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Für jede Schlafposition das richtige Bett

Menschen verbringen die Nacht auf unterschiedliche Art und Weise. Die falsche Schlafposition ist eine häufige Ursache für Verspannungen und Schmerzen. Weitere Folgen sind Schlafmangel oder Magenverstimmungen. Aufgrund der vielfältigen Nachteile ist es erforderlich, die perfekte Schlafposition und das dazu passende Bett zu finden.

Die unterschiedlichen Schlafpositionen

Ob auf der Seite, dem Bauch oder dem Rücken. Die beste Schlafposition unterscheidet sich je nach der körperlichen Konstitution und den individuellen Präferenzen. Folglich muss jeder selbst wissen, was für ihn die beste Schlafposition ist. Im Folgenden werden die verschiedenen Positionen dargestellt und anhand ihrer gesundheitlichen Bedeutung bewertet.

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Bauchschläfer

Über 10% aller Personen schlafen auf dem Bauch. Die meisten Bauchschläfer schlafen gerne flach und ohne irgendein Kopfkissen. Der Schlaf ist eher unruhig und die Position wechselt des Öfteren. Deshalb verbringen Bauchschläfer auch eine gewisse Zeit auf der Seite. Das ständige Liegen auf dem Bauch ist aus gesundheitlicher Perspektive bedenklich. Gesunder Schlaf ist kaum möglich.

Da die Matratze kontinuierlich auf den Bauch drückt, ist es nicht möglich, unbeschwert zu atmen. Langfristig können sogar Schlafstörungen und tiefergehende Probleme die Folge sein. Darüber hinaus befindet sich der Kopf in einer unnatürlichen Position. Durch das ständige Wegdrehen wachen Bauchschläfer am Morgen oftmals verspannt auf. Mittelbar resultieren aus dieser Schlafposition folglich Verspannungen, während langfristig sogar chronische Schmerzen die Folge sein können.

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Seitenschläfer

Der Großteil aller Menschen schläft auf der Seite. Nahezu zwei Drittel bevorzugen diese Position. Im Normalfall handelt es sich beim Schlafen auf der Seite um eine gesunde Möglichkeit, die Nacht zu verbringen. Denn Seitenschläfer profitieren von einer natürlichen Position. Allerdings steht dies unter der Prämisse, dass einige grundlegende Verhaltensweisen berücksichtigt werden. Zum einen ist es notwendig, dass die Wirbelsäule möglichst neutral gelagert wird. Denn andernfalls drohen Verspannungen. Zudem stützen sich viele Menschen mit den Händen oder den Armen ab. Wenn der Kopf allerdings die ganze Nacht auf einer Hand liegt, besteht die Gefahr, dass die Finger kurzfristig taub oder die Nerven sogar langfristig geschädigt werden. Zudem drückt die Seite des Kopfes die ganze Nacht auf das Kissen. Dadurch drohen Hautirritationen oder Unreinheiten. Denn im Kissen befinden sich Keime und Schmutzpartikel – diese gelangen dann in die oberen Hautschichten.

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Rückenschläfer

Die dritte beliebte Schlafposition ist das Liegen auf dem Rücken. Nur jeder fünfte Mensch bevorzugt diese Position, obwohl es sich Experten zufolge um die gesündeste Schlafposition handelt. Denn im Gegensatz zum Bauchschläfer drückt das Gesicht nicht gegen das Kopfkissen. Darüber hinaus bleibt die Wirbelsäule durchgehend gerade, sodass sich der Rücken und der Nacken in der Nacht von den Strapazen des Tages erholen können. Durch Tiefschlafphasen und einer ausgeprägten Regeneration profitieren die Menschen von einer hohen Schlafqualität. Wirklich gesunder Schlaf ist auf dem Rücken möglich. Im Gegensatz zum Bauchschläfer wird durch die Rückenlage das Aufstoßen von Magensäure reduziert.

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Zusammengerollte Position

Neben den drei beliebten Positionen gibt es auch Menschen, die die Nacht in einer zusammengerollten Haltung verbringen. Allerdings bietet diese Schlafposition genauso wie die Seitenlage einige Nachteile. Denn wie Seitenschläfer ist die Wirbelsäule durchgehend krumm. Dies erschwert das Atmen und begünstigt Verspannungen sowie Schmerzen im Schulter- und Nackenbereich. Folglich ist auch die zusammengerollte Position nicht die beste Haltung.

Zusammengerollte Position
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Empfehlung aus gesundheitlicher Perspektive

Aus gesundheitlicher Perspektive ist es eindeutig. Die größten Vorteile in puncto Gesundheit bietet das Liegen in Rückenlage. Denn als Rückenschläfer verändert sich die Schlaf- und Lebensqualität zum Guten. Darüber hinaus ist das Risiko für Schlafstörungen und schmerzhaften Verspannungen am Geringsten. Wer häufig schnarcht oder lieber auf der Seite schläft, kann auch in Seitenlage gesund schlafen. Lediglich die Bauchposition ist weniger vorzugswürdig, sodass Bauchschläfer eine andere Haltung ausprobieren sollten.

Grundsätzlich haben alle Positionen eines gemeinsam: Schlafende sollten mit Hilfe von der richtigen Ausstattung den Komfort weiter erhöhen, damit gesunder Schlaf auch in Zukunft die Lebensqualität erhöht.

Das richtige Bett und die Qual der Wahl – Matratze, Lattenrost und Kissen

Wer die richtige Schlafumgebung zu Hause hat, profitiert nachhaltig von diesem Zubehör. Denn die richtige Schlafposition bietet die Grundlage für erholsamen und gesunden Schlaf. Wer allerdings den Komfort in der Nacht weiter optimieren möchte, muss auch bei der Auswahl von Matratze, Lattenrost, Kissen und Decken die eigenen Bedürfnisse und Besonderheiten mit einbeziehen.

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Das richtige Bett für Seitenschläfer

Wer in Seitenlage schläft, benötigt eine Matratze und ein Lattenrost, die keinen Druck auf die Hüfte und die Schultern ausüben. Am besten eignet sich eine 7-Zonen-Naturlatexmatratze. Darüber hinaus ist eine Schulter-Absenkung beim Lattenrost ideal, um die Wirbelsäule zu entlasten. Das übergeordnete Ziel ist es stets, die Wirbelsäule in gerader Linie zu behalten. Sowohl zu weiche als auch zu harte Matratzen sind nicht ratsam. Denn beide Härtegrade sorgen dafür, dass die Wirbelsäule einen Knick beim Liegen aufweist.

Für das Liegen in Seitenlage gibt es eigens konzipierte Kissen. Denn diese müssen der Anforderung gerecht werden, den Kopf zu halten, um eine unnatürliche Position der Halswirbelsäule zu vermeiden. Neben einem Nackenstützkissen eignet sich auch ein spezielles Seitenschläferkissen. Denn beide Arten füllen das Dreieck von Schulter und Hals komfortabel aus.

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Das richtige Bett für Bauchschläfer

Beim Liegen auf dem Bauch handelt es sich um eine ungesunde Schlafposition. Deswegen muss die Wirbelsäule entlastet werden. Am besten eignen sich für Bauchschläfer Matratzen mit einem variablen Härtegrad. Denn dann findet eine Stützung der Lendenwirbelzone statt. Das Becken kann folglich beim Bauchschläfer nicht durchhängen – die Wirbelsäule profitiert von der Entspannung. Bei der Kissenwahl sollten Bauchschläfer Kissen mit geringer Höhe bevorzugen. Denn andernfalls findet eine Überstreckung der Halswirbelsäule statt – Verspannungen sind die schmerzhafte Folge.

Vorzugswürdig sind Kissen, bei denen die Menge der Füllung individuell verringert werden kann. Denn dann ist es für Bauchschläfer möglich, die ideale Kissenhöhe herzustellen, um den Kopf komfortabel zu lagern.

Das richtige Bett für Rückenschläfer

Beim Liegen in Rückenlage handelt es sich um die ideale Schlafposition. Bei der Matratzenwahl ist ein Modell mit mittlerem Härtegrad vorzugswürdig. Darüber hinaus sollte die Oberfläche punktelastisch und nicht zu weich sein. Dadurch hängt das Becken nicht durch, sodass die Wirbelsäule und der gesamte Rücken entlastet werden. Die Wahl des richtigen Kissens ist für Schläfer in Rückenlage nicht allzu schwer.

Die beste Wahl ist ein Nackenstützkissen. Dieses sorgt dafür, dass der Körper die ganze Nacht in einer orthopädisch vorzugswürdigen Schlafposition bleibt. Einzig und allein eine Sache sollten alle Rückenschläfer berücksichtigen – das Kissen darf nicht zu hoch sein. Denn dies sorgt für eine ungesunde Haltung der Halswirbelsäule.

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Das Fazit – die beste Schlafposition und das richtige Bett

Für eine hohe Schlafqualität ist die richtige Schlafposition entscheidend. Von dieser Schlafposition ist es abhängig, welche Ausstattung für Ihre Gesundheit am besten ist. Kissen, Lattenrost und Matratze – all diese Komponenten für guten Schlaf sollten von den individuellen Präferenzen und der körperlichen Konstitution abhängen. Dann ist hoher Komfort gewiss und die Schlafqualität bleibt konstant hoch. Andernfalls drohen gesundheitliche Beschwerden wie zum Beispiel Verspannungen, Magenbeschwerden, Schlafstörungen oder chronische Schmerzen.