Frau schläft im Bett - Orthopädische Matratzen helfen
© Maridav - stock.adobe.com

Orthopädische Matratzen und ihre Vorteile

« Schmerz lindern und vorbeugen »

Körperliche Beschwerden wie Rücken-, Nacken- und Gliederschmerzen sind in vielen Fällen ein Resultat aus Fehlhaltungen beim Schlafen. Zu den häufigsten Auslösern für akute und chronische Symptome zählen neben Erkrankungen die Belastung im Alltag in Verbindung mit einer ungünstigen Körperposition während der Nacht. In beiden Fällen stellen orthopädische Matratzen ein geeignetes, schonendes und risikofreies Mittel, um bereits kurzfristig innerhalb weniger Stunden bis Tage eine spürbare Linderung zu erzielen und bei einem längeren Einsatz die Leiden zu minimieren oder vollständig zu beseitigen. Bei chronischen Krankheiten – vor allem solcher der Skelettmuskulatur wie Rheuma, Gicht oder Arthrose – gilt ein orthopädisch abgestimmtes Bett mit einer hochwertigen Kaltschaummatratze als wichtiger therapeutischer Ansatz, um Schmerzen zu reduzieren.

Nur die Nacht bringt der Skelettmuskulatur Erholung

Der aufrechte Gang gilt als eines der wesentlichen Merkmale für die Entwicklung des modernen Menschen. Bei allen Vorteilen verursacht diese in der Natur seltene und außergewöhnliche Körperhaltung verschiedene Probleme, von denen viele auf die Verteilung des Gewichts zurückzuführen sind. Im Vergleich zu einem auf vier oder mehr Füßen ruhenden Körper entsteht an einzelnen, zentralen Punkten und Elementen des Skelettsystems eine hohe Drucklast, die vertikale und horizontale Kräfte sowie eine mindestens temporäre, vielfache Verstärkung durch auftretende Hebelwirkungen aufweist.

Primär kommt der Skelettmuskulatur die Aufgabe zu, unter diesen schwierigen Bedingungen eine zuverlässige Stützstruktur zu schaffen.

Sie muss gleichzeitig eine hohe Beweglichkeit ermöglichen und Schäden durch die wechselnden, wiederkehrenden und einseitigen Belastungen verhindern. Diese gehören häufig zum Alltag und entstehen unvermeidbar, wenn sich der Körper nicht senkrecht zu dem Erdboden, sondern in einer teilweise schrägen oder waagerechten Haltung befindet – zum Beispiel durch langes Sitzen oder bei monotonen Bewegungsabläufen.

Frau seitlich im Bett - Orthopädische Matratzen helfen bei Problemen
© limco72 – stock.adobe.com

Das Gewicht verteilt sich permanent auf die Knochen und die Muskeln – bei einer Bewegung oder einem Ungleichgewicht nehmen Letztere eine intuitive Abstimmung vor, um die Balance zu halten. Eine Entspannung und dadurch eine Regeneration findet im Laufe des Tages nur begrenzt während Ruhepausen im Liegen oder durch spezielle, orthopädische Übungen statt. Die unverzichtbaren Bedingungen für langfristige Gesundheit schließen deshalb eine ausreichende und erholsame Nachtruhe auf einer körpergerechten Matratze ein.

Eine häufige Ursache für Schmerzen: Schlechter Schlaf

Orthopädische Matratzen ermöglichen dem Körper, während der Nacht die Wirbelsäule und die mit ihr verbundene Muskulatur optimal zu entlasten, um eine maximale Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit herzustellen. Sie erfüllen diese Aufgabe, indem sie das Gewicht punktelastisch aufnehmen und den Druck auf eine große Oberfläche verteilen. Durch ihre Konstruktion und den Materialeigenschaften stützen diese Kaltschaummatratzen den Schläfer so ab, dass sich die Wirbelsäule in einer anatomisch günstigen Position befindet. Sie schont dadurch gezielt den Knochenbau, Gelenke, Bänder und Bandscheiben, damit sie ihre Resistenz aufbauen und während des Tages erhalten.

Die Größe eines Menschen am frühen Morgen liegt im Durchschnitt etwa zwei Zentimetern über derjenigen am späten Abend. Dieser Unterschied resultiert aus den Prozessen, die sich während der Nacht abspielen. Die Muskulatur gewinnt an Spannkraft und legt Reserven an, die sie spontan und ausdauernd mit der notwendigen Energie versorgen. In den Bandscheiben lagert sich Flüssigkeit in den Zellen und Zwischenräumen ein, die Erschütterung und Druck aufnimmt, verteilt und dämpft. In elastischem Gewebe wie Bändern oder Gelenken nimmt die Zellerneuerung stark zu, um strukturelle und biologische Folgen der Beanspruchung zu beseitigen, Schäden zu reparieren und eine hohe Elastizität zu erreichen.

OrthoMatra 3XL 7-Zonen-Matratze - Orthopädische Matratzen von Betten ABC

Erfüllt ein Bett nicht die orthopädisch notwendigen Voraussetzungen für einen störungsfreien Ablauf, weil zum Beispiel die Muskeln oder das Bindegewebe aufgrund ihrer Lage die Anspannung beibehalten, zeigen sich akute wie chronische Folgeerscheinungen. Als rasche Konsequenz treten leichte bis mittlere Schmerzen auf, die in ihrer Intensität an einzelnen Tagen variieren, sich aber mit der Zeit stetig verstärken. Langfristig erfüllen Gelenke und Bandscheiben wegen ihrer reduzierten Belastbarkeit ihre Aufgabe eingeschränkt und es tritt ein vorzeitiger, schleichender und irreversibler Verschleiß auf.

Interne Abstimmung bei Kaltschaummatratzen mit mehreren Zonen

Für eine optimale Schlafposition müssen orthopädische Matratzen die Wirbelsäule in einer geraden Linie stabilisieren und gewährleisten, dass der Körper über seine gesamte Länge punktelastisch, aber gleichmäßig tief einsinkt. Damit es dabei nicht zu einer größeren Differenz zwischen dem schweren Rumpf und leichteren Bereichen wie Brust, Kopf, Beine und Füßen kommt, unterteilen sich viele Kaltschaummatratzen – orthopädische fast immer – in 7 Zonen, in denen der Härtegrad durch ihre Struktur leicht variiert.

Diese 7 Zonen entsprechen unterschiedlich großen Regionen, die sich in Kopf und Nacken, Schulter, Lenden, Becken, Oberschenkel, Waden und Füße gliedern. Da sich die Abstufung zwischen ihnen ähnelt, spiegeln sich die Zonen an einer imaginären Mittellinie – diese Praxis vermeidet eine Unterscheidung zwischen Fuß- und Kopfseite. Zu beachten ist, dass sich die Verteilung bei einem gewöhnlichen Bett an der durchschnittlichen Größe der Bevölkerung von etwa 160 cm bis 185 cm orientiert. Außerhalb dieses Rahmens relativiert sich der Vorteil mit steigender Abweichung, ohne dass Matratzen mit einer Unterteilung in 7 Zonen dadurch Nachteile aufweisen.

7-Zonen-Taschenfederkernmatratze OrthoMatra Traumland TFK, Klimabezug

Orthopädische Matratzen: Eine präventive und therapeutische Maßnahme

Der Fokus für den Einsatz von Matratzen für orthopädische Behandlung lag über lange Zeit nahezu ausschließlich auf einer therapeutischen Anwendung, um Leiden bei chronischen Erkrankungen und zeitweise oder dauerhaft bettlägerigen Patienten zu minimieren. Seit der Jahrtausendwende verfolgen Mediziner und Wissenschaftler zunehmend einen zweiten Ansatz, der im Rahmen einer Gesellschaft mit steigender Lebenserwartung neue Möglichkeiten zur Prävention und Erhaltung der Gesundheit aufzeigt.

In diesem Zusammenhang zeigen viele Untersuchungen, dass entsprechende Matratzen auch gesunden Menschen einen orthopädisch praktischen Nutzen bieten können – unmittelbar bei akuter Überlastung und dauerhaft unter einer langfristigen Perspektive. Das Bett erlangt nicht erst im höheren Alter eine wichtige Bedeutung, um körperlichen Stress zu kompensieren. Es trägt stattdessen kontinuierlich dazu bei, eine hohe Toleranz gegenüber den alltäglichen und außergewöhnlichen Belastungen zu entwickeln und negative Einflüsse rasch und ohne Folgen zu bewältigen.

Sieger beim Preis-Leistungs-Verhältnis: Die OrthoMatra KSP-500

Dass die eigene Gesundheit durch orthopädische Matratzen nicht zwangsläufig kostspielig sein muss, beweist die OrthoMathra KSP-500 eindrücklich. Das Internetportal Vergleich.org zeichnete das Modell mit dem ersten Platz bei dem Preis-Leistungs-Verhältnis aus, wofür der hohe Liegekomfort und die ungewöhnlich niedrigen Anschaffungskosten den Ausschlag gegeben haben dürften. Mit einem Raumgewicht von 30 und einem Härtegrad H2 oder H3 eignet sich die Matratze besonders für Personen mit durchschnittlicher Größe mit einem Gewicht bis etwa 120 Kilogramm.

OrthoMatra KSP-500 - Das Original - 7-Zonen- Kaltschaum-Matratze, Preis-Leistungs-Testsieger

Orthopädische Unterlage für Kinder und Jugendliche: Die OrthoMatra KidZ

Dass Menschen jeden Alters von den Vorzügen profitieren, die orthopädische Matratzen ihren Nutzern bieten, gilt als einen generellen Konsens. Gerade für das Bett im Jugendbereich existiert leider eine große Lücke, die Modelle wie die OrthoMatra KidZ langsam schließen. Die Kaltschaummatratzen bieten eine klassische Einteilung in verschiedene Zonen bei Größen von 80 cm x 160 cm bis zu 90 cm x 200 cm und empfehlen sich bis zu 70 Kilogramm Körpergewicht.

OrthoMatra KidZ- Kinder-/Jugendmatratze Bezug waschbar 60 °C, Gesamthöhe ca.14 cm

Bei hohem Gewicht orthopädisch schlafen: Die OrthoMatra KSP 500 XXL

Die körperlichen Belastungen im Alltag steigen proportional zu dem Gewicht – orthopädische Matratzen besitzen für Menschen mit schweren Knochen oder einem starken Körperbau deshalb einen überdurchschnittlich hohen Nutzen. An diesen Personenkreis richtet sich die OrthoMatra KSP 500 XXL, die mit 7 Zonen und dem Härtegrad H4 einen gesunden Schlaf für Betroffene zwischen etwa 110 Kilogramm bis 150 Kilogramm ermöglicht. Die Oberfläche ist punktelastisch und besitzt eine offenporige Struktur, um dem Bett eine gute Durchlüftung und ein angenehmes Schlafklima zu verleihen.

OrthoMatra KSP-500 XXL, Matratze in Härtegrad H4 7 Zonen / RG30 / Höhe ca. 16 cm / Bezug waschbar