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Was zeichnet die Tonnentaschenfederkernmatratze aus?

Die traditionelle Matratze mit Federkern hat keine Zukunft mehr und ist ein nostalgisches Auslaufmodell – in einem modernen Bett finden sich stattdessen fortschrittliche Materialien wie Viscoschaum oder Naturkautschuk mit einem in 7 Zonen abgestuften Härtegrad. So lautete die weitverbreitete Einschätzung von Fachhändlern und Experten, wenn sie um die Jahrtausendwende eine Prognose über die Entwicklung der kommenden Jahre abgaben. Doch Totgesagte leben länger: Knapp 20 Jahre später steht fest, dass sie sich fast ausnahmslos geirrt haben – in Form der Tonnentaschenfederkernmatratze gelingt der klassischen Unterlage ein unerwartetes und triumphales Comeback.

Federkernmatratzen unterscheiden sich durch ihre Struktur

Nur wenige Menschen unterscheiden zwischen den verschiedenen Arten eines Federkerns – diejenigen, die es machen, wissen dafür sehr genau, warum. Die bei Weitem überwiegende Mehrheit der auf der ganzen Welt verwendeten Modelle bilden die Bonnellfederkernmatratzen, die aus diesem Grund viele Menschen automatisch mit dem Namen Federkernmatratze verbinden. Besonderes Kennzeichen dieser Variante ist, dass Drähte die einzelnen Federn zu einer fest zusammenhängenden Einheit verbinden, so dass die Oberfläche bei Belastung flächendeckig nachgibt. Die fehlende Punktelastizität im Bereich der Schulter und des Beckens führt zu einer ergonomisch ungünstigen Körperhaltung mit einer gekrümmten Wirbelsäule und ist unter anderem für den schlechten Ruf von Matratzen mit Federkern verantwortlich.

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Im Unterschied zu dieser verbundenen Struktur ist bei den Tonnentaschenfederkernmatratzen jede Feder in einer getrennten Stofftasche eingenäht und nimmt Druck unabhängig von anderen Federn auf. Die Trennung ermöglicht es ebenfalls, in abgegrenzten Bereichen Federn mit einer unterschiedlichen Spannung zu verwenden und dadurch die Unterteilung in sieben Zonen mit variierendem Härtegrad vorzunehmen, die sich als inoffizieller Standard etabliert hat. Ein weiterer Vorteil besteht in einer hohen Punktelastizität, die durch einen kleinen Durchmesser der verwendeten Federn noch erhöht werden kann. Der in dem Namen enthaltene Begriff Tonne spielt auf die eine besondere Form der Federn an – diese sind in der Mitte nach außen gewölbt, was eine höhere Flexibilität und damit auch ein weicheres Liegegefühl im Bett bewirkt. Wegen des hohen Aufwands bei der Herstellung liegt ein Tonnentaschenfederkern bei den Anschaffungskosten über dem einfacher gestalteten Bonnellfederkern. Die dritte Variante von Federkernmatratzen bilden die Taschenfederkernmatratzen, die in ihrer Verarbeitung und ihrem Aufbau im Wesentlichen denen der der Tonnentaschenfederkernmatratzen entspricht.

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Der entscheidende Unterschied besteht bei ihnen darin, dass sie gerade statt gewölbter Federn verwenden und dadurch eine etwas härtere Oberfläche aufweisen. Da diese Eigenschaft jedoch in erster Linie von dem verwendeten Widerstand, der inneren Spannung und der Zahl der Federn abhängt, ist der Unterschied in vielen Fällen nur sehr gering. In der Tat gebrauchen einige Hersteller und Händler die Bezeichnung Taschenfederkernmatratzen synonym zu Tonnentaschenfederkernmatratzen, weil im allgemeinen Sprachgebrauch praktisch nicht zwischen den beiden Namen unterschieden wird.

Die besonderen Eigenschaften einer Tonnentaschenfederkernmatratze

Durch ihren Tonnentaschenfederkern befinden sich im Inneren der Unterlage Hohlräume, die mit Luft gefüllt sind – eine Besonderheit, die die Tonnentaschenfederkernmatratze deutlich von allen modernen Materialien wie Kaltschaum oder Latex abhebt. Diese Kammern bewirken eine sehr gute Atmungsaktivität und eine ausgezeichnete Zirkulation, leiten dabei aber auch die Körperwärme ab. Deshalb bleibt die Oberfläche im Vergleich zu anderen Matratzenarten relativ kühl und trocknet trotzdem schnell aus – die Tonnentaschenfederkernmatratze bietet dadurch nahezu ideale Bedingungen für Menschen mit hoher Schweißproduktion, eignet sich aber nur eingeschränkt für kälteempfindliche Personen, die leicht frieren.

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Ein weiteres Kennzeichen von Tonnentaschenfederkernmatratzen ist die hohe Punktelastizität und die Möglichkeit zu einer exakten Abstimmung der einzelnen Zonen. Bei anderen Materialien variieren die Hersteller den Härtegrad der Oberfläche in den meisten Fällen durch den Einsatz von Strukturen, die in das Material eingeprägt oder geschnitten werden und dieses gezielt an bestimmten Stellen schwächen. Der Tonnentaschenfederkern verwendet stattdessen aufeinander abgestimmte Federn mit unterschiedlichem Widerstand, die ihm bei der Abstimmung ein nahezu unbegrenztes Spektrum an Härtegraden zur Verfügung stellen und in der Lage sind, ohne äußere Vorgaben auf einer kleinen Fläche eine hohe Differenz zu erzeugen.

Obwohl der Tonnentaschenfederkern keine feste Verbindung zwischen den einzelnen Metallfedern aufweist, bildet er doch einen vergleichsweise starren Kern mit einer niedrigen und auf weite Distanzen beschränkten Elastizität.

Aus diesem Grund zählt es zu den konstruktionsbedingten Nachteilen von Tonnentaschenfederkernmatratzen, dass sie nicht auf manuell oder elektrisch verstellbaren Lattenrosten verwendet werden dürfen und ein hoher Winkel im Untergrund ihre Struktur leicht dauerhaft beschädigen kann. Darüber hinaus eignet sich eine Tonnentaschenfederkernmatratze nur begrenzt für Personen mit einem niedrigen Körpergewicht, da das Material eine recht hohe Anfangslast aufnimmt, bevor es nachgibt und seine vorgesehene Position einnimmt.

7-Zonen Matratze mit Tonnentaschenfederkern: Die f.a.n. Medisan XXL 1.000 T

Ein Beispiel für die ausgezeichnete Qualität und den Schlafkomfort von modernen Matratzen mit Federkern ist die f.a.n. Medisan XXL 1.000 T. Sie passt sich durch eine hohe Zahl an Federn und der Aufteilung in 7-Zonen optimal dem Körper des Liegenden an und zeichnet sich durch eine ausgewogene Balance zwischen stützender Struktur und weicher Oberfläche aus. Die ohnehin schon sehr gute Atmungsaktivität von Federkernmatratzen unterstützt zusätzlich ein umlaufendes Klimaband, das eine kontinuierliche und gleichmäßige Durchlüftung des Inneren sicherstellt.

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Entsprechend individueller Vorliebe und der Schwere des Nutzers stehen Matratzen in den Härtegraden von H2 bis H5 zur Auswahl, so dass sich das Modell für Personen unterschiedlicher Statur und schwere Menschen mit über 145 Kilogramm eignet. Um eine maximale Hygiene zu gewährleisten und eine leichte, gründliche Reinigung zu ermöglichen, verwendet die f.a.n. Medisan XXL 1.000 T einen Bezug aus mit Klimafaser gestepptem Doppeljersey, der bei 60° Celsius in der Maschine gewaschen werden kann. In Verbindung mit den Eigenschaften der Matratze ergibt sich dadurch ein pflegeleichtes Schlafsystem, das in jeder Schlafposition eine ergonomische günstige Körperhaltung unterstützt und ein trockenes, keim- und mikrobenfeindliches Klima herstellt.

Innovationen für das Bett : Die f.a.n. Duo Plus T

Mit seinen zwei verschiedenen Härtegraden in H2 und H3 demonstriert die f.a.n. Duo Plus T anschaulich die Möglichkeiten und die Flexibilität eines Tonnentaschenfederkerns. Es handelt sich um eine Wendematratze der neuesten Generation, bei der die innere Struktur den Federwiderstand auf beiden Seiten variiert und so eine Klassifizierung in abweichende Härtegrade erlaubt.

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Für eine hohe Punktelastizität und Bequemlichkeit besteht der Kern aus insgesamt 434 individuell gelagerten Tonnentaschenfedern mit einer internen Abstufung, die der Einteilung in die traditionellen sieben Zonen entspricht. Durch dieses Konzept kombiniert die f.a.n. Medisan XXL 1.000 T die Vorteile moderner Materialien wie Latex, Kalt- oder Viscoschaum mit denen klassischer Federkernmatratzen und ergänzt sie durch die Wendefunktion um eine weitere Eigenschaft mit hohem Mehrwert. Wie bei hochwertigen Matratzen üblich, besitzt die f.a.n. Duo Plus T einen abnehmbaren und bei 60° Celsius in der Maschine waschbaren Bezug, der schnelle und komfortable Reinigung sowie einen hohen hygienischen Standard ermöglicht.

Seine Oberfläche besteht aus strapazierfähigem und weichem, anschmiegsamen Doppeljersey, der weder bei der Haltbarkeit noch bei dem Schlafkomfort einen Kompromiss eingeht.

Die f.a.n. Duo Plus T stellt durch ihre Eigenschaften, Struktur und Vielseitigkeit eine innovative Weiterentwicklung klassischer Matratzensysteme dar und bietet damit Qualität, Liegegefühl und anatomische Abstützung auf hohem Niveau.