Schlafzimmerkommoden

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Die Schlafzimmerkommode: Mehr als zwei Jahrhunderte Zeit galt sie als klassisches und unverzichtbares Möbel, um in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts für einige Jahrzehnte nahezu vollständig aus dem Schlafzimmer zu verschwinden. Seit Beginn des 21. Jahrhunderts feiern Schlafzimmerkommoden mittlerweile ein – für einige überraschendes, für viele jedoch verständliches – Comeback. Hinter dem Aufbewahrungsmöbel steht eine längere Geschichte, in der sich auch die Entwicklung der Innenarchitektur, der Kunst und nicht zuletzt der Gesellschaft widerspiegelt. Dabei sollte niemals ihr praktischer Mehrwert unterschätzt werden, aus dem die Kommode ihre frühere und heutige Popularität ableitet und der sie heute erneut zu einem beliebten Schlafzimmermöbel gemacht hat.

Kommoden – ursprünglich sakrale Aufbewahrungsmöbel

So banal es erscheinen mag – aber bis in das späte Mittelalter war eine der grundlegenden Bestandteile für moderne Kommoden nicht verfügbar: Die Schublade in ihrem heutigen Sinne wurde erst in dieser Zeit erfunden.

Die ersten Formen von Kommoden stammen aus dem christlichen Umfeld und dienten als Schränke in der Sakristei, um verschiedene Paramente – die religiösen Gewänder einer Pfarrei – entsprechend ihres Anlasses und Ranges aufzubewahren.

Es ist unbekannt, wann, von wem und in welchem Zusammenhang dabei die Schublade entstand. Sie zeigt sich erstmals im späten Mittelalter, es dauerte allerdings noch bis in die späte Renaissance, bis dieses ebenso einfache wie praktische Bauteil und mit ihr die Kommode in ein bürgerliches, profanes Umfeld vordrang. Heute gelten Schubladen als unverzichtbar – unabhängig davon, ob es gilt, einen Hobbykeller, eine Werkstatt oder ein Schlafzimmer einrichten zu können.

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In allen diesen Bereichen zeigen sie ihren nützlichen Vorteil, verschiedene Dinge entsprechend den individuellen Präferenzen sortieren zu können. Gerade die frühen Schlafzimmerkommoden aus dem 18. Jahrhundert zeigen dabei ein schon fast avantgardistisches Design – sie verwenden eine runde statt einer eckigen Linienführung mit überhängenden Linien. Einen Höhepunkt erreichte diese Entwicklung im späten Barock und Rokoko, in dem Tischler danach strebten, die Funktion von seiner optischen Erscheinung zu entfremden. Das Resultat waren Türen mit der optischen Ästhetik einer Schublade, runde Formen und Verfremdungen, die von den verantwortlichen Tischlern ein Maximum an Kreativität und Können verlangten.

Die moderne Schlafzimmerkommode – vom Barock zur Funktionalität

Entsprechend ihrer Herkunft dienten Schlafzimmerkommoden zunächst nicht ausschließlich der Aufbewahrung von Gegenständen – sie besaßen gleichzeitig einen repräsentativen Charakter. Sie standen zudem für eine Abgrenzung der gehobenen Schichten von dem gemeinen Volk, das bis weit in das 19. Jahrhundert seine Habseligkeiten nahezu ausschließlich in grob gezimmerten Truhen aufbewahrte. In diesem Zusammenhang stellten die Existenz eines eigenen Schlafzimmers und jedes Schlafzimmermöbel darin ein Statussymbol dar.

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Repräsentative Schlafgemächer

Dabei ist zu berücksichtigen, dass diese Räumlichkeiten – anders als in heutiger Zeit – nicht rein privater Natur waren. Stattdessen dienten sie durchaus der Repräsentation und wurden sowohl von Untergebenen wie von Bediensteten frequentiert, so dass sich die Ausstattung und eine prächtige Ausführung in den entsprechenden Kreisen herumsprachen und so indirekt zur Steigerung des persönlichen Ansehens beitrug.

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Einer der führenden Vertreter dieser Entwicklung war der französische Möbeltischler André-Charles Boulle, der sich zum Hoflieferanten des Adels entwickelte und unter anderem das Schloss Versailles mit Möbeln ausstattete. Leider verlor die Schlafzimmerkommode in den Jahrhunderten nach ihrer „Profanisierung“ nach und nach den Anspruch, ein ästhetisch hochwertiges und künstlerisch gestaltetes Möbel zu sein. Stattdessen steht seit dem 19. Jahrhundert die Zweckmäßigkeit im Vordergrund, die sich selbst von Kritikern dieser Entwicklung nicht bezweifeln lässt.

Bis zum 19. Jahrhundert prägte sich in bürgerlichen Kreisen die heutige rechteckige Form heraus, die auf Zierelemente sowie runde Formen verzichtete und stattdessen Fassungsvermögen und praktischen Nutzen in den Vordergrund stellte.

Sowohl Stauraum wie Ablagefläche

Eine Schlafzimmerkommode bietet die Möglichkeit, das Einrichten und die Aufbewahrung unterschiedlicher Wäschestücke inklusive der Bettwaren übersichtlich und sortiert zu gestalten. Gleichzeitig erlaubt sie, einzelne Stücke zu entnehmen, ohne dabei die Ordnung zu stören. In dieser Verbindung stellt sie eine optimale Lösung für Schlafzimmer dar, in denen mehrere Aspekte von zentraler Relevanz sind: Zu diesen zählen unter anderem ein maximaler Stauraum bei kleiner Standfläche, eine ästhetisch gelungene Integration in das allgemeine Ensemble und der praktische Nutzen im täglichen Gebrauch. Schlafzimmerkommoden bilden eine praktische Kombination aus Tisch, Schrank und Ablage für wichtige Utensilien, die im Alltag benötigt werden oder am nächsten Tag schnell erreichbar sein sollten.

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Alternativ bieten sie einen zusätzlichen Stellort für weitere Accessoires – sei es für eine Musikanlage oder eine Spiegelgarnitur. Ihre Größe schwankt dabei von massiv und deutlich über Tischhöhe bis zu tief auf der Höhe eines traditionellen Nachttischs. Von diesen setzen sie sich allerdings oft durch ihre deutlich längere und vollständig geschlossene Bauart ab, was allerdings ihre Qualitäten als Ersatz nicht beeinträchtigt.

Vorteile von Schlafzimmerkommoden beim Einrichten

Bei einer Schlafzimmerkommode handelt es sich um ein halbhohes Möbel – aus diesem Umstand ergeben sich einige Vorteile. Andere, große und sperrige Aufbewahrungsmöbel wie zum Beispiel Kleiderschränke besitzen die Tendenz, dass sie einen Raum leicht dominieren. Sie erfordern einen großen Abstand etwa zum Bett, um ihre massive Präsenz zu verlieren. Anders sieht es bei der Kommode aus – mit ihr lassen sich Schlafzimmer so einrichten, dass sie optimal auf die Bedürfnisse der Bewohner zugeschnitten sind, eine übersichtliche Ordnung aufweisen und die Sichtachsen nicht blockiert oder unterbrochen werden. Von diesem Umstand profitieren speziell kleinere Schlafzimmer, die beim Einrichten rasch einen überfüllten Eindruck hinterlassen.

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Eine Kombination aus zwei Kommoden und einem größeren Bett mit Schubladen besitzt durchaus den Stauraum eines großen Schrankes, wirkt aber als Arrangement deutlich freier, weil der Raum ab der Höhe der Taille freibleibt. Obwohl diese Lösung eine identische Standfläche beansprucht, wirkt sie dennoch subjektiv größer, weil die Möbel im Schlafzimmer zu einem überwiegenden Teil unter der bewussten Blickhöhe und damit außerhalb der subjektiven Wahrnehmung liegen.

Hochwertige Kommoden und Möbel für das Schlafzimmer

In der Innenarchitektur nehmen moderne Materialien wie Glas und Metall mittlerweile eine wichtige Rolle ein – eine Ausnahme bildet jedoch das Schlafzimmer. Dort dominieren nach wie vor Holzmöbel. Die Gründe für dieses Phänomen sind ebenso vielschichtig wie zahlreich: Holz ist ein organisches, warmes Material, das aufgrund seiner Eigenschaften von den meisten Menschen als beruhigend und entspannend wahrgenommen wird. Besonders positive Wirkung entfaltet dabei naturbelassenes Massivholz, das sich zusätzlich aufgrund seiner hohen Belastbarkeit für eine Schlafzimmerkommode anbietet.

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Hasena Schlafzimmermöbel

Hasena ist Hersteller von hochwertigen Möbeln für das Schlafzimmer, der einen näheren Blick wert ist und unter anderem attraktive Schlafzimmerkommoden in unterschiedlicher Größe anbietet. Das Unternehmen aus der Schweiz verwendet für seine Produkte bevorzugt gebürstetes und geöltes Massivholz und bietet diese in Holzarten wie Kernesche, Wildeiche oder Akazie an. Zur Auswahl stehen unterschiedliche Modelle mit Schubladen oder Türen, die sich durch ihre hohe Stabilität und natürliches Aussehen auszeichnen. Zum Sortiment gehören zudem hochwertige Bettsysteme und weitere stilsichere Accessoires, mit denen sich ein ästhetisch und gesundheitlich anspruchsvolles Schlafzimmer einrichten lässt.

Eine Besonderheit ist dabei das swiss bed concept genannte Baukastensystem, aus dem sich Kunden ihre Betten kreativ und individuell aus mehreren Komponenten wie Füßen, Kopfteilen und Rahmen zusammensetzen können.