Schlafzimmer einrichten

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Minimalistisch, romantisch, pompös, rustikal – es gibt so viele unterschiedliche Einrichtungsstile wie Geschmäcker. Kein anderer Raum ist dabei so persönlich wie das Schlafzimmer, das Menschen schließlich weniger für Besucher als für sich selbst einrichten und gestalten. Es ist empfehlenswert, sich von Innenarchitekten und deren Wohnideen und Schlafzimmerdeko inspirieren zu lassen, um eine individuelle und intime Oase zum Wohlfühlen zu schaffen. Wir verraten, wie Sie Ihr Schlafzimmer einrichten.

Das wichtigste Schlafzimmermöbel: Das Bett bestimmt den Stil

Ob riesiges, zentrales Himmel- oder schlichtes Kastenbett in einer Raumecke – das Bett ist nicht nur das wichtigste Möbel der Schlafzimmereinrichtung, es dominiert auch allein aufgrund seiner Größe den Raum. Dadurch gibt es eine bestimmte ästhetische Richtung vor, an der sich weitere Schlafzimmermöbel orientieren sollten. Beim Gestalten ist es ratsam, die weitere Schlafzimmereinrichtung als Ergänzung zu dem Bett zu betrachten. Das schafft einen einheitlichen Stil ohne radikale Brüche, die in extremen Fällen irritieren und dadurch instinktives Unbehagen auslösen können.

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Es spricht nichts dagegen, wenn Sie ein entsprechend großes Schlafzimmer einrichten, das Bett mitten im Raum zu platzieren – bei einem kleinen ist diese Position jedoch eher ungünstig. Abgesehen von dem Verlust von nutzbarer Fläche ringsumher bewirkt es, dass ein Zimmer optisch zu schrumpfen scheint. Dieser Effekt kann beim Einrichten erwünscht sein, um beispielsweise eine heimische und vertrauliche Atmosphäre zu entwickeln – wird er jedoch nicht gezielt genutzt und unterstützt, führt er bei vielen Personen eher zu einem Gefühl der Enge als der Nähe und Wärme. Besitzt der Raum ein großes Fenster, ist die gegenüberliegende Wand eine günstige Stelle für das Bett, damit der Blick nach außen und in die Ferne fällt.

Ordnung muss sein: zwischen Ästhetik und Funktionalität

Etwa ein Drittel seiner Lebenszeit verbringt der Mensch im Bett – in keinem anderen Raum hält er sich so lange wie in seinem Schlafzimmer auf. Es ist nur logisch, dass diesem eine besonders hohe Bedeutung zukommt und wie wichtig es ist, sich einen Ort der Ruhe zu schaffen. Dinge, die die Entspannung stören, sollten deshalb vollständig aus dem Blickfeld verschwinden. Wenn Sie ein Schlafzimmer einrichten, empfehlen sich prinzipiell Möbel mit viel Stauraum, die gleichzeitig einen persönlichen und warmen Charme besitzen und sich diskret in das Ambiente integrieren.

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Um  kleine Accessoires oder Bettwäsche, Decken oder Kissen so zu verstauen können Sie etwa auf einen Bettkasten zurückgreifen oder auf eine Kommode. Letztere gehört praktisch zu den Möbelklassikern, die sich so gut wie überall hervorragend machen – im Flur, im Wohnzimmer oder eben im Schlafzimmer. Vorteilhaft an einer Kommode ist die Möglichkeit, dass Sie aufgrund mehrere Schubladen Kleinigkeiten gut sortiert aufbewahren können.

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Hinsichtlich der Optik wissen hochwertige Modelle ebenfalls zu überzeugen. Schlafzimmerkommoden von Hasena präsentieren sich zum Beispiel in faszinierender Akazie, deren Farbgebung einen leichten Vintage-Touch aufweist. Aber auch massives Eichenholz gehört zu den beliebten Materialien.

Wichtige Elemente: Nachttisch und Sitzhocker

Wenn Sie Ihr Schlafzimmer einrichten, dann dürfen darüber hinaus keine Nachttische – ebenfalls von Hasena erhältlich – fehlen. Diese bieten sich an, um die Brille, Leselektüre oder kleine Accessoires abzulegen. Auch die Gute-Nacht-Medizin oder ein Glas Wasser, wenn man nachts doch mal durstig wird, finden hier Platz. Bestmöglich sollte man die abgelegten Dinge sogleich finden – unpraktisch ist es, wenn es erst notwendig ist, den Lichtschalter am Ende des Raumes aufzusuchen.

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Daher ist es eine gute Idee, auf dem Nachttisch etwas Platz für eine kleine Stehlampe zu haben. Alternativ können Sie natürlich ebenso eine Bettleuchte an der Rücklehne des Bettes anbringen. Solche Leuchten lassen sich praktischerweise verbiegen und sowohl zum Nachtschrank hindrehen als auch zu einem guten Buch, das Sie im Bett lesen. Nachttische können zudem einem zweiten Verwendungszweck zugeführt werden – und zwar als Sitzhocker. Spezielle Hocker sind aber ebenfalls verfügbar. Wer sich morgens Socken und Schuhe anziehen möchte, der wird ein solches Sitzmöbel zu schätzen wissen.

Wände, Decke und Möbel – die Wahl geeigneter Farben

Wer sein Schlafzimmer einrichten und dabei Stil beweisen möchte, der sollte sich nicht nur darum kümmern, die passenden Schlafzimmermöbel auszusuchen, sondern sich darüber hinaus der generellen Gestaltung widmen. Beeinflusst wird das Raumambiente maßgeblich von stimmungsvollen Farben. Farben haben eine starke Wirkung auf den Menschen. Psychologen haben nachgewiesen, dass bestimmte Kombinationen mit Eigenschaften wie Vertrauen, Geborgenheit, Neugierde oder Aktivität assoziiert werden. Ungünstig wirken sich vor allem Lila und Braun aus – in einem Raum mit diesen Farben schlafen die Bewohner im Durchschnitt fast zwei Stunden weniger als bei einem weichen Blauton.

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Eine Schlafdauer von mehr als siebeneinhalb Stunden erreichten vier Grundtöne – Blau, Gelb, Grün und Silber. Demgegenüber liegt sie bei den drei „schlechtesten“ Grau, Braun, Lila mehr als eine Stunde darunter. Dabei ist zu berücksichtigen, dass starke Primärfarben generell vermieden werden sollten. Kinder erreichen die beste Entspannung bei warmen, dunkleren Tönen von Blau und Grün, Erwachsene bevorzugen hingegen kühle Varianten dieser Farben. Obwohl Braun als ungünstige Farbe gilt, gibt es eine Ausnahme: naturbelassenes Holz. Dabei handelt es sich um ein haptisch angenehmes, warmes Material, das angenehme Empfindungen hervorruft. Aus diesem Grund eignet es sich ebenso für Schlafzimmermöbel wie als Boden-, Decken oder Wandmaterial – und natürlich auch für das Bett.

Schlafzimmer einrichten mit dekorativen Kleinigkeiten

Weil ein stimmiges und ganzheitliches Ambiente bekanntermaßen von den Details lebst, dürfen Sie bei der Dekoration im Schlafzimmer ruhig kreativ sein. Gewählt wird, was Freude bereitet. Ob Sie die Räumlichkeit mit Naturmaterialien wie Steinen und Holz bereichern oder auf eine Vielfalt an Pflanzen setzen, vielleicht aber auch eher einen moderneren Touch erzeugen möchten – es bleibt Ihnen überlassen. Achten Sie nur darauf, dass Sie die Deko-Komposition nicht überladen.