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Sommermüdigkeit

« So lässt sie sich überwinden »

Es ist bekannt, dass Menschen im Winter vermehrt unter Müdigkeit leiden – durch die längere Dunkelheit produziert der Körper größere Mengen von Melatonin, das auch oft als Schlafhormon bezeichnet wird. Doch auch im Sommer sind viele Menschen von einem ausgeprägten Müdigkeitsgefühl betroffen. Und es gibt sie tatsächlich: die Sommermüdigkeit. Die Ursachen für diese Müdigkeit sind oft vielfältig. Individuelle Stoffwechselprobleme, der Elektrolythaushalt, Hitze und hohe Temperaturen in der Nacht oder auch Eisen- und Vitaminmangel können die Ursachen sein. Tipps, Ticks und einige nützliche Hinweise, um die Sommermüdigkeit zu überwinden, stellen wir dir in diesem Artikel genauer vor.

Woher kommt die Sommermüdigkeit?

Während am Äquator das ganze Jahr über relativ gleichbleibende Temperaturen und Lichtverhältnisse herrschen, unterscheiden sich die Bedingungen in Deutschland, das zwischen dem 47. und 55. Breitengrad der nördlichen Hemisphäre liegt, im Sommer und Winter deutlich voneinander. Die durchschnittliche Tagestemperatur kann hierzulande entsprechend der Jahreszeit stark schwanken. Auch die Zahl der täglichen Sonnenstunden variiert abhängig von der Jahreszeit stark. Dies bedeutet, dass sich der Körper an diese wechselnden Bedingungen anpassen muss. Das kann zu jeder Zeit dazu führen, dass sich Personen müde fühlen.

Junge Frau kühlt sich vorm Kühlschrank ab
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Eine typische Ursache für Müdigkeit im Winter kann Vitaminmangel sein, der durch das fehlende Sonnenlicht entsteht. Aufgrund der hohen Intensität reicht im Sommer hingegen bereits weniger als eine halbe Stunde Sonnenlicht, damit der Körper ausreichende Ressourcen für den ganzen Tag bildet. Allerdings beeinträchtigt die Hitze das Immunsystem und das allgemeine Wohlbefinden. Praktisch heißt das, dass der Körper im Sommer viel Energie aufwenden muss. Während der heißen Jahreszeit schwitzen Menschen, um durch Verdunstung die Körpertemperatur zu senken und zu stabilisieren. Schweiß enthält hauptsächlich Wasser, darüber hinaus jedoch ebenfalls viele Mineralien wie Salz, Kalium, Natrium sowie andere Spurenelemente.

Paar-auf-Couch-Hitzeprobleme
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Akuter Eisenmangel erhöht die Transpiration zusätzlich und bewirkt zudem, dass das Blut weniger Sauerstoff binden kann. Fehlt es, führt dies nahezu unvermeidlich dazu, dass sich Betroffene müde fühlen, weil das Gehirn nicht ausreichend mit Energie versorgt wird. Um Müdigkeit im Sommer zu vermeiden, müssen stets die notwendigen Nährstoffe und Spurenelemente verfügbar sein – neben Eisen sind dies unter anderem das für den gesamten Stoffwechsel wichtige Vitamin B12, Salze und viel Flüssigkeit wie zum Beispiel Mineralwasser – ein Mangel an einem von ihnen ruft häufig Müdigkeit hervor.

Mann sitzt nachts vor Ventilator
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Ein weiterer Effekt der Hitze besteht darin, dass sich die Blutgefäße wie Adern und Venen erweitern, um einen besseren Transport zu ermöglichen. Dadurch sinkt allerdings der Blutdruck ab, sodass es zu Problemen mit dem Kreislauf kommen kann. Auch dieser Problematik lässt sich durch eine ausreichende Zufuhr von isotonischen Getränken vorbeugen – dazu zählen neben Mineralwasser auch Smoothies oder frischgepresste Fruchtsäfte.

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Sommermüdigkeit – was kann man gegen sie tun?

Die Sommermüdigkeit beruht in den meisten Fällen auf einer akuten Störung, die den Stoffwechsel und den Elektrolythaushalt aus dem Gleichgewicht bringt und den Kreislauf beeinträchtigt. Das kann für Betroffene sehr belastend sein. Doch glücklicherweise ist es vergleichsweise einfach, gegen diese Form der Sommermüdigkeit etwas zu unternehmen. Überdurchschnittlich oft sind von diesem Symptom Vegetarier betroffen – in diesem Fall liegen die Ursprünge häufig an Eisen- und Vitaminmangel, weil pflanzliche Nahrungsmittel oft wenig des für den Stoffwechsel unverzichtbaren Eisens und Vitamin B12 enthalten. Eine Kombination aus beidem gilt in Verbindung mit ausreichend Flüssigkeit allgemein als Voraussetzung, damit sich ausreichend rote Blutkörperchen bilden, die den Transport von Sauerstoff übernehmen und die Zellen mit Energie versorgen.

Junge Frau isst gesunden Salat
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Das beste Mittel, um einer ausschließlich durch die Jahreszeit hervorgerufenen Sommermüdigkeit zu begegnen, besteht deshalb in einer guten und ausgewogenen Ernährung sowie dem regelmäßigen Trinken von Wasser, Tee oder (verdünnten) Fruchtsäften. Darüber hinaus hilft etwas (leichter) Sport, den Kreislauf zu aktivieren.

Grundsätzlich erweist sich neben den erforderlichen Vitaminen und Mineralien ein erholsamer und guter Schlaf als entscheidend, um übermäßiger Müdigkeit im Sommer vorzubeugen. Zu den wesentlichen Voraussetzungen dafür zählt ein optimales und gemütliches Bett, das für eine optimale Entlastung der Skelettmuskulatur sorgt, eine komfortable Matratze sowie atmungsaktive Bettwäsche. Es stellt die physiologische Bedingung dafür dar, dass guter Schlaf möglich ist. Darüber hinaus müssen jedoch ebenfalls das Immunsystem und der Stoffwechsel darauf vorbereitet werden, Müdigkeit im Sommer zu reduzieren. Sie entsteht beinahe unvermeidlich dadurch, dass sich die „Wachzeit“ an langen Tagen unbewusst ausdehnt.

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Sommermüdigkeit – ein bekanntes Problem

In den meisten Fällen entsteht Sommermüdigkeit durch eine Kombination aus Ursachen – oft spielen fehlende Vitamine und Mineralien eine entscheidende Rolle, weil sie dem Stoffwechsel fehlen und dadurch den Organismus stören. In der Verbindung mit der starken Hitze an sonnigen Tagen und der dadurch entstehenden Unterdrückung von Botenstoffen wie Melatonin erweist es sich nicht als ungewöhnlich, dass sich der gewohnte Schlafrhythmus verändert. Dieser Effekt wird oft als Sommermüdigkeit am Tag beobachtet, beruht jedoch häufig darauf, dass Menschen unter kontinuierlichem Tageslicht ebenfalls länger aktiv sind. Eine besondere Müdigkeit im Sommer kann aus unterschiedlichen Quellen entstehen. In den meisten Fällen resultiert die Sommermüdigkeit aus Vitamin- und Eisenmangel oder der fehlender Zufuhr von Flüssigkeit. In den meisten Fällen belasten die Temperaturen im Sommer das Immunsystem erheblich und bewirken, dass sich der Körper dauerhaft in einem „Alarmzustand“ befindet, als Folge ist es gut möglich, dass man sich müde fühlt.

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Müdigkeit im Allgemeinen und Sommermüdigkeit im Speziellen erweisen sich dadurch häufig als das Resultat von unterschiedlichen Auslösern, die sich allerdings allgemein leicht vermeiden lassen. Der Schlüssel liegt abgesehen von psychischen Ursachen ganz einfach in vielen Fällen in der Ernährung und einem darauf basierenden Vitamine- und Eisenmangel, der sich durch ausreichende Zufuhr von Flüssigkeit und Nahrungsmitteln ohne Probleme ausgleichen lässt.

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Typisch für die Sommermüdigkeit ist dabei, dass es sich um ein saisonales Problem handelt. Sollten mit ihr keine weiteren Schwierigkeiten etwa beim dauerhaften Ein- und Durchschlafen verbunden sein, verschwindet das lästige Phänomen in der Regel auch wieder von allein, sobald die Temperaturen sinken und die Tage kürzer werden.