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Schöne Kinderbetten

« Mehr als eine reine Schlafstätte »

Ein Bett für Kinder muss spezielle Anforderungen erfüllen – gerade bei Neugeborenen und Kleinkindern steht die Sicherheit im Fokus. Auch die Kindermatratze entspricht in ihren Eigenschaften einigen besonderen Anforderungen. Die übliche Einteilung in sieben Zonen und der Härtegrad, der sich an durchschnittlichen Personen orientiert, entsprechen weder dem geringen Gewicht bei kleiner Körpergröße noch dem unruhigen Schlaf des Nachwuchses. Für eine optimale und erholsame Nachtruhe ist deshalb ein für diesen Zweck entwickeltes Kinderbett sinnvoll und empfehlenswert.

Das Kinderbett: für die Kleinen einer der wichtigsten Orte im Leben

Statistisch gesehen verbringen alle Menschen einen großen Teil ihres Lebens im Bett – inklusive von Tätigkeiten wie Lesen und Fernsehen häufig mehr als ein Drittel des Tages. Kinder verdoppeln die Zeit des Aufenthalts je nach Lebensalter noch einmal. In den ersten Monaten beispielsweise schlafen Babys bis zu 18 Stunden am Tag. Anschließend dient das Kinderbett noch für mehrere Jahre als bevorzugter Ort zum Spielen, Toben und natürlich auch Ausruhen und Erholen.

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In diesem Zusammenhang überrascht es wohl kaum, dass dem geeigneten Kinderbett eine hohe Bedeutung zukommt. Dabei ist nicht zu vernachlässigen, dass es eine Oase für den Rückzug aus der unverständlichen und anstrengenden Welt der Erwachsenen darstellt. Es ist ein Ort der Geborgenheit und der Sicherheit und sollte deshalb mehrere Bedürfnisse erfüllen – eine anatomisch günstige Schlafhaltung durch eine Kindermatratze ebenso wie hohes Wohlbefinden durch eine ansprechende, individuelle Optik. Individuelle Bettwäsche, Stofftiere zum Kuscheln und ein Mobile oder ein Sternenhimmel sind mehr als modische Accessoires in einem Bett für Kinder – sie schaffen eine emotionale Verbindung, die für die Entspannung, das Wohlbefinden und die Entwicklung wichtig ist.

Ein „wachsendes“ Bett begleitet den Nachwuchs die ersten Jahre

Die klassische Wiege ist heute kaum noch in einem Haushalt anzutreffen – bereits seit Jahrzehnten hat das Gitterbett ihren Platz eingenommen. Dafür existieren gute Gründe. Das sanfte Schaukeln fördert zwar das Einschlafen, doch wenn sich ein Säugling alleine aufsetzen kann – also bereits nach wenigen Monaten – sollte es aus Gründen der Sicherheit auf eine Matratze und in ein Bett umziehen. Durch seine Gitter bietet das moderne Kinderbett Schutz und ist ausgezeichnet auf die sich schnell wandelnden Bedürfnisse der Kleinen ausgerichtet. Bei einem Babybett ist die Sicherheit der wichtigste Faktor. Eine nicht zu weiche Babymatratze und ein flaches Kissen verhindern, dass in Bauchlage die Atmung blockiert wird. Darüber hinaus ist es für kleine Körper wesentlich schwerer, ihre Temperatur zu regulieren – sie kühlen schneller aus und überhitzen rascher, wenn die Bettdecke nicht der Umgebungstemperatur entspricht.

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Die Hygiene spielt in einem Babybett eine weitere wichtige Rolle, denn unvermeidlich kommen Oberflächen und die Kindermatratze mit einer Vielzahl von Körperflüssigkeiten in Kontakt. Optimalerweise sollte die Bettwäsche deshalb mit 90° Celsius waschbar sein – bunte und niedliche Motive spielen im ersten Lebensjahr eher für die Eltern eine Rolle, während der Nachwuchs noch mit ganz anderen Dingen beschäftigt ist.

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Zahlreiche Faktoren sprechen dafür, sich für ein sogenanntes „mitwachsendes“ Bett zu entscheiden, das sich in seiner Größe dem Lebensalter anpasst. Dadurch muss lediglich die Kindermatratze in regelmäßigen Abständen erneuert werden, während das Kind vom Baby bis zum ersten Jugendbett in seiner gewohnten, vertrauten Umgebung bleibt. Ein großes Kinderbett von Anfang an ist nicht empfehlenswert, denn das wachsende Gitterbett bietet in jedem Alter Geborgenheit – bei zu viel Platz fühlen sich Kleinkinder hingegen schnell verloren, weil sie den Raum nicht vollständig überblicken können.

Diese Eigenschaften zeichnen ein sicheres Kinderbett aus

Im Laufe der Zeit ändern sich die Anforderungen an ein sicheres Kinderbett vollständig. Für das Babybett bis zum Alter eines Kleinkinds steht die Unfallvermeidung im Vordergrund, beim Etagenbett darüber hinaus eine stabile Konstruktion, das Jugendbett schließlich sollte auf eine ergonomische Körperhaltung ausgerichtet sein. In den ersten drei Jahren muss das spezielle Augenmerk auf der Ausstattung inklusive Kindermatratze und Kissen sowie auf dem Gitter liegen. Der Abstand zwischen den einzelnen Stäben darf weder zu groß noch zu klein sein, damit ein Baby seinen Kopf nicht hindurch stecken und sich weder Hände noch Füße einklemmen kann.

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Experten empfehlen eine Distanz zwischen 45 mm und 75 mm, um beide Risiken auszuschließen. Das Bett sollte über abnehmbare und in ihrer Höhe verstellbare Außengitter verfügen und sich in der Länge stufenweise erweitern lassen, um für mehrere Jahre als Schlafplatz zu dienen. Ab einem Alter von wenigen Jahren kommt dem Bett für Kinder eine weitere Rolle zu: Jetzt dient es auch zum Toben, Umherspringen und als Versammlungsort mit Freunden – unter Umständen sogar für alles drei gleichzeitig. Eine solide Bauweise und robuste Materialien wie Massivholz überstehen diese Belastungen problemlos, während das bei günstigen Modellen verwendete Leimholz und fehlende Verstärkungen nicht selten eine frühe Neuanschaffung notwendig machen. Ein Etagenbett ist ab einem gewissen Alter der Traum vieler Kinder, bietet es doch zahlreiche Spiel- und Anwendungsmöglichkeiten und mitunter zusätzliche Highlights wie eine Rutsche.

Solch ein Kinderbett eignet sich jedoch wegen der höheren Unfallgefahr erst ab einem Alter von fünf Jahren und müssen – unabhängig von ihrer Höhe – selbstverständlich gegen Stürze gesichert werden.

Auswahl und Wechsel der Kindermatratze

Bei der Geburt besitzen neue Erdenbürger noch keine voll ausgebildeten Knochen. Diese bestehen zunächst aus einer weicheren und flexiblen Knorpelmasse, die bis zum Ende des Wachstums aushärtet. Da sie obendrein noch wachsen, ist die Einteilung einer Kindermatratze in unterschiedliche Komfortzonen nur begrenzt sinnvoll, besitzt aber auch keine negativen Auswirkungen. Eine kleine Matratze für Erwachsene empfiehlt sich nicht als Alternative, da sie in ihrem Härtegrad meist der Standardproduktion entspricht und das leichte Gewicht nicht berücksichtigt.

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Ein gutes und geeignetes Material ist hochwertiger Kaltschaum mit einem hohen Raumgewicht – er ist sehr atmungsaktiv, reguliert die Temperatur, formstabil und leitet Flüssigkeiten gut ab. Die Kindermatratze sollte deutlich häufiger als solche bei einem Erwachsenen gewechselt werden. Dadurch ist eine regelmäßige Anpassung an die sich schnell ändernden Bedingungen und eine maximale Hygiene der Kaltschaummatratze gewährleistet. Der ideale Zeitabstand hängt von mehreren Faktoren wie Modell, Belastung und Entwicklungsstand des Kindes ab – im Allgemeinen sollte jedoch die Nutzdauer mit etwa 24 Monaten kalkuliert werden.

Weitere Ausstattung für das Kinderbett: Lattenrost, Bettdecke und -wäsche

Für eine gesunde Körperhaltung während des Schlafes benötigen Babys und Kleinkinder bis zu einem Alter von etwa fünf Jahren prinzipiell keinen Lattenrost. Ihr Körpergewicht ist so gering, dass die Kindermatratze alleine ausreichend Stützkraft entfaltet und keine zusätzliche Verstärkung benötigt. Allerdings sind regelmäßiges Wenden und Lüften der Matratze unverzichtbar, damit sich keine Feuchtigkeit im Inneren ansammelt. Ab einem Alter von fünf Jahren ist ein Lattenrost sinnvoll, wobei ein starrer Rollrost einem Federrost vorzuziehen ist. Dessen leichte Erhöhung in der Mitte führt zu einer gebogenen Oberfläche der Kindermatratze, die leichte Personen nicht wie vorgesehen eindrücken. Kleine Sprösslinge profitieren deshalb nicht von dessen Wirkung, sondern neigen im Gegenteil dazu, zu einer Seite zu rollen.

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Weiche Kissen im Kinderbett sind für Babys und Kleinkinder nicht nur ungeeignet, sondern sogar gefährlich. Auch in späteren Jahren ergeben sich durch sie keine direkten Vorteile – sinnvoller sind aus ergonomischer Sicht dünne, feste und strapazierfähige Kissen aus Memory-Schaum. Die geeignete Bettwäsche für das Baby besteht aus einfachen, atmungsaktiven und mit 90° Celsius waschbaren, weißen Laken und Bezügen aus Baumwolle. Später spricht nichts gegen gedruckte Motive – sie können sogar den emotional positiven Bezug zu dem eigenen Bett verstärken. Allerdings sollte auch bei diesen auf die Möglichkeit zur Kochwäsche mit mindestens 60° Celsius geachtet werden.