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Ganzjahresdecken

« Guter Schlaf zu jeder Jahreszeit »

Ganzjahresdecken sind praktisch und sparen Platz. Aber sorgen Sie wirklich für ganzjährigen Komfort im Bett? Welches Material ist ideal? Und für wen sind diese Bettdecken nicht geeignet? Was ist der Unterschied zu einer Vierjahreszeitendecke? Wir beantworten diese und weitere Fragen und erklären dir, worauf du beim Kauf einer Ganzjahresbettdecke achten solltest.

Eine Bettdecke für jede Temperatur

Mit den optimalen Bettwaren verhält es sich ein wenig wie mit allen Textilien, insbesondere jenen im Kleiderschrank: Die einen lieben es, für jede Eventualität das exakt passende Stück parat zu haben. Andere Menschen bevorzugen universelle nutzbare Kleidungstücke. Sie verwenden gerne Dinge, die sich multifunktional einsetzen lassen und verabscheuen unnötigen Ballast. Keine Frage, gehörst du zu diesen Minimalismus-Anhängern, dann ist die Ganzjahresdecke genau das richtige für dein kuscheliges Bett. Sie ist so konzipiert, dass du sommers wie winters mit ein und derselben Bettdecke auskommst.

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Sowohl bei moderater Hitze als auch bei kühleren Temperaturen hüllt dich die Ganzjahresdecke in wohlige Geborgenheit. Allerdings ist die Ganzjahresbettdecke nicht uneingeschränkt für jeden Menschen zu empfehlen. Damit sie wirklich in allen Jahreszeiten für kuscheligen Komfort in deinem Bett sorgt, müssen einige Gegebenheit erfüllt sein.

Für wen eignet sich die Ganzjahresdecke?

Eine entscheidende Voraussetzung für wunderbaren Komfort ist, dass die Temperaturschwankungen im Schlafzimmer nicht allzu heftig ausfallen. Dabei kommt es allerdings nur in geringerem Maße auf deine Wohnregion an. Vielmehr ist das Raumklima im Schlafzimmer entscheidend.

Wenn du ganzjährig für die empfohlene Schlafzimmertemperatur von 16 bis 20 Grad sorgst, dann sind praktische Ganzjahresdecken die perfekte Wahl.

Sollte das Thermometer in besonders heißen Sommernächten doch einmal noch höher klettern, lässt sich einfach lediglich der Bettbezug verwenden. Für diesen Anlass ist also keine weitere Bettdecke nötig. Fallen die Werte deutlich ab, lässt sich eine extra Kuscheldecke oder eine Wärmflasche im Bett ergänzen. Weniger geeignet sind Ganzjahresdecken hingegen in den folgenden Fällen:

  • Menschen die in der Nacht häufig und stark schwitzen, sollten ihre Bettwaren ebenfalls besser gezielt an die Saison anpassen.
  • Menschen mit ausgeprägtem Wärmebedürfnis greifen besser zu einer extra Winterdecke oder einer Vierjahreszeitendecke – doch wo liegt da eigentlich der Unterschied?

Ganzjahres- versus Vierjahreszeitendecken – die kleinen Unterschiede

Sprachtüftler werden sofort einwenden: Es gibt keinen Unterschied zwischen Ganzjahres- und Vierjahreszeitendecken. Schließlich besteht das ganze Jahr in den deutschsprachigen Gefilden nun einmal aus vier Jahreszeiten. Das klingt einleuchtend, in der Welt der Bettwaren gibt es diese Unterscheidung aber eben doch. Die Definition ist folgende:

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Die Ganzjahresdecke

Hier handelt es sich um eine einzelne Bettdecke der mittleren Wärmeklasse. Ihr Wärmeeigenschaften sind für die durchschnittlichen Bedingungen in einem modernen Schlafzimmer des mitteleuropäischen Klimas optimiert.

Die Vierjahreszeitendecke

Hingegen stellt die Vierjahreszeitendecke keine einzelne Solodecke dar, sondern sie besteht aus zwei miteinander verbundenen Exemplaren. Hier kaufst du im Grunde zwei Decken in einer. In der Regel sind eine dickere Ausführung und eine leichtere über feine Druckknöpfe, Bänder oder Riemen miteinander verbunden. Das Besondere liegt nun in drei möglichen Wärmestufen:

  1. Beide Decken verknüpft sorgen für intensive Wärme, diese Anwendung ist ideal für den Winter.
  2. Benutzt du das stärkere Deckenmodell, dann stellt dies eine optimale Lösung für die Übergangsjahreszeiten dar.
  3. Die ausschließliche Nutzung der dünnen Ausführung sorgt bei hohen Temperaturen im Sommer für maximalen Schlafkomfort.

Vierjahreszeitendecken sind also die ideale Wahl für alle, die ebenfalls nicht unzählige Bettwaren anhäufen wollen, sich aber dennoch feiner abgestufte Wärmeoptionen im Bett wünschen.

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Mit dem richtigen Material durchs Jahr

Ganzjahresdecken und auch Vierjahreszeitendecken können aus verschiedenen Materialien gefertigt sein. Ihre grundlegende Eigenschaft ändern sich dadurch zwar nicht, dennoch gehen einige weitere Eigenheiten mit den jeweiligen Materialien einher. Zudem eignen sich einige Materialarten schlichtweg gar nicht für diese Deckenarten. Der folgende Überblick gibt Aufschluss:

Naturhaar

Zu Naturhaar als Füllung für Bettdecken zählt gemeinhin Kaschmir sowie Kamelhaar. Kaschmir gilt für Ganzjahresdecken als ungeeignet. Das Luxusmaterial wärmt entweder sehr stark und bietet sich somit eher für kalte Winternächte an. Kamelhaardecken sind im Gegensatz dazu die perfekten Ganzjahresmodelle. Schließlich liegt der Lebensraum des Kamels in der Wüste. Hier muss das Tier hohen Tages- und gleichzeitig sehr kühlen Nachttemperaturen trotzen.

Sein Haar ist also exakt auf dieses mittlere Wärmevermögen eingestellt. Zudem bringen entsprechende Decken eine Selbstreinigungswirkung mit. Der Preis liegt im mittleren Segment.

Daunen

Ähnlich wie Kaschmir bringen echte Daunen eine starke Wärmeleistung mit. Deswegen ist die daunengefüllte Decke vor allem ideal für den Winter geeignet. Mit einer geringen Füllmenge kann eine Daunendecken aber durchaus auch als Ganzjahresdecke verwendet werden. Ganz billig sind echte Daunen in der Regel aber nicht. Wer weniger ausgeben möchte, sollte sich daher für eine andere Ganzjahresdecke entscheiden.

Microfaser

Auch bei Microfaserdecken können enorme Preisunterschiede bestehen. Tatsächlich handelt es sich aber um das Material, das wie gemacht ist, um daraus optimale Ganzjahresdecken zu fertigen. Zunächst lässt sich die Wärmeintensität hervorragend regulieren. Zudem sind Microfaserdecken in der Regel leicht zu reinigen. Auch dieser Aspekt ist nicht zu unterschätzen, wenn du ganzjährig mit derselben Decke auskommen willst. Das widerstandsfähige Material hält in der Regel hohen Temperaturen in der Waschmaschine problemlos stand und trocknet verhältnismäßig rasch.

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Auch wer bei Erzeugnissen tierischen Ursprungs Sorge um das Tierwohl hat, kann ohne gesteigerten Kostenaufwand ruhig schlafen: Schließlich sind Kunstfaserdecken komplett vegan. Moderne Modelle wirken zudem atmungsaktiv und fühlen sich herrlich leicht auf dem Körper an.

Fazit: Konstanter Komfort im Bett

Die Ganzjahresdecke nimmt auch bei engem Wohnraum keinen unnötigen Platz weg: Weder Bettkasten noch Kommoden sind nötig. Schließlich ist die Zudecke rund ums Jahr im Einsatz. Damit das funktioniert, bringt sie eine mittlere Wärmeleistung mit und passt daher entsprechend zu allen Schlafzimmern und Schlafenden, deren Wärmebedürfnis nicht überdurchschnittlich hoch ist. Das bedeutet allerdings nicht, dass eine Ganzjahresdecke nicht in der Lage wäre, auch einmal einer frischen Winternacht zu begegnen: Die meisten Materialkompositionen sind genau auf die nötige Multifunktionalität ausgelegt.

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Im Naturbereich brilliert selbstreinigendes Kamelhaar, während insbesondere für Allergiker Microfaserdecken die beste Wahl sind. Sie lassen sich bei mindestens 60 Grad in der Maschine waschen und bleiben somit über das ganze Jahr hinweg hygienisch rein. Wer beim Kauf auf den ökologischen Aspekt und eine hohe Qualität achtet, trifft mit dem Allrounder zudem eine sehr nachhaltige Kaufentscheidung.

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Wenn du den Gedanken toll findest, aber dennoch gerne etwas flexibler in Sachen Wärmeleistung wärst, profitierst du von der kombinierten Vierjahreszeitendecke. Bereits der Minimalismus, sich auf ein einziges Modell zu beschränken, punktet mit seinem nachhaltigen Ansatz und erleichtert somit nicht allein einen komfortablen und wohltemperierten, sondern auch einen ruhigen Schlaf durch ein gutes Gewissen.