichen Teil von den Matratzen aufgenommen und im Laufe des Tages wieder abgegeben wird. Der direkte und regelmäßige Kontakt mit größeren Mengen Flüssigkeit ist allerdings problematisch, da diese tief in die Materialien eindringen. Während die Oberfläche vergleichsweise schnell austrocknet, neigt der Kern von Matratzen leider dazu, Feuchtigkeit zu speichern. Die Gründe dafür sind physikalischer Natur: Die Poren einer hochwertigen Matratze sind zu klein, um ein direktes und vollständiges Abfließen von Restflüssigkeit aufgrund der Schwerkraft zu gewährleisten, während gleichzeitig das umliegende Material eine luft- und wärmeisolierende Schicht bildet. Kommt es allerdings zu einer Ansammlung im Inneren, greift die Feuchtigkeit langfristig auch das Material an und schwächt die Struktur einer Matratze. Aus diesem Grund ist effizienter Nässeschutz sinnvoll und in einigen Fällen unverzichtbar.

Komfortabler Nässeschutz für bequemen Schlaf

Lange wurde bei einem wasserabweisenden Matratzenschutz der Aspekt der Bequemlichkeit vernachlässigt und dessen Tauglichkeit in den Vordergrund gestellt. Dies ist nicht zuletzt aus psychologischer Sicht ein Fehler – spürt ein Betroffener den Schutz im Bett deutlich, kann dies nicht nur sein Selbstwertgefühl schwächen, sondern auch zusätzlichen und vermeidbaren Stress bewirken. Um diese Effekte zu vermeiden, sollte eine Matratze einen Nässeschutz aufweisen, der effizient ist und sich praktisch unsichtbar in das Bettsystem integriert. Ein Beispiel dafür ist eine spezielle Schutzauflage mit einer wasserdichten, gleichzeitig luftdurchlässigen und elastischen Beschichtung auf der Innenseite. Sie unterscheidet sich in der Wahrnehmung nicht von konventioneller Bettwäsche, kann mit weiteren Elementen wie einem Topper kombiniert werden und bietet einen zuverlässigen wasserabweisenden Matratzenschutz für das Bett.

f.a.n. Medisan Softly Komfort Kern 5 cm, Topper, 7 Zonen Matratzenauflage aus Kaltschaum, 7 cm Höhe

Hygienische Anforderungen: Kochwäsche ist Pflicht

Ohne eine sorgfältige und gründliche Reinigung einschließlich einer Abtötung von Keimen bleiben in einer Bettwäsche biologische Stoffe zurück, die das Wachstum von Bakterien und Mikroorganismen wie Milben fördern. Darüber hinaus entsteht bei deren Zersetzung ein prägnanter und deutlich wahrnehmbarer Geruch, der den Abbau organischer Materie begleitet. Aus diesem Grund muss ein wasserabweisender Matratzenschutz ebenso wie die Bettwäsche mit mindestens 60° Celsius, besser jedoch 95° Celsius gewaschen werden. Die hohe Temperatur gewährleistet eine fleckenfreie Sauberkeit, beseitigt jede Art von biologischen Rückständen und tötet vorhandene Keime und Pilze zuverlässig ab.

f.a.n. Safe, Matratzen-Schutzauflage, Glatt, aus weichem Baumwoll-Frotte, wasserdicht

Dieses Merkmal ist auch ein Kennzeichen, an dem Kunden einen hochwertigen Nässeschutz für das Bett erkennen können. Viele preisgünstige Modelle bestehen lediglich aus zwei miteinander verbundenen Lagen, die in ihren Eigenschaften nicht für den angestrebten Zweck optimiert wurden und bei denen einfache Kunststoffe ohne die notwendige thermische Toleranz verwendet werden. Im Unterschied dazu besteht ein qualitativer Matratzenschutz für ein komfortables Bett aus einem Laken, das auf der Innenseite mit einer Beschichtung aus Kunstfasern versiegelt wird. Diese sind thermisch stärker belastbar und bieten der Matratze wasserabweisenden Matratzenschutz, der – neben einem hohen Komfort – auch die Voraussetzung für regelmäßige Kochwäsche ohne einen Verlust der Zuverlässigkeit und Qualität erfüllt.