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Übergangsbettdecken für Herbst und Frühling

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Im Herbst und in Frühling schwanken die Temperaturen überdurchschnittlich – Unterschiede von bis zu 20° Celsius treten in diesen Jahreszeiten häufiger auf. Um unter solchen Bedingungen gemütlich und weder zu war noch zu kühl schlafen zu können, bieten sich die sogenannten Übergangsbettdecken an. Diese Modelle passen das Schlafklima an die sich ändernden Bedingungen an, indem voluminöser als Decken für den Sommer und leichter als solche für den Winter sind und damit passiv auf die Umgebung reagieren. Darüber hinaus verwenden Übergangsbettdecken geeignete Webmuster, Füllstoffe und -mengen, die Schwankungen der Umgebungstemperatur optimal ausgleichen.

Unterschiede zwischen verschiedenen Übergangsbettdecken

Grundsätzlich lassen sich Übergangsbettdecken in zwei verschiedene Arten unterscheiden: die Mono- und Ganzjahres- sowie die Kombi-Bettdecken, die ihre Eigenschaften verändern können.

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Bei einer Mono- oder Ganzjahresdecke handelt es sich um Bettdecken, die eine mittlere Füllmenge und Wärmewirkung sowie eine gute Durchlüftung aufweisen. Die Kombi-Decke besteht hingegen meistens aus zwei verschiedenen Einzeldecken, von denen eine wärmer und schwerer, die andere leichter und luftiger ist. Beide lassen sich über Druckknöpfe oder einen Reißverschluss miteinander verbinden oder entsprechend des aktuellen Klimas einzeln verwenden.

Einteilige Ganzjahresbettdecken und Übergangsbettdecken

Diese Übergangsdecken schaffen in der Regel bei der in einer Wohnung üblichen Zimmertemperatur von etwa 16° Celsius bis 20° Celsius ein warmes bis mittelwarmes Bettklima. Sie verwenden leichte und luftige Füllstoffe, die in einem relativ hohen Volumen in großen Kammern geschichtet werden. Dadurch kombinieren diese Bettwaren eine hohe Atmungsaktivität mit einer mittleren Wärmeisolation und schaffen einen Ausgleich zwischen dem Bett- und dem Schlafzimmerklima.

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Sie bieten sich in erster Linie für Menschen an, die es bevorzugen, kuschelig und etwas wärmer zu schlafen. Sie eignen sich – abgesehen von den heißen Sommermonaten und speziell den mittlerweile in Deutschland ebenfalls häufiger auftretenden „tropischen Nächten“ mit einer Lufttemperatur von mehr als 20° und hoher Feuchtigkeit – für das ganze Jahr.

Kombi-Bettdecken aus zwei oder mehr Schichten

In diese Kategorie fallen einerseits einteilige Kombi-Decken, die zwei unterschiedliche Oberflächen aufweisen. Diese teilen sich in eine weiche und flauschige für die kühleren Tage und eine eher glatte und feinporige, die in warmen Nächten eine kühlende Wirkung zeigt, gleichzeitig jedoch bei stärkeren Schwankungen durch die dickere Deckschicht wärmt, wenn die Temperaturen sinken. Sie werden oft als Vierjahreszeitendecken bezeichnet, obwohl dieser Begriff nicht eindeutig definiert ist.

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Viele Kombi-Bettdecken verwenden jedoch stattdessen eine direkte, physikalische Trennung – sie bestehen aus zwei verschiedenen Einzeldecken mit verschiedenen Eigenschaften, so dass sich insgesamt vier unterschiedliche Möglichkeiten ergeben, diese einzeln oder in Kombination zu verwenden. Die Verbindung besteht in der Regel aus umlaufenden Druckknöpfen, Reißverschlüssen oder – seltener – Klettstreifen und ähnliche Verbindungen.

Jersey und mehr: zu Übergangsbettdecken passende Webarten

Das Webmuster bezeichnet die Führung der Fäden und entscheidet mindestens in dem gleichen Maße wie das Material über die Eigenschaften von Decken und darüber, wie gut sich diese für die verschiedenen Jahreszeiten inklusive Herbst und Frühling eignen. Es existieren einerseits sehr glatte Varianten wie etwa Batist, Seersucker und Renforcé, die optimale Charakteristika für kühlende Bettwäsche im Sommer aufweisen. Dem stehen flauschige und voluminöse Varianten gegenüber, die sich hervorragend zum Einkuscheln eignen und aufgrund der zahlreichen kleinen Luftkammern die Wärme stauen – zu diesen Sorten für den kalten Winter zählen zum Beispiel Biber und Feinbiber, Flanell oder Fleece.

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Die Übergangsbettdecken benötigen hingegen ein festes Gewebe mit einer eher glatten Oberfläche, das sich eng an den Körper anschmiegt und die Wärme speichert, aber gleichzeitig einen Austausch mit der Umgebung erlaubt – sie muss beide Eigenschaften verbinden und entsprechend der aktuellen Situation und dem Unterschied zwischen den Temperaturen regulierend wirken. Auch für diesen Zweck existieren geeignete Webmuster, die vor allem bei Ganzjahres- und Übergangsdecken für Herbst und Frühling zum Einsatz kommen.

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Zu ihnen gehören einige klassische und ausgesprochen populäre Varianten für Bettwäsche, die besonders für Laken, Kissen- und Deckenbezüge, aber auch für die Hülle des Füllmaterials eingesetzt werden. Einige Vertreter darunter sind zum Beispiel Single, Double oder Interlock Jersey, Satin und Perkal. Bei einigen Mustern – allen voran Satin, Batist und Perkal – überschneiden sich Sommer-, Ganzjahres- und Übergangsbettwäsche, weshalb sie verschieden zugeordnet werden.

Geeignete Materialien für Übergangsdecken

Nur wenige Materialien lassen sich eindeutig einer Jahreszeit zuordnen. Selbst relativ dicke und schwere Schafswolle erlaubt eine luftige und dünne Verarbeitung, falls sie passend gesponnen und in einer entsprechenden Webart verflochten wird. Als der mit Abstand vielseitigste Werkstoff für die Umhüllung von Übergangsbettdecken gilt allerdings aus guten Gründen der Klassiker Baumwolle, der – teilweise in Kombination mit anderen Natur- und Kunstfasern – Bettwäsche, -kissen und -decken deutlich dominiert. Eine Alternative mit ähnlicher Vielseitigkeit stellt die künstlich erzeugte Mikrofaser dar, die sich darüber hinaus speziell für Allergiker eignet – bei einer entsprechenden Verarbeitung hindert die ungewöhnlich feine und dünne Faser Milben daran, das Geflecht zu durchdringen und sich in der Bettdecke und dem Füllmaterial anzusiedeln.

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Ähnliche Eigenschaften wie Mikrofaser inklusive des Hautgefühls bieten ebenfalls einige Naturfasern – allen voran die Seide, die ohne Zweifel das edelste Rohmaterial für Bettwäsche darstellt. Nachteilig sind allerdings der hohe Preis und die aufwendige Reinigung. Ein weiterer Naturstoff kommt hingegen bei Bettdecken für Herbst und Frühling eher selten zum Einsatz: Das lange Zeit als Standard geltende Leinen erlebt nach seinem raschen Verschwinden im 20. Jahrhundert eine spektakuläre Rückkehr im 21. Jahrhundert. Es weist zahlreiche Vorteile auf, besitzt jedoch eine eher kühle Körperwahrnehmung und liegt preislich mittlerweile über der bis in die Neuzeit exklusiven Baumwolle.

Leicht, wärmend, atmungsaktiv und voluminös: typische Füllmaterialien

Typisches Kennzeichen für die Übergangsdecken, die sich auf ihre Füllung zurückführen lassen, sind ihr eher geringes Gewicht bei einem vergleichsweise hohen Volumen. Dieser Aufbau dient dazu, einen zuverlässigen Ausgleich der Temperatur zu erreichen – bei kühler Umgebung im späten Herbst und Anfang des Frühlings sollen Übergangsdecken eine gute Wärmewirkung entwickeln. Gleichzeitig sollen sie jedoch durch eine dauerhafte Durchlüftung eine Stauung verhindern, sondern innerhalb der Füllung eine Zwischenschicht bilden, die sich sowohl kühlend wie auch wärmend verhalten kann. Es bieten sich dafür verschiedene Materialien an, die optimale Eigenschaften für diesen Zweck aufweisen.

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Zu den künstlichen zählt in erster Linie Synthetik- oder Mikrofaser, zu deren Vorteilen zählt, dass sie leicht, voluminös, luftdurchlässig und antiallergen sind. Ihr Nachteil besteht in einer sehr niedrigen Saugfähigkeit – aus diesem Grund empfehlen sich diese Übergangsbettdecken vornehmlich für Personen, die wenig bis durchschnittlich schwitzen.

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Natürliche Füllmaterialien umfassen beispielsweise Merinowolle, Cashmere und größere Daunen. Alle drei empfehlen sich für Menschen, die gerne wärmer schlafen, ohne dabei rasch ins Schwitzen zu kommen. Sollte der letzte Punkt nicht zutreffen, benötigt es hingegen passende Übergangsbettdecken, die ebenfalls eine gute Saugfähigkeit und einen zuverlässigen Feuchtigkeitstransport aufweisen. Zu diesen zählen Modelle, die entweder Kamelflaum oder die aus Cellulose hergestellte Lyocell-Faser als Füllung verwenden. Beide sorgen für ein warmes und trockenes Schlafklima, das sich perfekt für die Zeit von Herbst bis in den späten Frühling anbietet.