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Ordnung im Schlafzimmer schaffen

Sieht dein Ort der Ruhe und Entspannung oft eher aus, als wohne darin das pure Chaos? In der Hektik des Alltags geht die Ordnung im Schlafzimmer schnell verloren: Herumliegende Kleidungsstücke, Decken oder gestapelte Dinge, die einfach keinen festen Platz besitzen, ruinieren das Flair. Damit deine Schlafqualität nicht darunter leidet und der Raum wieder jene geborgene Atmosphäre bekommt, die er braucht, hilft dir ein umfassendes System: Mit einigen Tricks lässt sich dauerhafte Aufgeräumtheit im Schlafzimmer einrichten.

Harmonisches Flair sorgt für entspannte Nächte

Eine gewisse Ordnung im Schlafzimmer ist nicht nur etwas fürs Auge: Natürlich macht bereits das Betreten des Raumes einfach mehr Spaß, wenn darin eine ästhetische Gestaltung herrscht. Sich zunächst einen Weg durch herumliegende Gegenstände bahnen zu müssen, um das Bett zu finden, fühlt sich nach einem langen Tag hingegen eher wenig komfortabel an.

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Aber die Schlafzimmeratmosphäre kann noch mehr: Erwiesenermaßen benötigen wir eine gewisse innere Ruhe, um gut ein- und durchschlafen zu können. Stress und ein Gefühl des Drucks sind die härtesten Gegner des ausgeglichenen Schlafes. Selbstverständlich färbt das optische Raumklima stark auf die Verfassung der Bewohner ab. Vielleicht kennst du bereits den Ratschlag, die Wände im Schlafbereich blau anzustreichen, da die Farbe Blau für Ruhe und Ordnung steht.

Ordnung im Schlafzimmer – so geht es

Tatsächlich ist die optimale Wandfarbe für das Schlafzimmer aber eher eine Frage des Geschmacks. Die Wirkung verschiedener Nuancen auf die menschliche Psyche bleibt zwar unbestritten. Der Hauptakteur sollte jedoch immer der Wohlfühlfaktor sein. Also lautet Regel Nummer eins: Schlafzimmer einrichten ganz nach dem persönlichen Geschmack. Schon allein dadurch fühlst du dich in dem Raum geborgener, einfach weil er mit dir in Einklang steht. Ordnung zu halten ist dann gar nicht so schwer. Tatsächlich können die Möbel allerdings eine große Hilfe dabei darstellen, dass nach einem Großputz nicht wenige Tage später wieder alles aussieht wie zuvor.

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Wer ohnehin gerade dabei ist, neue Schlafzimmermöbel auszusuchen, findet mit den folgenden Tricks eine wertvolle Leitlinie für mehr Ordnung in der Wohlfühlzone. Aber auch wenn es an den grundlegenden Möbeln erst einmal nichts zu rütteln gibt, lässt sich viel verbessern. Wichtig ist, so viel verborgenen Stauraum wie möglich zu schaffen. Denn dann entsteht die klare geradlinige Ausstrahlung im Raum wie von selbst: Einfach, weil nicht überall etwas herumliegt und sowohl das Schlafzimmer als auch seine Bewohner dadurch viel besser durchatmen können.

Schlafzimmer einrichten mit System

Ein ganzheitliches Ordnungssystem sorgt dafür, dass alles seinen festen Platz bekommt. Du musst dann lediglich noch dafür sorgen, Gegenstände nach ihrer Benutzung direkt wieder an den vorgesehenen Ort zu legen.

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Auf diese Weise hat die einmal geschaffene Ordnung eine viel größere Chance auf Beständigkeit, als wenn immer wieder aufs Neue nur notdürftige Ablagen zum Einsatz kommen. Um ein langfristig gut organisiertes Ordnungssystem einrichten zu können, eignen sich im Schlafbereich vor allem die folgenden Möbel und Accessoires:

Erstklassiger Stauraum-Spender: der Bettkasten

Keine Frage: Wer über einen Bettkasten verfügt, ist in Sachen Ordnung klar im Vorteil. Denn hier lassen sich nicht benutzte Bettwaren ebenso unsichtbar unterbringen wie etwa die Bekleidung für die jeweils andere Saison oder zusätzliche Decken und Textilien. Einige Menschen verstauen ihren halben Hausrat im Bettkasten, da auf engem Wohnraum manchmal jeder Platz ausgefüllt ist.

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Bist du gerade dabei, über neue Schlafzimmermöbel nachzudenken, solltest du dem Stauraum unter dem Bett unbedingt einen hohen Stellenwert einräumen. Aber auch, wenn alle Möbel bereits gekauft sind, lässt sich improvisieren. Ist der Bereich unter dem Bettgestell frei, lässt er sich ausmessen und mit einer raffinierten Variante moderner Aufbewahrungsmöbel versehen. So bestehen mindestens drei Optionen:

  1. separaten Bettkasten hinzukaufen (bei völlig freiem Unterraum)
  2. Bettregale ergänzen (falls das Gestell zwischen den Bettfüßen Nischen und Aussparungen bietet)
  3. passende Aufbewahrungsboxen, -taschen oder -kisten kaufen und dezent unter dem Bett verschwinden lassen

Schick und praktisch: Kommoden fürs Schlafzimmer

Kommoden stellen wunderbare Möbel für nahezu jeden Raum dar: In ihren Tiefen liegt viel Stauraum, während die Oberfläche sich hübsch mit Dekorationen einrichten lässt. Im Schlafbereich entlasten Wäschekommoden den häufig ohnehin aus allen Nähten platzenden Kleiderschrank. Auch wer den Schlafraum gleichzeitig noch als Home-Gym, Kreativ-Bereich oder Arbeitszimmer nutzt, kann hier die zugehörigen Elemente bündeln und nach Möglichkeit optisch gut von der Schlafoase abtrennen, etwa durch Paravents, Teppiche oder die rein räumliche Aufteilung.

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Um nicht allein die Ordnung und Optik, sondern auch das Raumklima zu verbessern, empfehlen sich Schlafzimmermöbel aus echtem Holz. Die Kommode Valeo aus dem Hause Hasena etwa ist aus robustem Massivholz gefertigt. Die natürliche Akazie schafft eine freundliche und lichtdurchflutete Ausstrahlung, während innen zahlreiche Fächer zur Verfügung stehen. Wer noch mehr Aufbewahrungsmöbel benötigt, findet mit der Kommode Tower fünf praktische Schubladen im passenden Design.

Nachttisch für Gemütlichkeit und Funktionalität

Ein Nachttisch flankiert das Bett mit einem Plus an Gemütlichkeit. Damit steht die Schlafstätte nicht so verloren im Raum. Für Aufgeräumtheit sorgen Ausführungen, die nicht nur ihre Oberfläche als Ablage anbieten, sondern mit zusätzlichen Fächern oder Schubladen aufwarten.

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Auch dekorative Aufbewahrungsboxen oder kompakte Hocker mit innen liegendem Stauraum lassen sich hervorragend in kreative Nachttische umwandeln. So bekommen sowohl die Bettlektüre als auch Wecker, Lampe und Wasserglas ihren angestammten Platz und gehören fest zur Einrichtung.

Schuhe im Schlafbereich in Ordnung halten

Wenn kein eigenes Ankleidezimmer oder Platz im Flur zur Verfügung stehen, muss die Schuhsammlung ebenfalls im Schlafzimmer unterkommen. Wilde Stapel unzähliger Schuhkartons sehen dabei aber ebenso unruhig aus wie offen stehende Paare. Auch hier lohnt die Anschaffung passender Möbel: Ein dezenter Schuhschrank wie das Modell Amelie etwa gibt den Schuhen ein Zuhause. Diese Art der Aufbewahrung ist häufig schonender, denn Lederschuhe können besser atmen als im Karton und verstauben nicht – anders als bei der offenen Lagerung.

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Im Raum ergibt sich ein klare Geradlinigkeit. Anstelle unzähliger kleiner Ablenkungen nimmt das Auge so nur ein einziges schlichtes Möbelstück wahr. Das Resultat: eine ruhige und geborgene Atmosphäre.

Entspannt ab in die Kiste

Ein Gefühl der Ausgeglichenheit und Entspannung ist im Schlafbereich das Entscheidende. Ordnung im Schlafzimmer fördert die Schlafqualität und macht den Raum auch als willkommenen Rückzugsort für tagsüber zugänglich. Ordnung ist allerdings nicht zu verwechseln mit einer sterilen Atmosphäre – im Gegenteil: Wenn die Möbel alle Habseligkeiten verdeckt verwahren, bleibt viel mehr Freiheit für persönliche Dekorationen wie Bilder, Fotos oder Wohnaccessoires. Genau durch diese Details erhält das Zimmer eine individuelle Note. Nur übertreiben solltest du es mit der Deko nicht.

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Zu viel des Guten lässt schnell wieder einen unaufgeräumten Eindruck entstehen. Insgesamt ist es bei allen Accessoires auch hilfreich, sich für ein Farbschema oder eine gewisse Design-Richtung zu entscheiden. Zieht sich diese Grundidee wie ein roter – oder gelber, grüner, blauer – Faden durch die Raumgestaltung, hilft diese Kleinigkeit ebenso wie die großen Möbel und Aufbewahrungskisten, eine angenehme Ordnung im Schlafzimmer zu erzeugen – und dauerhaft aufrecht zu erhalten.